Norbert Lohfink, Gegenwart und Ewigkeit. Die Zeit im Buch Kohelet: „Gott läßt den Menschen alles ver­gessen, selbst seinen Tod und die Kürze seines Lebens. Er gibt auf alle Fragen des Menschen in der Freude die Antwort. So ist Freude Offenba­rung. Freude ist vom Schöpfer aus die Eröff­nung des Dialogs mit dem Geschöpf.“

Gegenwart und Ewigkeit. Die Zeit im Buch Kohelet Von Norbert Lohfink, Frankfurt Man trifft wohl nur selten Menschen, die schon … Mehr

Schicksal und Wort. Das gottlose Buch Ester als Anleitung zur kanonischen Lektüre der Schrift: „Dennoch ist das Buch Ester eines der wichtigsten Bücher der Bibel, zumindest für Christen. Seine Lektion liegt gewiss nicht in seinem Erzählgeschehen, sondern in der Tatsache, dass es keinen Bezug zu Gott hat. Diese entscheidende Leerstelle ähnelt unserer eigenen Situation als Leserinnen und Leser. Unabhängig davon, ob wir im Buch Ester lesen oder unser eigenes Leben leben, muss das in der Heiligen Schrift bezeugte Wort Gottes so zu Begebenheiten und Geschehen in Beziehung gesetzt werden, dass sie uns zu heilsamen Ereignissen werden, auch dort, wo sie durch Gottes Wort kritisch zu beurteilen sind.“

Schicksal und Wort. Das gottlose Buch Ester als Anleitung zur kanonischen Lektüre der Schrift[1] Von Jochen Teuffel Als Protestanten ist … Mehr

Martin Buber, Zur Verdeutschung der Preisungen (1935): „Die Bibel will als Ein Buch gelesen werden, so dass keiner ihrer Teile in sich beschlossen bleibt, vielmehr jeder auf jeden zu offengehalten wird; sie will ihrem Leser als Ein Buch in solcher Intensität gegenwärtig werden, dass er beim Lesen oder Rezitieren einer gewichtigen Stelle die auf sie beziehbaren, insbesondre die ihr sprachidentischen, sprachnahen oder sprach­verwandten erinnert und sie alle einander erleuchten und er­läutern.“

Zur Verdeutschung der Preisungen (1935) Von Martin Buber Der Übersetzer der Schrift wird durch die »Preisungen«, ihrer Gestalt und ihrem … Mehr

Klaus Koch und Jürgen Roloff, Gott in der Bibel: „Glaube ist keine mögliche Haltung im Blick auf das Dasein Gottes oder die Heilsgeschichte, sondern einzig die Zuversicht auf grundlegendes künftiges Eingreifen Gottes. Eher schon ist Furcht Gottes vor seiner menschenüberlegenen Heiligkeit ständig angemessen, als inneres Erleben und Ergriffensein.“

Gott in der Bibel Von Klaus Koch und Jürgen Roloff 1. Vorbemerkung Die biblische Gottesauffassung ist die selbstverständliche Voraussetzung jeder … Mehr

Prediger Salomo

Martin Luthers Vorrede auf den Prediger Salomo (1524): „Es zieht alles dahin, dass aller Menschen Rat, Anschläge und Vornehmen umsonst und vergeblich sind, und es immer anders hinaus­gehet, als wir wollen und denken, auf dass er uns lehre gelassen stehen, und Gott lassen allein alle Dinge über, wider und ohne unser Wissen und Rat tun.“

Vorrede auf den Prediger Salomo (1524) Von Martin Luther Dies Buch heißt auf Hebräisch Koheleth, das ist einer, der öffentlich … Mehr

Norbert Lohfink über Kohelet: „Mit dem Tod ist die irdische Zeit mit den immer offenen Möglich­keiten des jeweils nächsten Augenblicks schlechthin beendet. Jenes an­dere Leben, das der Mensch bei Gott zu finden vertraut, kann nur als Frucht oder Versammlung und Endgültigwerden der hiesigen, verwehen­den Zeit gedacht werden.“

Über Kohelet Von Norbert Lohfink Kohelet analysiert das menschliche Dasein als Sein in der nur im gleiten­den Jetzt gegebenen und … Mehr