Darauf hat mich Hans G. Ulrich heute im Gespräch gebracht. Die Rede von selbstwirksamen, anonymen »Kräften« (dynámeis), »Mächten« (archaí) bzw. … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Paul Tillich, Flucht vor Gott. Eine Auslegung von Psalm 139 (Religiöse Reden): „Die verborgensten Regungen in der Tiefe unserer Seele sind nicht ganz die unseren, denn sie gehören auch unseren Freunden, der Menschheit, dem Universum und dem Grund alles Seins, dem letzten Ziel unseres Lebens. Nichts kann im letzten verborgen bleiben. Es wird in dem Spiegel reflektiert, in dem nichts verheimlicht werden kann.“
Flucht vor Gott. Eine Auslegung von Psalm 139 Von Paul Tillich Herr, Du erforschest mich und kennest mich.Ich sitze oder … Mehr
Karl Barth über Jesu Dämonenaustreibungen in seiner Kirchlichen Dogmatik: „Die Krankheit redet nicht; der Tod redet auch nicht; die Dämonen aber, die undefinierbaren Konkretionen des undefinierbaren Chaos als die eigentlichen Gegenspieler Gottes und seines Reiches – sie reden, sie schreien! Natürlich nicht etwa im Namen der leidenden Menschen um Hilfe für diese: sie sind ja nicht deren Freunde, sondern deren Feinde; diesen Menschen kann ja nur gegen sie geholfen werden.“
Über Jesu Dämonenaustreibungen (KD IV/2) Von Karl Barth Im selben Sinn ist hier endlich diejenige Gruppe von Texten lehrreich, die … Mehr
Karl Jaspers, Der Prophet Ezechiel. Eine pathographische Studie (1947): „Aus dem Rausch zur Klarheit, aus der verwirrenden Leidenschaft des irdischen Lebens zur hinreißenden Leidenschaft des Lebens im Dienste der Gottheit, das ist bei Ezechiel ins Äußerste und Maßlose getrieben durch das Absinken in die Rationalisierung des bloß ordnenden Verstandes und in die sinnliche Vergegenwärtigung.“
Der Prophet Ezechiel. Eine pathographische Studie (1947) Von Karl Jaspers Über Verfasser und Deutung des Buches Ezechiel sind die Alttestamentler … Mehr
Klaus Koch und Jürgen Roloff, Sühne in der Bibel: „Es kommt ihnen nicht darauf an, dass Gott ein »Opfer« dargebracht wird, sondern darauf, dass den Menschen durch ein von Gott ausgehendes Geschehen Sühne und damit Lebensmöglichkeit zuteil wird. Gott gibt seinen Sohn, den einzigen Gerechten und Sündlosen, für die Sünder dahin; er wirkt damit für sie für alle Zeit Befreiung von Schuld und gibt ihnen einen untrüglichen Erweis seiner Liebe.“
Sühne in der Bibel Von Klaus Koch und Jürgen Roloff »Sühne« wird in der Bibel nicht im juristischen Sinn als … Mehr
Jürgen Roloff, Kirche im Spannungsfeld gestaltender Kräfte. Die Vielfalt von Bildern der Kirche im Urchristentum: „‚Kirche‘ ist da, wo Christusgläubige zusammenkommen zum Hören des Wortes und zur eucharistischen Gemeinschaft am Tisch des Herrn.“
Kirche im Spannungsfeld gestaltender Kräfte. Die Vielfalt von Bildern der Kirche im Urchristentum Von Jürgen Roloff Die Vorstellung, dass sich … Mehr
Fridolin Stier über den theontologischen Tanz ums Kalb (1950): „Und wiedergekehrt in die Hallen des Himmels, sah er sie immer noch stehen, ihres Wettstreits beflissen. Schüttelnd das Haupt fuhr Moses sie an: „Ihr Herren da, seht, das ist Sand, Sand von der Stätte des Kalbs; und da, diese güldenen Stäubchen sind Götzenkalbstaub. Das hab ich zerschlagen, zerrieben, zerstäubt – in der Kraft und im Geist meines Gottes.““
Über den theontologischen Tanz ums Kalb Von Fridolin Stier Plato und Aristoteles peripatierten selbander in den Hallen des Himmels. Und … Mehr
Karl Barth über Jesu Versuchung in der Wüste (KD IV/1): „Man bemerke: ein Abschwören Gottes, ein Übertritt zum Atheismus war ja als Preis für das Alles nicht gefordert, nur eben ein Hutlüften vor dem Geßlerhut, nur eben ein diskreter, unter vier Augen zu vollziehender Kniefall vor dem Teufel, nur eben die stille, aber solide und nicht wieder rückgängig zu machende Anerkennung, dass er in jenem prachtvollen Reich das erste Wort sprechen und das letzte behalten, dass im Grunde Alles beim Alten bleiben solle.“
Über Jesu Versuchung in der Wüste (KD IV/1) Von Karl Barth Man wird aber, um diese zu verstehen, auf die … Mehr
Erich Zenger, Zwei Testamente – Eine Bibel: „Die Bibel Israels, das christliche Erste Testament, ist Graben und Brücke zugleich zwischen Juden und Christen. Sie wohnen gemeinsam und nebeneinander im Reich Gottes, das im Kommen ist, sie atmen die gleiche Luft (den Geist Gottes) – und doch ist zwischen ihnen ein Graben, der sie bleibend trennt. Aber zugleich gibt es eine Brücke, auf der sie sich von Zeit zu Zeit begegnen, ja sogar besuchen können.“
Zwei Testamente – Eine Bibel Von Erich Zenger I. Wie hat die Kirche jahrhundertelang ihr »Altes Testament« gelesen? 1. Das … Mehr