Am 19. September ist das Buch „Die Welt verändern. Was uns der Glaube heute zu sagen hat“ im Berliner Aufbau … Mehr
Kategorie: Martin Luther
Martin Luther, Bekenntnis der Artikel des Glaubens wider die Feinde des Evangeliums und allerlei Ketzereien (Vom Abendmahl. Bekenntnis, 3. Teil): „Das ist mein Glaube, denn so glauben alle rechten Christen und so lehrt uns die heilige Schrift. Was ich aber hier zu wenig gesagt habe, werden mir meine Büchlein zur Genüge bezeugen, besonders die, die in den letzten vier oder fünf Jahren hinausgegangen sind. Ich bitte alle frommen Herzen, mir dafür Zeugen zu sein und für mich zu bitten, dass ich in diesem Glauben fest bestehen und mein Leben beschließen kann. Denn wenn ich, wovor mich Gott bewahre, aus Anfechtung und Todesnöten etwas anderes würde sagen, so soll es doch nichts sein; ich will hiermit öffentlich bekannt haben, dass es unrecht und vom Teufel eingegeben ist. Dazu helfe mir mein Herr und Heiland Jesus Christus, der gebenedeit ist in Ewigkeit. Amen.“
Luthers »Bekenntnis der Artikel des Glaubens wider die Feinde des Evangeliums und allerlei Ketzereien« ist ein Sonderdruck des dritten Teils … Mehr
Martin Luther über die Vernunft im Hinblick auf Gott (Der Prophet Jona ausgelegt, 1526): „So spielt auch die Vernunft Blindekuh mit Gott und tut lauter Fehlgriffe und tappt immer daneben, so dass sie das Gott nennt, was nicht Gott ist, und umgekehrt nicht Gott nennt, was Gott ist, was sie beides nicht täte, wenn sie nicht wüßte, dass Gott wäre, oder gerade wüßte, welches oder was Gott wäre.“
Was kann man kraft der eigenen Vernunft von Gott wissen? Dieser Frage geht Martin Luther in seine Auslegung zum Jonabuch … Mehr
Die Bibel als göttlicher Wort-Schatz des christlichen Glaubens: „Weil die Heilige Schrift von Christus her auszulegen ist, gilt sie nicht als Gesetzbuch menschlicher Gottwohlgefälligkeit.“
Die Bibel als göttlicher Wort-Schatz des christlichen Glaubens In Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 erscheint im Oktober die überarbeitete Luther-Bibel. … Mehr
Martin Luther über das sacrificium intellectus in seiner Auslegung zum Brief an die Galater 3,6: „Der Glaube schlachtet die Vernunft und tötet jenes Tier, das die ganze Welt und alle Kreaturen nicht töten können.“
Der liberale Protestantismus weiß Martin Luther als vermeintlichen Ahnherr des eigenen subjektiven Glaubensbewusstseins zu feiern. Dabei ist es gerade Luther, … Mehr
Martin Luther, Die drei Symbole oder Bekenntnisse des Glaubens Christi, in der Kirche einträchtiglich gebraucht (1538): „Es müssen wahrlich alle drei Stücke geglaubt sein, nämlich: dass er Gott sei; ebenso, dass er Mensch sei; ebenso, dass er für uns solcher Mensch geworden sei, das ist, wie das erste Symbol sagt: empfangen vom heiligen Geist, geboren von Maria der Jungfrau, gelitten, gekreuziget, gestorben und auferstanden usw. Fehlets an einem Stücklein, so fehlen alle Stücke. Denn der Glaube soll und muß ganz und vollkommen sein. Ob er wohl schwach sein und angefochten werden kann, soll und muß er dennoch ganz und nicht falsch sein. Schwach sein tut den Schaden nicht, aber falsch sein, das ist der ewige Tod.“
Im Protestantismus gilt das Sittengebot: Jede/r ordinierte Amtsträger/in darf in der Kirche zur Sprache bringen, wie er oder sie für … Mehr
Martin Luther, Eine Lobrede auf die Musik (Vorrede zu den Symphoniae Iucundae, 1538): „Ich möchte fürwahr dieses göttliche und überragende Geschenk, die Musik, aus ganzer Seele loben und allen an das Herz legen. Wenn du die Sache selbst betrachtest, findest du, dass die Musik vom Anfang der Welt an den gesamten Geschöpfen, jedem einzelnen und allen zusammen, mitgegeben und mit ihnen geschaffen worden ist. Denn es gibt nichts ohne Klang und Rhythmus.“
1538 brachte der Wittenberger Buchdrucker Georg Rhau eine Sammlung geistlicher vierstimmiger Kompositionen mit dem Titel „Symphoniae iucundae” heraus, die eine … Mehr
Reformation 2017 – Großes Fest der Welthinterfragung
Jetzt weiß man es offiziell, auf welchem Niveau das Reformationsjubiläum in den Gemeinden zu feiern ist. Heute kam das Werbematerial … Mehr
Martin Luther über die Auferstehung mit Christus in seiner Predigt über 1.Korinther 15,20-22: „Christus ist aller Christen Haupt. Er ist (aus dem Grab) hervorgekommen, also werden ihm die Hände und der Rücken nachfolgen. Es wird nicht nur um den Kopf gehen, sondern um den ganzen Leib, ob er schon jetzt in der Erde liegt. Wie die Weiber sagen: Wenn bei einem Kindlein bei der Geburt der Kopf hervorgekommen ist, hat’s nicht mehr not; andernfalls (ist Gefahr im Verzug). So ist das Haupt der Herr über den Tod und Teufel. Durchs Evangelium, das Sakrament und die Taufe werden wir ihm eingeleibt. Wenn wir ihn für unser Haupt halten, was soll da noch unser Tod bedeuten? Der ist nur ein Schlaf.“
In einer Predigt über 1.Korinther 15,20-22 vom 13. Oktober 1532 hat Martin Luther die endzeitliche Auferstehung mit Christus mit einer … Mehr