WARUM MUSSTE DAS SEIN? Tjeerd Naves und Pien van Diemenverstorben am 29. Juli 1984 1 Sie waren wieder zusammen.Nach einer … Mehr
Kategorie: Predigten
Martin Luther über die Sprache der Tiere und das menschliche Hörvermögen: „Alle Kreaturen schreien uns an, dass wir Gott dankbar sein sollen. Wenn ich nicht taub wäre, so müsst ich hören, wie die Kühe sprechen bei ihrem Ausgang und Eingang: freut euch, wir bringen Butter und Käs, esset, trinket und gebet andern! So sprechen die Hühner: wir wollen Eier legen.“
Alle Kreaturen schreien uns an, dass wir Gott dankbar sein sollen Von Martin Luther Alle Kreaturen schreien uns an, daß … Mehr
Martin Niemöller, Predigt über Matthäus 9,35-38 auf dem Kirchentag 1949: „Wir wissen nicht, wie wir die Menschen so anreden sollen, dass es ihnen im Herzen deutlich und im Gewissen zwingend wird; wir haben die Botschaft nicht so, dass wir sie aussprechen könnten. — Wir wissen alles und haben’s doch nicht verfügbar. Und darum hilft es nichts, dass wir zu allem Dienst und zu jedem Einsatz bereit sind; wir werden nicht Gottes Erntearbeiter durch unsere Bereitschaft! — sondern nur durch Gottes Bevollmächtigung! Wir können tausendmal Jesus Christus sagen, und das Wort bleibt tot, das aus unserem Munde kommt; und wenn wir’s ein einziges Mal in der Vollmacht Gottes, d h. im Heiligen Geist aussprechen, dann versetzt es Berge.“
Predigt über Matthäus 9,35-38 Von Martin Niemöller „Und Jesus ging umher in alle Städte und Märkte, lehrte in ihren Schulen … Mehr
Karl Barth, Dieses und das zukünftige Leben. Zu 1. Korinther 15,19-20: „Es gibt nichts Erbärmlicheres als das christliche Leben, wenn ihm jene Hoffnung fehlt: nichts Erbärmlicheres als dieses Leben unter dem Zeichen des ewigen Lebens, wenn das Zeichen uns doch gar nichts zeigt, wenn das ewige Leben doch gar nicht ist; nichts Erbärmlicheres als ein Pfeil zu sein, der doch nie zum Ziele fliegen wird. Armer Christ — und wenn er Christus noch so viel Stärkung, Vertiefung und Verbesserung, und wenn er ihm die größte Verklärung in diesem Leben zu verdanken hätte — ohne die Zukunft des ewigen Lebens!“
Dieses und das zukünftige Leben Von Karl Barth Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, so sind wir … Mehr
Hans Joachim Iwand in seiner Predigtmeditation zu Lukas 6,36 (1950): „Könnten wir von hier aus denken, also von da aus, dass Gott barmherzig ist, dass alles, unser Sein und unser Erlöst-Sein, dies bezeugt und unter Beweis stellt, dann würden wir gewiß die tiefe, sich immer wieder gegen den Richter kehrende Problematik des Richtens begreifen, wir würden von uns aus mithelfen, dass die Umkehrung herbeigeführt wird, dass Gnade vor Recht kommt, Evangelium vor dem Gesetz, Erbarmen vor dem Verurteilen, und würden so die Sache des Höchsten als unsere eigenste Angelegenheit fördern und vertreten.“
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. (Lukas 6,36) Gott ist barmherzig. Wir – obschon wir Staub und Asche … Mehr
Richard Lischer, Altar oder Tisch (1982): „Der Tisch, von dem wir Brot und Wein empfangen, ist nur möglich, weil es einst – für alle Völker – einen Altar gab, auf dem Gottes Sohn geopfert wurde. Frühe Christen, denen vorgeworfen wurde, keinen Opferort zu haben, antworteten: ‚Wir haben einen Altar‘ (Hebr. 13,10) – und meinten damit das gesamte Selbstopfer Christi. John Mason Neales Übersetzung eines alten eucharistischen Hymnus stellt die Verbindung zwischen Altar und Tisch vielleicht deutlicher dar, als moderne Christen es ertragen können: ‚Des Lammes hohes Mahl wir sehn, / In schneeweißen Königsgewändern stehn; / Das Rote Meer durchschritten gar, / Singen wir Christus, unserm König, hurra. / Auf des Kreuzes Altar / Erlöst sein Leib, was verloren war; / Und koste ich seines roten Bluts, / Mein Leben in Gott ist meines Mutes.'“
Altar oder Tisch Von Richard Lischer Er war das Wort, das es sprach,Er nahm das Brot und brach es;Und was … Mehr
Christoph Blumhardts Predigt über Lukas 18,1-8 (1890): „Das Dasein des Heilandes ist noch nicht die Rettung. Das, dass der Heiland geboren ist, gestorben ist, auferstanden ist, ist noch nicht die Rettung. Das ist freilich auch wieder so ein Satz, der allem ins Gesicht schlägt, was man uns gewöhnlich lehrt, aber so steht’s eben da! Reißet mir den Kopf herunter, daß ich’s sage, aber da steht’s eben: die Rettung ist noch nicht da. Sie schreien wohl in die Welt hinein: ‚Jesus errettet mich jetzt!‘ aber das ist ein verlogener Satz.“
Predigt über Lukas 18,1-8 (1890) Von Christoph Blumhardt Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, daß man allezeit beten und … Mehr
Martin Luther über die guten Werke und den ausbleibenden Dank (Predigt über Matthäus 6,1–4, 1530): „Wer ein Christ sein will, muss sich also so verhalten, dass er kein gutes Werk tut oder unterlässt um der Leute willen, sondern allein deshalb, weil er in seinem Amt, Stand, mit seinem Geld, Gut oder was er hat, Gott dienen und ihm zu Ehren tun will, was er vermag – auch wenn er damit auf Erden niemals irgendeinen Dank verdient. Denn es ist auch unmöglich, dass einem frommen Menschen auch das geringste Werk, das er hier tut, jemals angemessen belohnt werden könnte – selbst wenn man ihn mit Gold krönen und ihm ein ganzes Königreich geben wollte.“
Über die guten Werke und den ausbleibenden Dank (Predigt über Matthäus 6,1–4, 1530) Von Martin Luther Wer ein Christ sein … Mehr
Dietrich Ritschl, Predigt zu Hebräer 11,8-9 und dem »story«-Konzept (1975): „Wollen wir neu in diese Geschichte eintreten? Damit Sie mich nicht mißverstehen: man kann auch leben, ohne ein Christ zu sein, auch glücklich leben; auch nützlich leben. Natürlich kann man das. – Wollen wir in diese Geschichte eintreten? Wohin sollen wir denn sonst gehen? Der Gott der Zelte ruft. Ihm sei Lob und Ehre und Preis und Anbetung von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“
Predigt zu Hebräer 11,8-9 und dem »story«-Konzept Von Dietrich Ritschl Aus Glauben erwies sich Abraham, als er berufen wurde, gehorsam, … Mehr