Walter Brueggemann über den Lobgesang der Hanna (1.Samuel 2,1-10): „Es ist JHWHs Fähigkeit, angesichts des menschlichen Handelns den Schwachen und Ausgegrenzten Hoffnung zu geben. JHWHs Eingreifen verändert das Missverhältnis von Macht und Möglichkeiten im menschlichen Handeln. So können im Krieg die Mächtigen nicht siegen und die Schwachen stark sein.“

Der Lobgesang der Hanna. Kommentar zu 1. Samuel 2,1-10 Von Walter Brueggemann Die Geburt eines Kindes für eine unfruchtbare Frau … Mehr

Hans Joachim Iwand, Gedanken zu Karfreitag: „Mein Heil liegt darin begründet, dass es Gott um seine Sache geht und meine (böse) Sache in diese seine (gute) Sache eingeschlossen ist. Dem pro me Gottes, an das ich mich im festen Glauben hal­te, liegt ein pro se Gottes zugrunde! Es geht Gott hier, in der Tilgung und Aufhebung meiner Sünden, um seine Gerechtigkeit und seine Gnadenwahl.“

Gedanken zu Karfreitag Von Hans Joachim Iwand Mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht … Mehr

Reinhold Schneider, Das Zeugnis. Zum Ostersonntag (1952): „Wir haben in dieser Stunde kein mächtigeres Wort als das des Ostertages; es verkündet den Sieg, in den jeder auf Erden mögliche Sieg eingeschlossen ist. Der Sieg hat kein anderes Zeichen als das Kreuz. Und nur diejenigen werden die gülti­gen, glaubwürdigen Zeugen dieses Sieges sein, denen wie den Aposteln die Bereitschaft zum Kreuze eingeprägt ist. Die ge­schichtliche Tat des Christen ist das Zeugnis des Lebens.“

Das Zeugnis. Zum Ostersonntag (1952) Von Reinhold Schneider »Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, welchen Gott auferweckt hat von … Mehr

Wenn 1.Korinther 15,27f im Schatten des Lateinischen ’subjektiv‘ bzw. ‚unterwürfig‘ übersetzt wird: „Ob ‚unterwerfen‘ für das Verhältnis von Jesus Christus als Sohn zu seinem Vater angebracht ist, muss hinterfragt werden. Bei Unterwerfen ist jedenfalls ein Zwangs- bzw. Gewaltverhältnis konnotiert.“

Wenn 1.Korinther 15,27f im Schatten des Lateinischen ’subjektiv‘ bzw. ‚unterwürfig‘ übersetzt wird Konkordant übersetzen ist für mich ein Gebot der … Mehr

Martin Luthers Auslegung von Philipper 2,5-11 in seiner Fastenpostille 1525: „Unsre Augen sind noch blind und finster, die nicht sehen, dass er’s sei und ihm alle Dinge gehorsam sind. Am Jüngsten Tage aber wird’s offenbar werden. Da werden wir sehen, was jetzt schon geht, nämlich wie Christus göttlicher Gestalt sich entäußert hat und ist wie ein Mensch worden.“

Epistel auf den Sonntag Palmarum, Philipper 2,5-11 (Fastenpostille 1525) Von Martin Luther Hier hält uns Paulus abermals das mächtige Exempel … Mehr

Terence E. Fretheim, Gott, Abraham und der Missbrauch Isaaks (zu Genesis 22,1-19): „Abraham vertraut darauf, dass Gott sein Bestes im Sinn hat, so dass er dem Befehl Gottes folgen wird. Der Einzige, der aus der Prü­fung etwas lernen soll, ist Gott. Der abschließende Vers 12 sagt dies: ‚Jetzt weiß ich es.‘ Es geht nicht darum, was Gott lehrt, sondern darum, was Gott lernt. Um der Zukunft willen ging es darum, dass Gott Abrahams Treue in der Beziehung erkannte.“

Gott, Abraham und der Missbrauch von Isaak Von Terence E. FretheimLuther-Seminar St. Paul, Minnesota Dies ist ein klassischer Text.[1] Er … Mehr

Jürgen Roloff über das Lamm im Buch der Offenbarung: „Jesus ist Herr über Welt und Geschichte nur aufgrund seiner Selbsthingabe in das Sterben. Denkbar ist im übrigen, daß Johannes das Wort arnion bewußt im Blick darauf gewählt hat, daß es durch seine Bedeutungsbreite be­sonders geeignet war, beiden sich im Bilde des Lammes vereinigenden Aspekten, Opfer und Herrschaft, gleichermaßen Raum zu geben.“

Das Lamm im Buch der Offenbarung Von Jürgen Roloff Das «Lamm» ist die häufigste Bezeichnung Jesu in der Apk. Ihr … Mehr