Kornelis Heiko Miskotte, Über den Begriff „Schriftgläubige“ (De term schriftgelovigen, 1950): „Der Glaube ‚an‘ kann sich streng genommen nur an eine Person richten, schon gar nicht an etwas, was auch immer es sein mag, das, von einer Person abstrahiert, eine eigenständige Existenz hätte und Gültigkeit.“

Über den Begriff „Schriftgläubige“ (De term schriftgelovigen) Von Kornelis Heiko Miskotte Die Wörter, die plötzlich bei einigen wenigen aufblühen und … Mehr

Sören Kierkegaard, Eine erbauliche Rede über das Gebet (1844): „Wurde der Be­ter verändert? Ja, das ist nicht schwer einzusehen; denn er ist der rechte Beter geworden, und der rechte Beter siegt immer, da dies ein und dasselbe ist. Auf unvollkommene Weise war er schon da­von überzeugt, denn während er genug Innerlich­keit hatte um zu beten, war er zugleich überzeugt, dass der Wunsch erfüllt würde, wenn er recht bäte; recht bäte im Verhältnis zum Wunsche, so ver­stand er es. Nun ist er verändert, aber es ist noch wahr, ja nun ist es wahr geworden, dass wenn er richtig betet, er dann siegt.“

Eine erbauliche Rede über das Gebet (1844) Von Sören Kierkegaard Wer würde in einen Streit gehen, wenn er keine Hoffnung … Mehr

Über die Integrität des Pascha-Mysteriums: „Die Separation von Kreuzestod und Auferstehung als zwei Ereignisse mit jeweils eigener Heilsbotschaft wird der reziproken Heilsdimension des Pascha-Mysteriums nicht gerecht: Nur vom Kreuz her ist die Auferstehung Jesu heilsbegründend. Und nur von der Auferstehung her kann der Kreuzestod Jesu als heilsentscheidend geglaubt werden.“

Über die Integrität des Pascha-Mysteriums In der katholischen Liturgie wird bei der Eucharistiefeier nach den Einsetzungsworten auf den Ruf des … Mehr

Blaise Pascal, Gott durch Jesus Christus (Pensées): „In ihm und durch ihn kennen wir folglich Gott. Sonst und ohne die Schrift, ohne die Erbsünde, ohne den not­wendig verheißenen und erschienenen Mittler kann man weder Gott wirklich beweisen, noch wahre Lehre, noch wahre Sittlichkeit lehren. Durch Jesus Christus und in Jesus Christus aber beweist man Gott und lehrt man die Sittlichkeit und die Lehre, folglich ist Jesus Christus der wirkliche Gott der Menschen.“

Gott durch Jesus Christus Von Blaise Pascal Nur durch Jesus Christus kennen wir Gott. Ohne ihn als Mittler ist jede … Mehr

Walter Rest, Sören Kierkegaards Stärke im Gebet: „Den Gebeten Kier­kegaards ist daher eigen, dass sie von einer kind­lichen Innerlichkeit und von einer Hingabe erfüllt sind, wie sie nur Kinder haben können, zugleich aber spricht aus ihnen der reife Mensch, der reflek­tierende, seine Bitten sehr wohlprüfende und verant­wortende Beter. Beten heißt also, zu Gott in kind­licher Innerlichkeit, nicht aber »kindisch« sprechen! Darum ringt der Mensch im Gebet aufrichtig mit Gott, durchaus auf ein Ziel hin, das er mit Gotte Hilfe erreichen möchte.“

Sören Kierkegaards Stärke im Gebet Von Walter Rest Es gibt viele Möglichkeiten, ein guter Christ zu sein. Ein jeder ist … Mehr

Hellmut Traub, Enderwartung in der Bibel: „Gott ist also immer der erwartete, der an seinem Tage richtend und heilbringend kommt. Erwartet ist eine unbeschreibliche Unmittelbarkeit und Nähe zu Gott, die mit „Gott sehen“ ausgedrückt wird; erwartet ist kein „Jen­seits“, sondern die Neuschöpfung dieser Erde und dieses Himmels. Erwartet ist dies alles nicht für den Einzelnen, sondern für die Gemeinde und zwar durch eine Heilsgestalt, die zugleich göttliche und menschliche Züge trägt.“

Enderwartung in der Bibel Von Hellmut Traub 1. Enderwartung bezieht sich auf eine Geschichtsbetrachtung, die eine Beendigung der Zeit voraussetzt … Mehr

A. J. Thamburajs Meditation über sein Gemälde „Die Heilige Trinität“: „Die dritte Hand symbolisiert Christus, wie aus der Wunde in der Handfläche ersichtlich ist, die den erlösenden Aspekt Gottes zum Ausdruck bringt. Die Hand zeigt in der „varada mudra“ nach unten, einer Geste, die das Geben symbolisiert – sowohl das Sich-Selbst-Geben als auch das Geben von Geschenken. Sie bedeutet, dass der Sohn Gottes sich für uns hingegeben hat und dass uns alle Gnaden durch ihn zufließen, der uns mit seinen Gaben überschüttet.“

Da mögen berechtigte Vorbehalte gegenüber einer indischen Kontextualisierung der Trintitätslehre bestehen („Avatar-Inkarnation“); und doch ist die Beschreibung des Gemäldes „Die … Mehr