Über das Volk Israel (1536) Von Martin Bucer So hat Gott dieses Volk gewiss mit allem ausgezeichnet, bis einmal Christi … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Die Zehn Memminger Artikel der Bauern vom 28. Februar 1525 mit der Antwort des Rats der Stadt Memmingen vom 15. März: „Zum Schluss ist unsre endgültige Meinung und Wille: Wenn wir einen oder mehrere Artikel hier aufgestellt hätten, der dem Wort Gottes nicht gemäß ist, dieselben Artikel sollten für uns nicht gelten. Desgleichen, wo uns schon Artikel zugelassen würden und sich nachmals aus dem Wort Gottes klar erfände, dass sie unrecht wären, wollen wir das gar nicht haben.“
Die Zehn Memminger Artikel der Bauern vom 28. Februar 1525 mit der Antwort des Rats der Stadt Memmingen vom 15. … Mehr
Harald Weinrich, Vergeben und Vergessen (Lethe): „Die Gottvergessenen sind hier gemeint, die den Gedächtnispakt mit dem Herrn Israels brechen. Ihre Namen werden in den Staub (Luther: in die Erde) geschrieben. Dieses Schreiben dient hier also nicht der Erinnerung, sondern dem Vergessen. Es bleibt jedoch, was Jesus betrifft, ein ambivalentes Vergessen.“
Vergeben und Vergessen Von Harald Weinrich Das Christentum ist, ebenso wie das Judentum und der Islam, eine Buchreligion. In seinem … Mehr
Martin Luther, Das schöne Confitemini. Auslegung zu Psalm 118 (1530): „Es heißt: ‚Ich rief den Herrn an‘. Rufen mußt du lernen – das hörst du wohl! – und nicht selbstversunken dasitzen oder auf der Bank liegen, den Kopf hängen lassen und ihn schütteln und in deinen Gedanken dich martern und verzehren, dich sorgen und suchen, wie du es loswirst, und nichts anderes vor Augen haben, als wie übel es dir geht, wie weh dir ist, ein wie unglücklicher Mensch du bist.“
Das schöne Confitemini. Auslegung zu Psalm 118 Von Martin Luther Widmungsschreiben An den ehrwürdigen Herrn Friedrich,Abt zu St. Ilgen in … Mehr
Terence E. Fretheim zu Jeremia 17,5-8: „Während in Psalm 1 das Gesetz und die Freude des Lesers daran im Mittelpunkt stehen, konzentriert sich der Jeremiatext auf das Vertrauen des Lesers in den Herrn (17,7). In dieser Hinsicht lässt er sich gut mit einem anderen Thema der Weisheit verbinden: Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit (Spr 1,7) und ‚vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen‘ (vgl. Spr 3,5-8).“
So spricht der HERR: Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seiner Kraft macht und dessen Herz … Mehr
Martin Kähler, Die Bibel, das Buch der Menschheit (1904): „So lehrt die Bibel die Menschen und in ihnen die Menschheit sich selbst erkennen. Sich selbst erkennen lehren, das heißt: dahin führen, das man seine Fähigkeiten und seine Bestimmung, seinen Selbstwert und seine Bedingtheit durch und für das Gemeinschaftsleben erkenne. So ist die Bibel das zweckmäßigste Erziehungsbuch zur Menschheit, d. h. zum wahren Menschsein und zum Sinne für den Dienst an der Einheit aller Menschen und ihrer Geschichte. … Wahres Wesen des Menschen und Wesenseinheit aller Menschen, Menschheit als Wesensbestimmung und als Sammelname, beides in seinen uns so oft stoßenden scheinbaren Widersprüchen stellen uns die kurzen Jahre vom Jordan bis auf Golgatha und den Ölberg dar.“
Martin Kählers Vortrag zum 100jährigen Jubiläum der British and Foreign Bible Society am 7. März 1904 ist ein bemerkenswertes Zeugnis … Mehr
Hans Werner Hoffmann, Alttestamentliche Texte der Predigtreihe I philologisch erschlossen als Predigthilfe
Mein Hebräischlehrer Prof. Dr. Hans Werner Hoffmann hat dankenswerterweise für die neue Predigtreihe I (2024/25) einen hilfreichen sprachlichen Schlüssel für … Mehr
Kurt Marti, Nimm und lies: Prediger Salomo (2000): „Kann man sich einen «Prediger» vorstellen, der so zu einer Gemeinde spricht? Der so offen einräumt, keine Antwort und keine Lösung für das Theodizee-Problem zu haben? So redet eher, wie anfangs bemerkt, ein Philosoph, der lange vor Kant erkannt hat, dass das Theodizee-Problem nicht lösbar ist — oder dass die Lösung verborgen bleibt in Gott.“
Nimm und lies: Prediger Salomo Von Kurt Marti Weder Prediger noch Salomo Der so genannte «Prediger Salomo» war weder Prediger … Mehr
Walter Brueggemann, Kommentar und Überlegungen zu Exodus 16,1-36 (Manna und Wachteln): „Das Wunderbare an der Verteilung dieses Brotes ist, dass ihre wettbewerbsfreie, nicht hortende Praxis wirklich funktioniert, und zwar für alle! Diejenigen, die viel sammeln, haben nicht zu viel; die, die wenig sammeln, haben keinen Mangel. Das Brot kommt dorthin, wo es gebraucht wird, und jeder hat genug davon. So wird das Brot zu einem Mittel, um auf Gottes Verlässlichkeit zu vertrauen und mit den Nachbarn in vertrauensvoller Gerechtigkeit zusammenzuleben.“
Kommentar und Überlegungen zu Exodus 16,1-36 (Manna und Wachteln) Von Walter Brueggemann Die Wüste ist für Israel nach wie vor … Mehr