Martin Luther, Die drei Symbole oder Bekenntnisse des Glaubens Christi, in der Kirche einträchtiglich gebraucht (1538): „Es müssen wahrlich alle drei Stücke geglaubt sein, nämlich: dass er Gott sei; ebenso, dass er Mensch sei; ebenso, dass er für uns solcher Mensch geworden sei, das ist, wie das erste Symbol sagt: empfangen vom heiligen Geist, geboren von Maria der Jungfrau, gelitten, gekreuziget, gestorben und auferstanden usw. Fehlets an einem Stücklein, so fehlen alle Stücke. Denn der Glaube soll und muß ganz und vollkommen sein. Ob er wohl schwach sein und angefochten werden kann, soll und muß er dennoch ganz und nicht falsch sein. Schwach sein tut den Schaden nicht, aber falsch sein, das ist der ewige Tod.“

Im Protestantismus gilt das Sittengebot: Jede/r ordinierte Amtsträger/in darf in der Kirche zur Sprache bringen, wie er oder sie für … Mehr

Martin Luther, Eine Lobrede auf die Musik (Vorrede zu den Symphoniae Iucundae, 1538): „Ich möchte fürwahr dieses göttliche und überragende Ge­schenk, die Musik, aus ganzer Seele loben und allen an das Herz legen. Wenn du die Sache selbst betrachtest, findest du, dass die Musik vom Anfang der Welt an den gesamten Geschöpfen, jedem einzelnen und allen zusammen, mitgegeben und mit ihnen geschaffen worden ist. Denn es gibt nichts ohne Klang und Rhythmus.“

1538 brachte der Wittenberger Buchdrucker Georg Rhau eine Sammlung geistlicher vierstimmiger Kompositionen mit dem Titel „Symphoniae iucundae” heraus, die eine … Mehr

Martin Luther über die Auferstehung mit Christus in seiner Predigt über 1.Korinther 15,20-22: „Christus ist aller Christen Haupt. Er ist (aus dem Grab) hervorgekommen, also werden ihm die Hände und der Rücken nachfolgen. Es wird nicht nur um den Kopf gehen, sondern um den ganzen Leib, ob er schon jetzt in der Erde liegt. Wie die Weiber sagen: Wenn bei einem Kindlein bei der Geburt der Kopf hervorgekommen ist, hat’s nicht mehr not; andernfalls (ist Gefahr im Verzug). So ist das Haupt der Herr über den Tod und Teufel. Durchs Evangelium, das Sakrament und die Taufe werden wir ihm eingeleibt. Wenn wir ihn für unser Haupt halten, was soll da noch unser Tod bedeuten? Der ist nur ein Schlaf.“

In einer Predigt über 1.Korinther 15,20-22 vom 13. Oktober 1532 hat Martin Luther die endzeitliche Auferstehung mit Christus mit einer … Mehr

Protestantische Selbstsäkularisierung: „Je allgemeinverständlicher die ‚Kommunikation des Evangeliums‘ zu sein hat, umso weniger vermag sie Menschen für das Passah-Mysterium Jesu Christi einzunehmen. Und je weniger man als Christ kirchlich beansprucht wird, umso bedeutungsloser erscheint einem die christliche Botschaft.“

Im Hinblick auf den anstehenden Reformationstag habe ich in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung Christ in der Gegenwart (aus dem … Mehr