Nachdem Martin Niemöller am 1. Juli 1937 verhaftet worden war, übernahm Helmut Gollwitzer dessen Predigtdienst in Berlin-Dahlem. Von ihm stammt … Mehr
Kategorie: Predigten
Eugene Peterson, „Gesegnet“. Predigt über Psalm 1: „Die drei abgelehnten Lebensweisen gehen vom „Gehen“, „Stehen“ und schließlich „Sitzen“ aus – von der Aktivität zur Passivität, von der Dynamik zum Sitzen, zur trägen Unbeweglichkeit, zur inneren Gefangenschaft. Dantes unterste Höllenbewohner waren in eine Eisschicht gehüllt und in ihren Sünden erstarrt.“
„Gesegnet“. Predigt über Psalm 1 Von Eugene Peterson Der schottische Pastor Alexander Whyte war zwar schon lange tot, als ich … Mehr
„Nehmt Gottes Melodie in euch auf!“ Über die Musik der Schöpfung und das Lied des Lammes: „Damit menschliches Leid, Sünde und Tod mit Jesu Tod am Kreuz und seiner Auferweckung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde hin verbunden sind, braucht es eine göttliche Melodie, die kein Mensch zu komponieren weiß. Dazu schreibt Ignatius von Antiochien: ‚Nehmt Gottes Melodie in euch auf! So werdet ihr alle zusammen zu einem Chor, und in eurer Eintracht und zusammenklingender Liebe ertönt durch euch das Lied Jesu Christi. Das ist das Lied, das Gott, der Vater, hört – und so erkennt er euch als die, die zu Christus gehören.'“
„Nehmt Gottes Melodie in euch auf!“ Über die Musik der Schöpfung und das Lied des Lammes „Ich liebe die Musik, … Mehr
Sibylle Lewitscharoffs Predigt über „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“ (Johannes 8,7b, 2015): „Einen hochaggressiven Schäferhund, der mich hetzen wollte, habe ich mal zur Ruhe gebracht, indem ich mich auf einen Stein setzte, in den Himmel schaute und ihm auf Schwäbisch etwas vorgesungen habe (natürlich hat auch der Dialekt geholfen, auf Hochdeutsch hätte das womöglich nicht so gut funktioniert). Das Viech wurde ruhig und alsbald ziemlich lieb.“
Predigt über „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“ (Johannes 8,7b) Von Sibylle Lewitscharoff … Mehr
Sibylle Lewitscharoff, Predigt über Exodus 3,14 (2017): „Die Beziehung von Gott und Mensch ist äußerst komplex, der Mensch kann IHM durch Beharrlichkeit etwas abtrotzen und IHN dadurch milder stimmen, deshalb paßt eine Selbstdeklaration Gottes, die eine Wandlung in die Zukunft hinein zuläßt, das Ich werde sein, der ich sein werde, besser als das statuarische Ich bin, der ich bin, von dem die eherne Strahlkraft der Unverrückbarkeit ausgeht. Von einem Gott, der nicht nur ist, sondern auch wird, geht eine ganz andere Dynamik aus, insbesondere in bezug auf Seine Beziehung zum Menschen und dessen Fährnisse im Verlauf der Geschichte.“
Predigt über Exodus 3,14 Von Sibylle Lewitscharoff Ich bin, der ich bin. Was für ein Satz! Was für eine Selbstdefinition! … Mehr
Christoph Blumhardts Predigt über Lukas 18,1-8 – In der Zukunft Jesu Christi (1911): „Man betet viel, — du betest, dein Nachbar betet, dein Feind betet, deine Widersacher beten, alles betet; du betest in deiner Sünde, in deinem Stolz, in deiner Leidenschaft, du betest — und die Welt bleibt immer dieselbe, der Widersacher lacht uns aus über unser Beten. Nur dann nicht, wenn wir in der Zukunft Jesu Christi stehen!“
In der Zukunft Jesu Christi. Predigt über Lukas 18,1-8 (1911) Von Christoph Blumhardt Es ist eine Art Geschichte der Zukunft … Mehr
Christoph Blumhardt, Unser Menschenrecht. Predigt über Lukas 18,1-8 (1910): „Seid nicht so wie die Leute, die mit der Stange im Nebel herumfahren, sondern seid, wie der Herr Jesus hier sagt, auf das bedacht, was in ihm als Gotteskraft erschienen ist, und seid dankbar, wenn ihr das Allerkleinste erfahret von dieser Herrlichkeit Gottes im Fleisch.“
Unser Menschenrecht. Predigt über Lukas 18,1-8 (1910) Von Christoph Blumhardt Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, daß man allezeit … Mehr
Rudolf Bohrens Predigt über Ezechiel 34,1-16 (1977): „Ist es nicht bald Zeit, dass jeder verzweifelte Schmierer seinen Pinsel und die grüne Farbe wegwerfen kann, weil Gott selbst ihn anruft und zur grünen Weide leitet? Ist es nicht bald Zeit, dass aus Juden und Christen eine Herde unter einem Hirten werde und das Wort wahr wird: „Auf guter Weide werde ich sie weiden, und auf den hohen Bergen Israels wird ihre Trift sein“? Ich meine, es wird Zeit.“
Predigt über Ezechiel 34,1-16 Von Rudolf Bohren „Und es erging an mich das Wort des Herrn: Menschensohn, weissage wider die … Mehr
Willem Eicke den Hertog, Predigt zu Johannes 20,11-18, gehalten am Ostermontag 1944 im KZ Dachau: „Gott sei Dank. Du kannst lachen, weil Gott dir zu lachen gibt. Und wie Er gelacht hat damals bei der Schöpfung über das Werk seiner Hände, da Er sah, dass es gut war, so lacht er am Ostermorgen, als der Herr auferstanden ist. Er sieht, wie er es gemacht hat, und siehe, es ist sehr gut. Tod, Sünde, Welt und mein böses Fleisch, ich lache euer. Denn am Ostermorgen hat Gott mir ein Lachen zugerichtet. Und ich darf die Freude weitertragen als seine Gabe und Aufgabe in diesem schrecklichen Leben, in dieser tödlichen Welt im KZ, ja gerade im KZ, bis einmal alles vorbei ist, und Gott wird abwischen alle Tränen von unseren Augen, und der Tod nicht mehr sein wird, noch Leid, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein wird. Denn das wird alles vorübergehen. Nur Gottes Lachen wird bleiben. Der Anfang und das Ende. Halleluja!“
Und Gott lacht … Predigt eines holländischen Pfarrers gehalten am Ostermontag 1944 im Konzentrations-Lager Dachau Von Willem Eicke den Hertog … Mehr