Gottes Hilfe aus dem Tod. Auslegung zu Psalm 118,17 Von Martin Luther 1. Die Christen müssen die Anfechtung durch den … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Walter Brueggemann, Poesie in einer von Prosa geprägten Welt (Finally Comes the Poet, 1989): „In diesem Buch möchte ich also die Predigt als poetische Konstruktion einer alternativen Welt betrachten. Der Zweck einer solchen Predigt ist es, die Wahrheit zu schätzen, die Wahrheit von ihrem allgegenwärtigen Reduktionismus in unserer Gesellschaft zu befreien und die ängstliche Rationalität zu durchbrechen, die verhindert, dass die Nachrichten neu sind.“
Poesie in einer von Prosa geprägten Welt (Finally Comes the Poet) Von Walter Brueggemann Eine stark reduzierte Wahrheit Der Prediger … Mehr
Eintretendes Schweigen. Was Dichterinnen und Dichtern den anderen im Jüngsten Gericht möglicherweise voraushaben: „Wie viele unnütze Worte schon längst gesprochen worden sind und ausgesprochen werden – und dann heißt es aus Jesu Mund, dass im Jüngsten Gericht für jedes dahergesagte Wort wiederum mit weiteren Worten Rechenschaft zu geben ist. Ich kann mir da nur einen unendlichen Wortschwall aus unzähligen Menschenmündern vorstellen – ein Gerede, das vor dem Richter kein Ende finden kann.“
Mir geht das Jesus-Wort nach Matthäus 12,36 nach: „Ich sage euch aber, dass die Menschen Rechenschaft geben müssen am Tage … Mehr
Martin Luther über das Jesus-Wort nach Matthäus 12,36f: „Ich sage euch aber, dass die Menschen Rechenschaft geben müssen am Tage des Gerichts von jedem nichtsnutzigen Wort, das sie reden. Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden.“
Über Jesu Wort von den unnützen Worten nach Matthäus 12,36f Von Martin Luther Ich sage euch aber, dass die Menschen … Mehr
Martin Buber, Biblischer Humanismus: „Die eigentliche Wirkung tut nur das ursprüngliche Wort im Geheimnis seiner Gesprochenheit: wenn man es so nachspricht, dass es jetzt und hier gesprochen ist. Das biblische Wort ist übersetzbar, weil es einen Gehalt hat, mit dem es an den Menschen ergeht. Es ist unübersetzbar, weil es ein Sprachgeheimnis hat, mit dem es an Israel ergeht. Im Zentrum eines biblischen Humanismus steht der Dienst an dem unübersetzbaren Wort.“
Biblischer Humanismus Von Martin Buber Als 1913 ein von mir versammelter und geleiteter kleiner Kreis pädagogisch interessierter Juden den Plan … Mehr
Gerhard von Rad, Typologische Auslegung des Alten Testaments (1952): „So muss also wirklich von einem Christuszeugnis des Alten Testaments gesprochen werden, denn unser Wissen von Christus ist ohne das Zeugnis des Alten Testaments ein unvollständiges. Christus ist uns erst in dem Doppelzeugnis des Chors der Erwartenden und der Erinnernden gegeben.“
Typologische Auslegung des Alten Testaments Von Gerhard von Rad 1. Es mag nützlich sein, sich zuerst einmal klar zu machen, … Mehr
Norbert Lohfink, Gegenwart und Ewigkeit. Die Zeit im Buch Kohelet: „Gott läßt den Menschen alles vergessen, selbst seinen Tod und die Kürze seines Lebens. Er gibt auf alle Fragen des Menschen in der Freude die Antwort. So ist Freude Offenbarung. Freude ist vom Schöpfer aus die Eröffnung des Dialogs mit dem Geschöpf.“
Gegenwart und Ewigkeit. Die Zeit im Buch Kohelet Von Norbert Lohfink, Frankfurt Man trifft wohl nur selten Menschen, die schon … Mehr
Schicksal und Wort. Das gottlose Buch Ester als Anleitung zur kanonischen Lektüre der Schrift: „Dennoch ist das Buch Ester eines der wichtigsten Bücher der Bibel, zumindest für Christen. Seine Lektion liegt gewiss nicht in seinem Erzählgeschehen, sondern in der Tatsache, dass es keinen Bezug zu Gott hat. Diese entscheidende Leerstelle ähnelt unserer eigenen Situation als Leserinnen und Leser. Unabhängig davon, ob wir im Buch Ester lesen oder unser eigenes Leben leben, muss das in der Heiligen Schrift bezeugte Wort Gottes so zu Begebenheiten und Geschehen in Beziehung gesetzt werden, dass sie uns zu heilsamen Ereignissen werden, auch dort, wo sie durch Gottes Wort kritisch zu beurteilen sind.“
Schicksal und Wort. Das gottlose Buch Ester als Anleitung zur kanonischen Lektüre der Schrift[1] Von Jochen Teuffel Als Protestanten ist … Mehr
Martin Buber, Zur Verdeutschung der Preisungen (1935): „Die Bibel will als Ein Buch gelesen werden, so dass keiner ihrer Teile in sich beschlossen bleibt, vielmehr jeder auf jeden zu offengehalten wird; sie will ihrem Leser als Ein Buch in solcher Intensität gegenwärtig werden, dass er beim Lesen oder Rezitieren einer gewichtigen Stelle die auf sie beziehbaren, insbesondre die ihr sprachidentischen, sprachnahen oder sprachverwandten erinnert und sie alle einander erleuchten und erläutern.“
Zur Verdeutschung der Preisungen (1935) Von Martin Buber Der Übersetzer der Schrift wird durch die »Preisungen«, ihrer Gestalt und ihrem … Mehr