Über Kohelet Von Norbert Lohfink Kohelet analysiert das menschliche Dasein als Sein in der nur im gleitenden Jetzt gegebenen und … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Claus Westermann, Segen in der Bibel: „Zum Segen gehört ursprünglich und dann wieder im gottesdienstlichen Segen Wort und Handlung (bzw. Geste). Der sprachliche Ausdruck ist ursprünglich das wirkende Wort: »gesegnet seist du« (hebr. bārūk ‚attā), später die des Wunsches oder der Bitte.“
Segen in der Bibel Von Claus Westermann Segen (hebräisch berākā, griechisch eulogía) ist in der Bibel ein Begriff von erheblicher … Mehr
Friedemann Jung, Predigt zu 1. Mose 3,1-24: „Diese Geschichte ist also nicht die der ersten Sünde, sondern die vom Anfang der menschlichen Freiheit – denn ohne die Möglichkeit des Ungehorsams kann es keinen Gehorsam geben, ohne die – wie Karl Barth es genannt hat: Die unmögliche Möglichkeit, das Böse zu tun, kann es auch keine Freiheit geben. Und, auch das eine kleine Pointe: Natürlich müssen die Menschen diese Freiheit schon vorher gehabt haben – sonst hätten Eva und Adam ja gar nicht auf die Schlange hören können.“
Liebe Gemeinde, diese Geschichte kennen wir alle. Man möchte fast sagen: Zur Genüge. Sie heißt ja „Die Geschichte vom Sündenfall“. … Mehr
Hans Ferdinand Fuhs zur spielenden Weisheit (Sprüche 8,30f): „Spiel vermag zur Realität auf Distanz zu gehen und sie zugleich zu verwandeln. Spiel heißt, ungesichert mit Möglichkeiten umzugehen und mit offenen Fragen zu leben, nicht gleich in allem einen letzten Sinn entdecken zu müssen, die Freiheit zu haben, dem Zwang eines geschlossenen Welt- und Lebensordnungssystems zu widerstehen.“
Zur spielenden Weisheit (Sprüche 8,30f) Von Hans Ferdinand Fuhs Das Spiel der Weisheit vor (nicht für) JHWH spielt an auf … Mehr
Paulusapokalypse (pseudepigraphische Visio Sancti Pauli aus dem vierten Jahrhundert): „O elende Seele, ich bin der Engel, der dir anhing, täglich dem Herrn berichtend deine bösen Werke, die du Tag und Nacht getan hast; und wenn es in meiner Macht gewesen wäre, so würde ich dir auch nicht an einem einzigen Tage gedient haben, aber nichts davon konnte ich tun. Denn Gott ist barmherzig und ein gerechter Richter, und er hat uns geboten, dass wir nicht aufhören sollen, der Seele zu dienen, bis ihr bereut. Du aber hast die Zeit der Reue verloren. Und ich bin dir heute ein Fremder geworden und du mir. Lass uns also zu dem gerechten Richter gehen; ich will dich nicht entlassen, bevor ich vom heutigen Tage an weiß, dass ich dir ein Fremder geworden bin. Und der Geist verwirrte sie, und der Engel beunruhigte sie. Als sie aber zu den Mächten gekommen war, da sie schon in den Himmel einzutreten fortging, da wurde eine schlimme Last über die andere auf sie gelegt. Denn der Irrtum und die Vergesslichkeit und das Zutragen kamen ihr entgegen und der Geist der Hurerei und die übrigen Mächte und sagten zu ihr: Wohin gehst du, elende Seele, und wagst es, in den Himmel zu eilen? Halt an, dass wir sehen, ob wir an dir unser Eigentümliches haben, weil wir keinen heiligen Helfer bei dir sehen.“
Paulusapokalypse (Visio Sancti Pauli) Bearbeitet von Hugo Duensing (1877-1961) Die Visio Pauli ist eine in zahlreichen griechischen, lateinischen und volkssprachlichen … Mehr
Walter Brueggemann über Psalm 23: „Das ‚Ich‘ hier weiß, dass das Leben in jedem Fall von diesem ‚Du‘, das auf jedes Bedürfnis eingeht und es vorwegnimmt, vollständig versorgt und gelöst wird. Das Leben mit JHWH ist ein Leben des Wohlbefindens und der Zufriedenheit.“
Über Psalm 23 Von Walter Brueggemann Es ist fast anmaßend, diesen Psalm zu kommentieren. Der Einfluss, den er auf die … Mehr
Hans Werner Hoffmann, Alttestamentliche Texte der Predigtreihe II philologisch erschlossen (nunmehr Predigtreihen I-VI komplett)
Mein Hebräischlehrer Prof. Dr. Hans Werner Hoffmann hat dankenswerterweise für die neue Predigtreihe II einen hilfreichen sprachlichen Schlüssel für die … Mehr
Joseph Wittig, Von der Mächtigkeit des Wortes (1938): „Wo Gott spricht, da wird aus Nichts eine Welt und wo ohne Gott gesprochen wird, da wird nichts aus der Welt.“
Von der Mächtigkeit des Wortes Von Joseph Wittig Ein Gelehrter beginnt seine Abhandlung über das Wort mit einer seltsamen Abwehrgeste. … Mehr
Hans Joachim Iwand zu 1. Petrus 1,3-9 (Quasimodogeniti): „Das Verwahrtwerden geschieht in der Kraft Gottes, nicht in der unseres Glaubens. Der uns verwahrt, tut es in derselben Kraft, die den Tod in Jesus Christus zerbrach. Sie holt auch uns aus dem Grab unseres Unglaubens heraus und bewahrt uns fortan. Sie verwahrt uns. Es bedarf also schon einer solchen Kraft, die der Macht des Todes überlegen ist, wenn wir in unseren mannigfachen Prüfungen bestehen, wenn wir jenes Erbe nicht preisgeben sollen.“
Zu 1. Petrus 1,-3-9 (Quasimodogeniti) Von Hans Joachim Iwand Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns … Mehr