Mimesis und Gewalt. Perspektiven der Kulturkritik (Mimesis and Violence) Von René Girard Wenn man die Literatur zum Thema Nachahmung (imitation) … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Rolf Wischnath, Silvesterpredigt über Matthäus 28,20: „Ein Jahr geht zu Ende, – ein für viele Menschen (besonderes – besonders ein unvorstellbar bitteres für die Menschen in der Ukraine). Ein neues beginnt. Wird es besser als das 2022. Unter dem Versprechen „Ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende“ erschlagen uns die bitteren Tage nicht. Darum dürfen wir uns bei allen Sorgen dennoch freuen auf das neue Jahr. Es wird ein Jahr der treuen Gegenwart Gottes sein.“
Silvesterpredigt über Matthäus 28, 20 Von Rolf Wischnath Auch heute Abend möchte ich mit Ihnen nur einen Vers aus dem … Mehr
Ralf Frisch, Das Band zur Anderswelt: „»Und Friede auf Erden. Und den Menschen ein Wohlgefallen.« Diese Worte der Heiligen Schrift sind für mich Heiliger Abend genug. Mehr brauche ich nicht. Mehr brauche ich nicht, um sie zu spüren, die Verbindung zwischen Himmel und Erde, zwischen der Welt und der Anderswelt, zwischen Gott und Mensch. Mehr braucht es nicht, um die Hoffnung nicht zu verlieren, dass er ja vielleicht doch da ist. Der Heiland. Christ, der Retter.“
Das Band zur Anderswelt »Friede auf Erden«: Der Segen der Weihnachtsengel schafft die Verbindung von Himmel und Erde Von Ralf … Mehr
Martin Luther über das wahrhaft schauende Leben (Auslegung zu Genesis 19,14): „Lasst uns zu diesem Kind gehen, das im Schoß seiner Mutter Maria liegt, zu dem Opfer, das am Kreuz hängt: Dort werden wir Gott wahrhaft betrachten, dort werden wir ungehindert in sein Herz schauen und sehen, dass er barmherzig ist und dass er keinen Gefallen hat am Tod des Sünders, sondern dass er umkehre und lebe. Aus einer solchen Schau bzw. Betrachtung erwächst wahrer Friede und wahre Freude des Herzens.“
Vom wahrhaft schauenden Leben (Auslegung zu Genesis 19,14) Von Martin Luther Wer in rechter Weise Gedanken entfalten will (recte speculari), … Mehr
Nächstenliebe, Bruderliebe und die Frage der Reinheit: „Die Reinheitserklärung ‚Es gibt nichts, was von außen in den Menschen hineingeht, das ihn unrein machen könnte; sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist’s, was den Menschen unrein macht.‘ (Markus 7,15) ist der revolutionäre Satz Jesu. Er ermöglicht die Annäherung bzw. Nächstennähe, die gemeinschaftliche Reinheitsdistanzierung zurückzustellen weiß. Die Begegnungsnähe mit der jeweiligen Hilfsbedürftigkeit wird nicht länger in die Gemeinschaftsverpflichtung zurückgenommen.“
Nächstenliebe, Bruderliebe und die Frage der Reinheit Wir sind es gewohnt, das Gebot der Nächstenliebe, wie Jesus es im Gleichnis … Mehr
Joseph Wittig, Siehe ich verkündige euch …: „Ich weiß, dass es auf Erden und im Menschenleben Zustände gibt, in denen der Mensch ganz alltägliche Dinge, rational durchaus deutbare Vorkommnisse so biblisch erlebt, dass er sie, falls er sie wie meist nicht ganz verschweigt, nur in jener Wundersprache erzählen kann, die allein die Bibel uns sprechen gelehrt hat. Man muss nur erst „so lange auf der Straße gehen müssen wie die Heiligen Drei Könige“, „so lange ganz allein auf den Feldern weilen müssen wie die Hirten“.“
Siehe ich verkündige euch … Von Joseph Wittig Es entspräche wohl evangelischem Brauch, wenn ich zu der Überschrift hinzusetzte: „Lukas … Mehr
Alexander Schmemann, Das christliche Verständnis des Todes (1980): „Deshalb singen wir an Pascha nicht nur ‚Christus ist auferstanden‘, sondern auch ‚Er hat den Tod zertreten …‘. Er allein ist von den Toten auferstanden, aber er hat unseren Tod vernichtet, hat seine Herrschaft, seine Verzweiflung, seine Endgültigkeit vernichtet. Christus verheißt uns nicht das Nirwana oder eine Art nebliges Leben jenseits des Grabes, sondern die Auferstehung des Lebens, einen neuen Himmel und eine neue Erde, die Freude der allgemeinen Auferstehung.“
Das christliche Verständnis des Todes Von Protopresbyter Alexander Schmemann „Er hat gelitten und wurde begraben. Und er ist auferstanden…“ Nach … Mehr
David. J. Bosch, Die Verwundbarkeit der Mission (The Vulnerability of Mission): „Nur wenn wir uns von falscher Macht und falscher Sicherheit abwenden, kann es echte christliche Mission geben. Natürlich wird dies zu Widerstand, vielleicht sogar zu Leid, Verfolgung und Martyrium führen. Aber Martyrium und Verfolgung gehörten schon immer zu den geringeren Bedrohungen für das Leben und Überleben der Kirche. Außerdem werden sie nicht das letzte Wort haben. So wie das letzte Wort der Schrift nicht das Kreuz, sondern die Auferstehung und der Triumph Gottes ist, so ist das letzte Wort für uns nicht das Leiden, sondern die Hoffnung.“
Die Verwundbarkeit der Mission (The Vulnerability of Mission) Von David. J. Bosch DIE GESCHICHTE VON FR RODRIGUES Einer der bewegendsten … Mehr
Ernst Fuchs, Die Sprache im Neuen Testament (1958): „Das Neue Testament lehrt uns im Blick auf Jesus, dass die Freiheit des Glaubens die Freiheit zum Wort ist. Jetzt kommt es darauf an, ob der Glaube auch bei uns das Wort nehmen wird. Das Neue Testament schickt uns die Verantwortung für die Freiheit des Glaubens zu, es nimmt sie uns nicht ab. Es will nicht, dass wir das Wort ihm überlassen, sondern es will, dass wir selber das Wort nehmen, wie Jesus das Wort nahm.“
Die Sprache im Neuen Testament Von Ernst Fuchs Sprache ist Mitteilung. Wer von der Sprache im Neuen Testament reden will, … Mehr