Religionismus und die Kirche „Das sieht doch gar nicht so schlimm aus“, mögen da manche Kirchenleitungen zu sich selbst sagen, … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
Geschichten, Historik und die Theologie (2005): „Die Tatsächlichkeit des biblischen Erzählgeschehens lässt sich weder historisch beweisen noch argumentativ widerlegen. Was daher erforderlich ist, ist die fides historica, der Glaube, der dem biblischen Erzählgeschehen als „heilige Geschichte“ (sacra historia) geschenkt wird. Dieser Glaube, der das Erzählgeschehen einfach gelten lässt, sucht die Bibel nicht auf eine vermeintliche geschichtlich-natürliche Realität zu hintergehen und verzichtet damit auf einen fiktionalen Realitätsabgleich.“
Geschichten, Historik und die Theologie[1] Dr. Jochen Teuffel, Lutheran Theological Seminary, 50 To Fung Shan Road, Shatin, N.T.,Hong Kong Auch … Mehr
Effektives Christentum und das heilige Spiel. Über die Unterschiede zwischen asiatischem und europäischem Christentum: „In einer organisch-moralischem Lebenswirklichkeit, die über die empirische Welt hinausreicht, erweist sich das Christentum auf ganze eigene Weise effektiv: Wo moralisches Fehlverhalten sich auf das eigene Leben auswirkt, hat der universale Sühnetod Christi am Kreuz auf Golgatha eine existentielle Bedeutung: Christus als persönlichen Heiland in der eigenen Bekehrung annehmen heißt von einem selbst empfundenen Schuldverhängnis erlöst zu sein: Das selbst erwirkte Unheil hat sich im Tod Christi bereits ausgewirkt und ist daher nicht mehr zu befürchten. Durch den Glauben an Christus hat man Zugang zu der Über-Macht des einen Gottes, der Himmel und Erde erschaffen hat. Im Bittgebet partizipiert man an der göttlichen Vorsehung, die für die Gott-Zugehörigen Schutz, Heilung und Wohlstand bewirkt. Und schließlich erfahren wiedergeborene Christen eine bisweilen ekstatische Ermächtigung durch den Heiligen Geist sowie weitere göttliche Berufungen (‚callings‘) in Gebet und Bibelstudium, was wiederum eine eigene, selbstgewisse Lebensführung ermöglicht.“
Effektives Christentum und das heilige Spiel. Über die Unterschiede zwischen asiatischem und europäischem Christentum Ein deutscher Bischof dürfte da seine … Mehr
Das unsägliche ’stille Gebet‘: „Biblisch ist es jedenfalls nicht, wenn dort heißt, dass der Name des HERRN anzurufen ist und dass der HERR ‚der Gerechten Gebet erhört‘ (Spr 15,29) Von göttlichem Gedankenlesen ist in der Bibel nicht die Rede; und mal ganz ehrlich, wer unter uns kann es leiden, wenn eine uns nahestehende Person nicht ausspricht, was Sache ist, sondern schlichtweg erwartet, wir hätten ihre Gedanken gefälligst (richtig) zu lesen. Nichts anderes wird von IHM erwartet, wenn wir uns unser stilles Gebet denken.“
Das unsägliche „stille Gebet“ Schon einmal etwas von einem stillen Gebet gehört? Ich auch nicht, geschieht es doch eben in … Mehr
Religionismus im Lexikonformat – was Meyer’s Konversationslexikon unter ‚Religion‘ versteht (1889): „Zunächst kann ein abschließendes Wort über Begriff und Wesen der Religion erst gesprochen werden als Ergebnis vergleichender Untersuchungen, wie die allgemeine Religionsgeschichte sie anstellt. Übersichtliches, klares Wissen um den Entwickelungsgang der Religion in der Menschheit ist die erste Vorbedingung zur Lösung der Aufgabe. Unsre Zeit strebt nach Erfassung des Weltzusammenhanges auf Grund der Erfahrungswissenschaften, nach spekulativen Resultaten auf der Unterlage empirisch gesicherter Prämissen, nach deduktiver Zusammenfas-sung von auf induktivem Wege gefundenen Erkenntnissen.“
Artikel „Religion“ in Meyers Konversationslexikon (1889) Religion (lat.), ein im Gesamtleben der Menschheit ebenso bedeutsames wie in seiner begrifflichen, ja … Mehr
Religionismus aus dem Geist eines liturgielosen neuplatonischen Neuprotestantismus
Bertelsmanns Religionsmonitor mit der vorweihnachtlichen Frohbotschaft, dass 70 % der Deutschen religiös sind, ist ein wunderbares Beispiel für die eurozentristische … Mehr
Wider den Religionismus: „Wenn Sie selbst Hindu wären, hätte ich in ganz anderer Weise mit Ihnen geredet, und ich bin sicher, wir hätten beide gelacht bei dem Gedanken, dass ‚Hinduismus‘ eine ‚Religion‘ sein könnte oder dass so etwas wie ‚Hinduismus‘ überhaupt existiert.“
Aufschlussreich ist der folgende Kommentar einer jungen indischstämmigen Frau aus Singapur im Anschluss an ein Tonbandinterview in Sachen religiöse Erfahrungen … Mehr
Fromm werden in 30 Tagen
Dass man nach Aufklärung, Kolonialmission, päpstlicher Unfehlbarkeit, Kirchensteuer, Darwin, Freud und wie sie alle heißen, nach Internet und virtual reality, … Mehr
Der ‚christliche Glaube‘ als Götze: „Ein solcher Glaube, der bei sich selbst bleibt, ist der moderne Götze, der nun nicht mehr holzgeschnitzt, sondern imaginationsgeschwängert ist. Da hat dann der Apostel Jakobus recht, wenn er sagt, dass der Glaube ohne Werke tot in sich selber ist (Jakobus 2,17). Richtig verstanden vertrauen Christen auf Gottes Werken, wie sie in seinem Wort den Menschen erschlossen sind. Das heißt nichts anderes, als dass Gottes Taten vorgängig sind und Glauben nicht von unserem Vorstellungsvermögen, sondern von Gottes Wort abhängt. Wird dieses Wort-Antwort-Gefüge auf den Kopf gestellt, glauben Menschen ihrem eigenen Glauben. Gute Nacht, kann man da nur sagen, wenn sich die Altersdemenz einstellt. Und schließlich wird es auch nicht ein ‚christlicher Glaube“ sein, der Leib und Seele von der Vernichtungsmacht des Todes erretten wird, sondern Gott, der seinen Sohn Jesus Christus von den Toten auferweckt hat.“
Der „christliche Glaube“ als Götze Nicht nur die sogenannte „christliche Religion“ sondern auch der „christliche Glaube“ ist etwas, auf das … Mehr