Martin Luther über Stiftung und Verheißung des Altarsakraments in seiner Schrift ‚Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche (De captivitate Babylonica ecclesiae praeludium, 1520)‘: „Gott hat niemals anders mit den Menschen gehandelt als durch das Wort der Verheißung. Wir andererseits können mit Gott niemals anders als durch den Glauben an sein Verheißungswort handeln. Nach Werken fragt er nicht, bedarf ihrer auch nicht. Durch Werke handeln wir vielmehr gegen die Menschen und mit den Menschen und uns selbst. Aber Gott bedarf dessen, dass er von uns in seinen Zusagen als wahrhaftig geachtet werde und man geduldig seiner harre und er so in Glaube, Hoffnung und Liebe verehrt werde. Dadurch geschieht es, daß er seine Ehre in uns behauptetet, wenn wir nicht durch unser Laufen, sondern durch sein Erbarmen, Verheißen und Schenken alles Gute empfangen und haben.“

Über Stiftung und Verheißung des Altarsakraments Von Martin Luther In seiner Schrift „Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche (De captivitate … Mehr

Versinkende Kirche – Novoflot und der wirklich radikale Luther: „Es gibt keine andere Ursache zum Kirchbau als den einen Grund, dass die Christen mögen zusammenzukommen, bitten, die Predigt hören und die Sakramente zu empfangen. Wo diese Ursache aufhört, sollte man dieselbe Kirche abrechen, wie man das bei allen anderen Häusern tut, die nicht mehr genutzt sind.“

Versinkende Kirche – Novoflot und der wirklich radikale Luther Da kann man den Kunstatheisten der Opernkompanie Novoflot nur gratulieren, die Ende … Mehr

Karl Barth, Reformation als Entscheidung (1933): „Vermittlung könnte hier nur Übergang zum Feind bedeuten. Und fröhlich ist hier Widerstand zu leisten: hinter der gefallenen Entscheidung zieht man nämlich seine Straße fröhlich, und wenn man einer gegen hundert wäre, fröhlich, weil man seinen Gegner nicht zu fürchten hat. Die Sache der heute herrschenden Bewegung ist keine starke Sache. Wer die reformatorische Richtung verloren hat, der hat, wie gewaltig er sich auch stelle, das Rückgrat verloren. Er wird nicht schaffen, was er schaffen möchte.“

Reformation als Entscheidung Von Karl Barth Karl Barth hatte am 30. Oktober 1933 in Berlin vor Mitgliedern des Pfarrernotbundes einen … Mehr

Martin Luther über Galater 5,1 – Zur Freiheit hat uns Christus befreit!: „Es geht um die Freiheit, zu der Christus uns befreit hat, nicht um die Freiheit aus irgendeiner menschlichen Knechtschaft oder Tyrannengewalt, sondern um die Freiheit von dem ewigen Zorn Gottes. Wo? Im Gewissen. Hier hat unsere Freiheit ihren Ort und will diese Grenzen nicht überschreiten.“

Martin Luther muss für den Protestantismus als Apostel bürgerlicher Freiheit und emanzipatorischer Selbstbestimmung herhalten, als hätte er nie De servo … Mehr

Martin Luther in einem Brief an Nikolaus von Amsdorf zur Ausbruch der Pest in Magdeburg 1538: „Ich hoffe, Du machest dennoch die Erfahrung, dass diejenigen, die sterben, ganz fromm und in Christus entschlafen, wie wir dies auch hier erfuhren. Und eben das ist es, was der Psalmist sagt: »Verlaß mich nicht«, und Christus: »In der Schwachheit vollendet sich meine Kraft«. Die Lebenden freilich ängstigen sich und sind schwach, aber die Sterbenden werden bald in andere Menschen verwandelt und sterben stark im Herrn.“

Martin Luthers Brief an Nikolaus von Amsdorf zum Ausbruch der Pest in Magdeburg 1538 Nachdem Martin Luther erfahren hatte, dass … Mehr

Warum die evangelische Kirche die „rechte alte Kirche“ ist – Aus Martin Luthers Schrift „Wider Hans Worst“: „Zum neunten kann niemand leugnen, dass wir eben dasselbe Leiden (wie Petrus 1. Petr. 5, 9 fordert) wie unsere Brüder in der Welt haben. Da verfolget man uns an allen Orten, da erwürget, ertränkt, henkt und tut man uns um des Wortes willen alle Plage an und gehet es uns gleich wie der alten Kirche.“

In seiner Schrift „Wider Hans Wort“ von 1541 polemisiert Martin Luther gegen Herzog Heinrich von Braunschweig zu Wolfenbüttel, der in … Mehr