Lob der Apokalypse. Zum zehnten Jahrestag des 11. September 2001 (2011): „Der ‚apokalyptische Blick‘ (Johann Baptist Metz) vermag sich nicht mit einem monumentalen Totengedächtnis abzufinden, bei dem gewaltsam hintergangenes Leben versteinert bleiben muss. Er unterscheidet sich von einer politischen Utopie, die nur für Nachgeborene etwas in Aussicht zu stellen vermag. Im Pascha-Mysterium des Lammes wird vielmehr leibliches Leben mit seiner unheilvollen Vergangenheit eingeholt und auf die erlösende Gottespräsenz ausgerichtet: ‚Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm!‘ So verweigert sich das Gotteslob der Erlösten einer religiösen Metaphysik, wo leibloses Seelenheil in zeitlosem Gottdenken beschworen wird. Apokalyptisches Leidensgedächtnis kann abgrundtiefe Katastrophen aufnehmen, wo jeder selbstsichere Glaube an göttliche Vorsehung im Fatalismus enden muss. Im ‚Leiden an dem Gott‘ (Metz) verliert sich nicht die Hoffnung. Was dabei als Christusheil gesichtet wird, ist weder billiger noch billigender Trost; am Weltgericht scheint kein Weg vorbeizuführen. Aber gerade dazu muss der Tod die Toten herausrücken.“

Lob der Apokalypse. Zum zehnten Jahrestag des 11. September 2001 „Die Welt geht unter!“ Der toderschrockene Ausruf eines Auszubildenden am … Mehr

Drei Weisen menschlicher Heilsausrichtung: „In ihrem Zentrum stehen ein Name und das mit diesem Namen verbundene Heilsgeschehen. Das eigene leibliche Leben wird in Beziehung zu diesem Namen gesetzt und dadurch in das Heilsgeschehen hineingenommen. Maßgeblich sind hier nicht anonyme Kräfte, die mir widerfahren und zu meinem Nutzen wirken sollen, sondern das konkrete Handeln des bestimmten NAMENS. Damit ist auf das Evangelium Jesu Christi bzw. auf den Bund des HERRN mit seinem Volk Israel verwiesen, wie sie in der biblischen Überlieferung bezeugt sind.“

Drei Weisen menschlicher Heilsausrichtung Es ist nicht unproblematisch, abstrakt von „Heil“ zu sprechen, legt doch diese Redeweise den Schluss nahe, … Mehr

Hans Ehrenberg, Das trinitarische Denken (1925): „Die Trinitätslehre ist keine Lehre vom Gottesbegriff. Denn es gibt im Angesichte Gottes keinen Begriff Gottes. Da gibt es nur den Namen Gottes. Und dieser kann nicht gelehrt, sondern nur „genannt“, nur angebetet werden. Jede Lehre vom Gottesbegriff entwurzelt die christliche Lehre, läßt also die Wurzel des Stammes, Israel, absterben und gibt dem Stamm eine künstliche Wurzel in der Philosophie.“

Es hat in jüngerer Zeit verschiedene Aufsätze über eine biblische Trinitätslehre gegeben, so z.B. B. Klappert, Die Trinitätslehre als Auslegung … Mehr

Moschee in Vöhringen?

Gegen den geplanten Bau einer Moschee in Vöhringen regt sich Widerstand in der Bevölkerung, wie dies in der heutigen Ausgabe … Mehr