Hans Walter Wolffs Predigt über Amos 5,1-5 von 1967: „Ich weiß es nicht zu hindern, wenn einer heute auf Grund bestimm­ter eigener Erfahrung mit der Volkskirche, die man in Deutschland an vielen Orten leicht sammeln kann, Amos so übersetzt: Tretet aus der Kirche aus! / Geht nicht mehr in den Gottesdienst! / Die Kirche gehört auf den Kehrricht, / der Gottesdienst ist Mottendienst.“

Predigt über Amos 5,1-5 Von Hans Walter Wolff Höret, ihr vom Hause Israel, dies Wort;denn ich muß diese Totenklage über … Mehr

Walter Krecks Predigt über 1. Petrus 1,3 anlässlich der Trauerfeier für Hans Joachim Iwand 1960: „Warum drängt man aus den Zelten wieder in feste Häuser und Paläste, auch in der Kirche, warum diese Sucht nach Sicherheit, nach sichtbarer Anerkennung und Bestätigung, warum diese Selbstrechtfertigung landauf, landab, wo man vergißt, was nicht vergessen werden dürfte, und nicht vergessen will, was der andre uns tat?“

Lebendige Hoffnung. Predigt anlässlich der Trauerfeier für Prof. Hans Joachim Iwand (gestorben am 2. Mai 1960) Von Walter Kreck „Gelobt … Mehr

Helmut Gollwitzer, Predigt über Lukas 6,27-35 (1939): „Fürbittgemeinde ist eine barmherzige Gemeinde, weil sie eine reiche Gemeinde ist, weil sie hineingezogen ist in ein Handeln Gottes, in dem Gott nicht das Gesetz der Vergeltung ausübt, in ein Handeln Gottes, wo Gott sich nicht verteidigt hat gegen die Welt, sondern durch die Welt zum Opfer geworden ist für die Welt.“

Predigt über Lukas 6,27-35 Von Helmut Gollwitzer Aber ich sage euch, die ihr zuhöret: Liebet eure Feinde; tut denen wohl, … Mehr

Eberhard Jüngels Predigt über Genesis 32,23-32: „Wer so wie Israel in den Morgen hineinhinkt, liebe Gemeinde, der hat den Fluch hinter sich, der ist dem Fluch der bösen Tat, dass sie fortzeugend Böses muss gebären, endgültig entronnen. Er geht zwar hin­kend, aber frei davon. Er hat Zukunft. Ja, wer so wie Israel in den Morgen hineinhinkt, dem geht die Sonne auf.“

Predigt über Genesis 32,23-32 Von Eberhard Jüngel Und Jakob stand auf in der Nacht und nahm seine beiden Frauen und … Mehr

„schāh māt“ – „der König (Schah) kann nicht mehr“: „Wo sich die Todesnacht über sein Leben gelegt hat, greift der Vater in Treue zu seinem Sohn ein, entreißt Jesus dem Grab und präsentiert ihn den Jüngern: Der König lebt! Auferstanden von den Toten gilt kein schāh māt mehr. Der Tod hat verspielt.“

„schāh māt“ – „der König (Schah) kann nicht mehr“ Seit Jahrhunderten vermag das Schachspiel Menschen zu faszinieren. Man sucht für … Mehr