Martin Luthers Predigt über Johannes 3,16 (1534): „Sie sind eine recht schöne Predigt, die man niemals auslernen kann. Es ist der Hauptspruch, der uns Christus vor Augen malt und was ein Christ besitzt, was die Welt ist und was Gott ist. Wir wollen Gott anrufen, daß wir’s glauben können, fröhlich darüber leiden und sterben und selig werden. Dazu helfe uns unser lieber Gott! Amen.“

»Er selbst, der Vater, hat euch lieb.« Predigt über Johannes 3,16 Von Martin Luther EVANGELIUM Johannes 3,16: Also hat Gott … Mehr

Eduard Schweizer über die Versuchung Jesu nach Matthäus 4,1-11: „Ob wir Gott für unsere eigenen durch Taktik und Gewalt zu erreichenden Ziele in Anspruch nehmen oder uns von ihm für jene wahre Menschlichkeit gewinnen lassen, die in Jesu Leben und Sterben Gestalt angenommen hat und sich uns schenken möchte, ist die eigentliche Frage dieser Erzählung.“

Die Versuchung Jesu in Matthäus 4,1-11 Von Eduard Schweizer Die Erzählung von der Versuchung Jesu, die Lukas in ähnlicher Form … Mehr

Johannes Busch, Adam, wo bist du? Predigt über 1. Mose 3,8-9: „Weil dieser Gott Herr ist und dieser Herr unser Gott, darum lässt er heute Morgen keinen los! Warum läufst du von mir weg? Warum versteckst du dich vor mir? Jeder Posaunenklang, der heute ertönt, ist wie eine Frage: Du, Mensch, wo bist du?“

Eine der klassischen Evangelisationspredigten aus den fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts, gehalten von Johannes Busch (1905-1956), dem Vater von Eberhard … Mehr

Martin Luthers heroische Ermahnung, dass die Bürger wegen der Pest nicht fliehen sollen (hortatio tempore pestis, 1539): „Lieber, wann aber wäre Gottes Kommen uns recht, sodass wir uns vor dem Tod nicht fürchten? Wenn er kommt, wollen wir nicht – und doch müssen wir, wenn er will. Darum lasst uns sterben, wenn er will, nicht aber wünschen, so lange zu leben, wie wir wollen. Ich will jedoch niemanden dazu verleiten, Gott zu versuchen, noch jemanden ohne guten Grund oder Auftrag in Gefahr bringen. Doch die, die verbunden sind, müssen nach dem Gesetz der Liebe und kraft ihres Amtes auch die größte Gefahr zurückstellen. Denn es ist herrlich, in der Erfüllung eines von Gott auferlegten und befohlenen Amtes zu sterben.“

Abschrift eines Auszuges aus einer Predigt, dass die Bürger wegen der Pest nicht fliehen sollen (1539) Von Martin Luther Zuerst … Mehr

Karl Rahner, Geheimnis des Herzens (1947): „Sein Herz heißt Herz Jesu Christi! Es ist ein end­liches Herz und doch das Herz Gottes. Wenn es uns liebt und so die Mitte unseres Herzens wird, ist alle Herzensnot von uns genommen. Denn sein Herz ist Gottes Herz und hat doch nicht die erschreckende Vieldeutigkeit seiner Unendlichkeit. Aus diesem Herzen sind Menschenworte emporgestiegen, innige Worte, Herzensworte, Worte Gottes, die doch nur einen Sinn, nur einen beglückenden Sinn haben. An seinem Herzen, in diesem Herzen wird unser Herz ruhig.“

Geheimnis des Herzens Von Karl Rahner S. J., Pullach bei München Purpurnes Geheimnis aller Dinge — spricht die Kirche in … Mehr

Emanuel Hirsch, Die Stillung des Sturms. Predigtmeditation zu Markus 4,35-41: „Man sitzt auf einmal mit den Jüngern im Boot. Und man sitzt darin nicht als einer, der im voraus weiß, dass alle Angst und Bangigkeit wirklich töricht ist, weil der zum Kreuzestod Ersehene noch durch viel größere Fährnisse hindurchkommen wird. Nein, man ist ganz in die Gegenwart jener Sturmesfahrt versunken. Das unenthüllte Geheimnis, welches um die Jünger weht, haucht einen selber an. Und so allein kann denn echter Glaube an Jesus als den vom Vater gesandten Sohn sich gebären.“

Die Stillung des Sturms. Predigtmeditation zu Markus 4,35-41 Von Emanuel Hirsch Die Geschichte gehört, wenn man einige geringe Überma­lungen fortnimmt, … Mehr

Martin Luther über den rechten Gottesdienst wider die Herodisten (Weihnachtspostille, 1522): „Wenn du das heilige Kreuz trägst und musst viel um solchen Glaubens und Bekenntnisses willen leiden, so dass du Leib und Leben, Gut und Ehre, Freund und Gunst daran setzen musst, das heißt recht gefeiert und den Sabbat geheiligt, da nicht du selbst, sondern Gott allein in dir wirkt, und du nur ein leidender, verfolgter Mensch bist. Das ist das dritte Stück des Gottesdienstes, im dritten Gebot zusammengefaßt. Siehe, das ist die erste Tafel mit den ersten drei Geboten, welche in die drei Stücke inbegriffen werden: Glauben, Bekennen und Leiden; dadurch wird diesem Leben und der Welt entsagt und allein Gott gelebt.“

Vom rechten Gottesdienst wider die Herodisten (Weihnachtspostille, 1522) Von Martin Luther Keinen bessern Unterschied kann man hierin haben als Gottes … Mehr

Rolf Wischnath, Krippe: Praktisch und wirklich – und legte ihn in eine Krippe (Lukas 2,7c): „An diese Krippe treten wir zu Weihnachten. An ihr legen wir alles Feierliche ab. Wir brauchen uns nicht zu verkleiden, schminken und schmücken. Denn der Erstgeborene berührt die Welt schmucklos und unbekleidet. So fängt das irdische Leben an, in dem Gott sich aussagt. Die Bühne dieses göttlichen Dramas auf Erden scheint erbärmlich zu sein, eine enge Bühne, auf der von vornherein nicht viel gezeigt werden kann. Es ist so wie in unserem eigenen Erdenda­sein. Auch wir haben einmal in einer engen Wiege die Erde berührt. Und in einem engen Sarg wird sie uns einmal umschließen.“

KRIPPE: PRAKTISCH UND WIRKLICH – UND LEGTE IHN IN EINE KRIPPE [LK 2, 7C] Von Rolf Wischnath Mutter Maria hatte … Mehr

Martin Luther, Das Evangelium in der hohen Christmesse (Johannes 1,1-14, Auszüge aus der Kirchenpostille von 1522): „Wie man nun Christi Wort auslegt, da er sagt: Ich bin das Leben, also soll man dies auch auslegen, gar nichts von dem Leben der Kreaturen in Gott auf philosophisch, sondern wiederum wie Gott in uns lebe und seines Lebens uns teilhaftig mache, dass wir durch ihn, von ihm und in ihm leben.“

Das Evangelium in der hohen Christmesse (Johannes 1,1-14). Auszüge aus der Kirchenpostille von 1522 Von Martin Luther Dieses ist das … Mehr