Johannes Rehms Abschiedspredigt als Leiter des kda über 1. Petrus 3,15: „‚Heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen‘, das ist eine über die Jahrhunderte und die Konfessionen hinausgehende und sie verbindende Hoffnung. Gebt dem Evangelium des gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus Raum in euren Herzen, euren Gedanken und in eurer Lebensgestaltung. Der Sonntag ist von daher der Tag der Hoffnung schlechthin, der anders verbracht werden darf als Werktage, weil an ihm Raum und Zeit ist, den Herrn Christus zu heiligen in unseren Herzen.“

Predigt über 1.Petrus 3,15 Von Johannes Rehm Heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung … Mehr

Albrecht Grözinger, Reden von Gott – Jenseits von Selbstverständlichkeit und Notwendigkeit: „Wir geben in unserer Gottesrede Gott dann die Ehre, wenn wir ihn den Menschen nicht als eine wie auch immer geartete Notwendigkeit andienen. Ins Positive gewendet: Wir geben in unserer Gottesrede Gott dann die Ehre, wenn wir in einer Sprache der Anmutung sein Ankommen erwarten. Dies ist der unverfügbare Sinn, von Gott zu sprechen.“

Reden von Gott – Jenseits von Selbstverständlichkeit und Notwendigkeit Von Albrecht Grözinger I. Die homiletische Diskussion der letzten fünfzig Jahre … Mehr

Martin Niemöller, Predigt über Matthäus 5,13-16 (1937): „Die stumme Kirche, die nicht mehr sagt, wozu sie da ist, verleugnet sich selbst. Das Wort Gottes laut und deutlich zu verkündigen, das ist unser Dienst; aber dass die Kirche weiter lebt und nicht umgebracht wird, dass das Licht nicht ausgepustet wird, Freunde, das ist nicht unse­re Sache. »Wer sein Leben erhalten wird, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden.« Und das gilt vom Leben der Gemeinde genau so, wie es im Leben des einzelnen Christen seine Geltung hat.“

Predigt über Matthäus 5,13-16 (1937) Von Martin Niemöller Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, … Mehr

Karl Christian Felmys Predigt über Matthäus 22,1-14 (1987): „So ist es nun einmal im Reich Gottes. Gemeinschaft, Einheit beruhen nicht auf unserer Sym­pathie und unserer Wahl. Gemeinschaft, Einheit stiftet Er mit Seinem Wort, mit dem einen heiligen Brot und dem einen gesegneten Kelch. Alle sind eingeladen: Fromme und Unfromme, Edle und Unedle, ja auch Böse. Gott schenkt sich allen ohne Vorbedingung.“

Predigt über Matthäus 22,1-14 Von Karl Christian Felmy (1938-2023) Liebe Brüder und Schwestern! Das Himmelreich ist gleich einem Könige, der … Mehr

Hans G. Ulrich, Predigt zu 1. Petrus 3,8-17: „Im Zentrum der Bibel, über die ganze Geschichte, die sie umspannt, geht es um die Hoffnung, die dort wach wird, wo Menschen Gottes Wort hören, Gottes politische Botschaft von der neuen Zeit, immer neu – weil sie immer wieder vergessen wird und sich im Gewirr der Nachrichten verliert. Gottes Wort immer neu sprechen zu lassen, das macht Volk Gottes aus, das nicht verloren geht. Es erinnert, was von Gott kommt, das macht Gottes Volk zum Hoffnungsträger für die Welt.

Predigt zu 1. Petrus 3,8-17 Von Hans G. Ulrich 8 Seid alle eines Sinnes, voller Mitgefühl, liebt einander, übt Barmherzigkeit, … Mehr

Karl Steinbauer’s leaflet „For if one believes with the heart, he is justified, and if one confesses with the mouth, he is saved. (Romans 10:10)“ written calligraphically on March 21, 1939 in cell 18 of the Neu-Ulm District Court Prison: „A faith which we do not confess is no faith! ‚I believe, therefore I speak!‘ That is a death sentence, that one speaks oneself, if one says: ‚Pastor, I think exactly like you, but one may say nothing.‘ – I know how difficult it often is to open one’s mouth, but let us admonish and encourage one another to open our mouths for our Lord Christ, and let us look to Him alone, to whom all authority is given in heaven and on earth.“

After pastor Karl Steinbauer was imprisoned in the district court prison in Neu-Ulm on January 15, 1939, following a nocturnal … Mehr

Karl Steinbauer’s Confirmation sermon on Ephesians 6:10-20 (1939): „As I write these lines, I am sitting in my cell in prison. – You who later go to the table of the Lord and strengthen yourselves for the battle that is decreed for you, and you are incorporated into the fellowship of the body and blood of Christ, into the fellowship of the King of all kings – that is how I was able to strengthen myself yesterday with my wife in the Holy Supper. In one hour I will leave the prison here and will be taken to the concentration camp in Sachsenhausen. I thank you all, especially you dear confirmands, for your faithfulness, which you have testified to me again, and I know: It was not meant for my person, but for our faithful Savior, who was faithful for us even unto death …“

The confirmation sermon with reference to Ephesians 6:10-17 and Luther’s „Ein feste Burg ist unser Gott“ (Our God is a … Mehr

Rolf Wischnaths Pfingstpredigt über Genesis 11,1-9 (2023): „Gott hält Gericht, indem er das von den Menschen Angerichtete zulässt, aber er tut es, um ihnen – in all diesem so Angerichteten – einen neuen Namen zu geben, d.h. ihnen eine neue Identität zu schaffen. Er will die Menschen nicht aufgeben, sie nicht sich selbst, in der Fremde und der Befremdung von ihm lassen. Es soll zu neuer Gemeinschaft und zu neuem Segen und darin zur Ehre Gottes und zur Ehre des neuen von Gott uns gegebenen Namen kommen – ein Name, der nicht bedroht ist durch eitle Selbstbezogenheit.“

Pfingstpredigt über Genesis 11,1-9 Von Rolf Wischnath Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. Als sie nun nach … Mehr