In der revidierten Perikopenordnung ist für den 7. Sonntag nach Trinitatis in der dritten Predigtreihe 1Könige 17,1-16 vorgesehen. Da geben … Mehr
Kategorie: Predigten
„Jetzt sehen wir alles in einem Spiegel, in rätselhafter Gestalt“ (1. Korinther 13,12) – unser Leben im göttlichen Kaleidoskop: „Im Licht des menschgewordenen Gottessohnes fügen sich Bruchstücke meines Lebens zusammen. Wo im Rückblick auf den eigenen Lebensweg die göttliche Spur gefunden worden ist, haben verpasste Gelegenheiten, bittere Enttäuschungen, offene Wunden wie auch offene Rechnungen nicht das letzte Wort.“
Unser Leben im göttlichen Kaleidoskop Als Kinderspielzeug gilt das Kaleidoskop, das kleine Rohr mit einem Guckloch am einen und der … Mehr
Gerhard von Rad zur Josephsgeschichte (1Mose 50,15-21): „Vergebung unter Menschen ist keine rein innermenschliche Regelung, sie reicht in jedem Fall tief hinein in das Verhältnis der Menschen zu Gott. Gott hat dieses ganze zwielichtige Gelände menschlicher Leidenschaften in sein Heilswalten einbezogen, ja, er hat die Brüder selbst zu Empfängern seiner »Errettung«, als Teilhaber des »großen Entrinnens« werden lassen. Darin ist auch seine Vergebung enthalten.“
Gerhard von Rad hat eine wunderbare biblische Besinnung zur Josephsgeschichte (1Mose 37-50) geschrieben, die als Vorbereitung zur Predigt über 1Mose … Mehr
„Der HERR ist mein Fels, meine Festung und mein Erretter“ – Predigt über 2. Samuel 22 (bzw. Psalm 18) mit Bezug zu Alex Honnold
„Der HERR ist mein Fels, meine Festung und mein Erretter“ – Predigt über 2. Samuel 22 (bzw. Psalm 18) In … Mehr
Martin Luthers Predigt über die Heilige Schrift (mit Bezug auf Römer 15,2-4): „Das sind ganz große Wunder, dass Gott sich so tief herunterlässt und sich in Buchstaben hineinsenkt und sagt: Da hat mich ein Mensch abgemalt; dem Teufel zum Trotz sollen diese Buchstaben da die Kraft geben, Menschen zu erlösen. Die Heilige Schrift ist also ein Wahrzeichen, das Gott dahinsetzt; wenn du es annimmst, bist du selig, nicht weil die Schrift mit Tinte und Feder geschrieben ist, sondern weil sie auf Christus hinweist.“
In einer Adventspredigt von 1531 hat Martin Luther mit Bezug auf Römer 15,2-4 über den „Trost der Schrift“ gepredigt und … Mehr
Martin Luther, Predigt über Lukas 7,11-17 (Der Jüngling zu Nain, 1533): „›Mein Herr Christus sieht dem Tode zu, wie er mich tötet, und wenn der mich erwürgt hat, so schlafe ich so leise, dass er mich mit einem Wort erwecken kann.‹ Und der Herr sagt: ›Der Mensch, der da tot ist, der sieht und hört für mich noch gut, obwohl die ganze Welt meint, er sehe und höre nichts.‹ Daraus sollen wir lernen, dass ein Christ sich nicht fürchten soll; denn Christus kommt nicht, um zu richten, sondern er kommt, wie er zum Sohn der Witwe (und zu den andern Glaubenden) kommt: er errettet ihn vom Tode und bewirkt, dass er sich aufrichtet, sieht, hört, spricht, obwohl er doch nicht sah, hörte und sprach. So wird er auch zu uns kommen, die wir glauben.“
Fast spielerisch nimmt Martin Luther in seiner Predigt über Lk 7,11-17 (Der Jüngling von Nain) sich den Tod zur Brust. … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über Johannes 15,26-27 (1957): „Da sagt Jesus: Wenn aber der Tröster kommen wird, der wird von mir zeugen. Mitten in dieser großen Ratlosigkeit und Verlassenheit, wenn sie da alle aufmarschieren werden, da wird ein Zeuge auftreten, unmittelbar von Gott; ein Zeuge, gesandt vom Auferstandenen aus der Höhe. Ein Zeuge, der wird den Zeugen auf Erden die Zunge lösen. Ein Zeuge, der wird sie alle in die Schranken rufen und fragen: Und du, was kannst du tun? Sieh da, dieses Feld der Leichen; und höre mein ewiges Wort: Wer da glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe.“
Eine ganz starke Predigt hatte Hans Joachim Iwand am Sonntag Exaudi, 2. Juni 1957 beim ersten Gottesdienst in der nach … Mehr
„Wenn euch der Sohn frei macht …“ – Eine Betrachtung von Hans Joachim Iwand zu Johannes 8,36: „Das ist der für uns alle gestorbene und auferstandene Herr. Er ist unsere Freiheit. Der Sohn macht frei. Er weiß ganz genau, dass es gerade um jenen ersten Schritt geht: dass es darum geht, dass einer da ist, der mir wieder das Augenlicht schenkt, denn ich bin eben geblendet; dass einer da ist, der mir sagt: Lazarus komm heraus, denn ich liege bei den Toten und rieche die Verwesung um mich her.“
Eine pathetische Freiheitsrede hatte Iwand 1956 gehalten, die zugleich Jesus als Befreier verkündet: Eine Betrachtung zu Johannes 8,36 Wenn euch … Mehr
Theologie der Milch. Zum Sonntag Quasimodogeniti: „Das Symbol der Milch verweist die ‚Kinder Gottes‘ auf eine nährende und zugleich intime göttliche Lebensbeziehung in Jesus Christus.“
Theologie der Milch. Zum Sonntag Quasimodogeniti Der Name des Sonntags Quasimodogeniti (Osteroktav) leitet sich von der früheren lateinischen Antiphon ab: … Mehr