In der Zeitschrift „Interkulturelle Theologie“ (vormals Zeitschrift für Missionswissenschaft) ist von Sören Amus eine wohlwollende Besprechung meines Buches erschienen: Jochen … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
ProChrist, Christian Wulf und die religionistische Intoleranz
Man kann in der Tat fragen, ob Christian Wulf in das Kuratorium von „ProChrist“ gehört – nach seiner Scheidung. Dass … Mehr
Was tut eigentlich eine ganz normale evangelische Kirchengemeinde in Bayern? „In einer ganz normalen Kirchengemeinde versammeln sich Christinnen und Christen am Sonntag zum Gottesdienst. Dort hören sie auf Gottes Wort, wie es in der Heiligen Schrift bezeugt ist, und rufen den dreieinigen Gott im Gebet und Lobpreis an. Außerdem feiern sie im Abendmahl die leibliche Gegenwart Christi. Wesentlich ist, dass Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen mit ihrem eigenen Herzen in das Gotteslob einstimmen können.“
Was tut eigentlich eine ganz normale evangelische Kirchengemeinde in Bayern? In einer ganz normalen Kirchengemeinde versammeln sich Christinnen und Christen … Mehr
Der Kirche Tribut zollen? – Warum Kirchensteuern für Christen fragwürdig sind: Im Evangelischen Staatslexikon wird die Kirchensteuer wie folgt definiert: „Unter Kirchensteuern versteht man nichtständige öffentlich-rechtliche Zwangsabgaben in Geld, die von Religionsgesellschaften mit öffentlich-rechtlicher Korporationsqualität (oder ihren Unterverbänden) zur Finanzierung kirchlicher Aufgaben kraft eines kirchenrechtlichen Anspruchs in der Regel nur von ihren Mitgliedern ohne Gegenleistung erhoben werden, wobei die Steuerpflicht an einen allgemein bestimmten Steuertatbestand anknüpft und eine Zwangsbeitreibung durch staatliche Hoheitsakt garantiert wird.“
Im neuen Korrespondenzblatt des bayerischen Pfarrervereins ist folgender Artikel von mir in Sachen Kirchensteuer erschienen: Der Kirche Tribut zollen? – … Mehr
Warum 1.-FCN-Fans mehr von Kirche verstehen als mancher Theologieprofessor: „Wie das Fußballspiel ist auch die Kirche als liturgische Spielgemeinschaft in Christus auf Handlung und nicht etwa auf eine Weltanschauung ausgerichtet. Sowohl für einen Anhänger vom 1. FCN als auch für einen Anhänger Jesu Christi gibt es keine denkerische Erhabenheit und auch keine intellektuelle Schreibtischekstase. Egal woher man kommt, was auch immer man verdient, welche Pläne man im eigenen Leben hat, wenn es um das Spielgeschehen geht, gibt es kein Entkommen.“
Warum 1.-FCN-Fans mehr von Kirche verstehen als mancher Theologieprofessor Wenn es um Kirche geht, lässt sich von Die-hard-Fußballfans, die jedes … Mehr
Religionismus und die Kirche: „Wirklich religiöse Menschen sind in ihrer Innerlichkeit eben nicht an Neunuhrdreißig-Gottesdienste gebunden und müssen sich auch nicht von kirchlichen Autoritäten in Sachen eigener Lebensführung gängeln lassen.“
Religionismus und die Kirche „Das sieht doch gar nicht so schlimm aus“, mögen da manche Kirchenleitungen zu sich selbst sagen, … Mehr
Geschichten, Historik und die Theologie (2005): „Die Tatsächlichkeit des biblischen Erzählgeschehens lässt sich weder historisch beweisen noch argumentativ widerlegen. Was daher erforderlich ist, ist die fides historica, der Glaube, der dem biblischen Erzählgeschehen als „heilige Geschichte“ (sacra historia) geschenkt wird. Dieser Glaube, der das Erzählgeschehen einfach gelten lässt, sucht die Bibel nicht auf eine vermeintliche geschichtlich-natürliche Realität zu hintergehen und verzichtet damit auf einen fiktionalen Realitätsabgleich.“
Geschichten, Historik und die Theologie[1] Dr. Jochen Teuffel, Lutheran Theological Seminary, 50 To Fung Shan Road, Shatin, N.T.,Hong Kong Auch … Mehr
Effektives Christentum und das heilige Spiel. Über die Unterschiede zwischen asiatischem und europäischem Christentum: „In einer organisch-moralischem Lebenswirklichkeit, die über die empirische Welt hinausreicht, erweist sich das Christentum auf ganze eigene Weise effektiv: Wo moralisches Fehlverhalten sich auf das eigene Leben auswirkt, hat der universale Sühnetod Christi am Kreuz auf Golgatha eine existentielle Bedeutung: Christus als persönlichen Heiland in der eigenen Bekehrung annehmen heißt von einem selbst empfundenen Schuldverhängnis erlöst zu sein: Das selbst erwirkte Unheil hat sich im Tod Christi bereits ausgewirkt und ist daher nicht mehr zu befürchten. Durch den Glauben an Christus hat man Zugang zu der Über-Macht des einen Gottes, der Himmel und Erde erschaffen hat. Im Bittgebet partizipiert man an der göttlichen Vorsehung, die für die Gott-Zugehörigen Schutz, Heilung und Wohlstand bewirkt. Und schließlich erfahren wiedergeborene Christen eine bisweilen ekstatische Ermächtigung durch den Heiligen Geist sowie weitere göttliche Berufungen (‚callings‘) in Gebet und Bibelstudium, was wiederum eine eigene, selbstgewisse Lebensführung ermöglicht.“
Effektives Christentum und das heilige Spiel. Über die Unterschiede zwischen asiatischem und europäischem Christentum Ein deutscher Bischof dürfte da seine … Mehr
Das unsägliche ’stille Gebet‘: „Biblisch ist es jedenfalls nicht, wenn dort heißt, dass der Name des HERRN anzurufen ist und dass der HERR ‚der Gerechten Gebet erhört‘ (Spr 15,29) Von göttlichem Gedankenlesen ist in der Bibel nicht die Rede; und mal ganz ehrlich, wer unter uns kann es leiden, wenn eine uns nahestehende Person nicht ausspricht, was Sache ist, sondern schlichtweg erwartet, wir hätten ihre Gedanken gefälligst (richtig) zu lesen. Nichts anderes wird von IHM erwartet, wenn wir uns unser stilles Gebet denken.“
Das unsägliche „stille Gebet“ Schon einmal etwas von einem stillen Gebet gehört? Ich auch nicht, geschieht es doch eben in … Mehr