Das war’s. Karl Barths gottesdienstlicher Abschied als Pfarrer der reformierten Kirchgemeinde in Safenwil stand für Sonntag, den 9. Oktober 1921 … Mehr
Kategorie: Karl Barth
Karl Barth, Was ist Ostern? (1926): „Es kann nur noch ein Wunder geschehen, nein, nicht ein Wunder, das Wunder Gottes, Gottes unbegreifliches, rettendes Eingreifen und Erbarmen, die umfassende, aus dem Tode zum Leben führende Erneuerung von ihm her, Gottes Schöpferruf, Gottes Lebenswort – und das heißt eben: Auferstehung! Auferstehung von den Toten! Auferstehung, nicht Fortschritt, nicht Entwicklung, nicht Aufklärung, sondern, was das Wort sagt, ein Ruf vom Himmel her: Steh auf, du bist tot, aber ich will dir Leben geben.“
Den folgenden Text „Was ist Ostern“ hat Karl Barth 1926 verfasst: Was ist Ostern? Was ist Ostern? Auferstehung, antwortet uns … Mehr
Martin Eras in Karl Barths Bonner Hörsaal (1932-1934): „Rechte Prediger zu werden, dazu wollte er uns helfen. Dem soll nach Karl Barth auch die Dogmatik dienen. Sie ist nicht Selbstzweck. Unvergeßlich hat er uns das eingeprägt in den Predigtübungen, wo er uns eine Fülle einfacher, aber höchst hilfreicher Regeln mitgab, wie zum Beispiel: Den Text nicht meistern, sondern ihm dienen!“
Ein schönes Zeugnis über Karl Barths Lehrtätigkeit in Bonn findet sich in dessen Festschrift Antwort von 1956. Geschrieben hatte sie … Mehr
Karl Barth über die biblische Geschichte und das historische Urteil: „Die Bibel legt darum so merkwürdiges Gewicht auf die Geschichtlichkeit der von ihr berichteten Offenbarung, weil sie unter Offenbarung gerade keine Schöpfung des Menschen versteht“
Was Karl Barth in seiner Prolegomena zur Kirchlichen Dogmatik (KD I/1) in Sache biblische Geschichte und historisches Urteil geschrieben hat, … Mehr
Karl Barth, Weihnachtsbotschaft an die Christen in Deutschland vom Dezember 1941: „Lasst euch Eines besonders sagen: Ihr seid bei uns nicht vergessen. Wir wissen nicht um Alles, aber um Vieles, was es euch schwer macht, in diesem Jahr fröhlich zu feiern: um die Trauer und Sorge in vielen eurer Familien, um die Bedrängnis, die es euch kostet, das Evangelium zu bekennen, um das Schreckliche, was eure und unsere Brüder und Schwestern aus Israel in Deutschland durchzumachen haben und nicht zuletzt um den Widerstreit der Gedanken, mit dem ihr das heutige Weltgeschehen begleiten müsst. Ihr sollt wissen, dass für euch gebetet wird. Betet ihr auch für uns!“
Weihnachtsbotschaft an die Christen in Deutschland vom Dezember 1941 (ausgestrahlt über den deutschsprachigen Dienst der BBC London) Von Karl Barth … Mehr
Karl Barth in einem Brief nach Frankreich, 1939: „Es wäre bedauerlich, wenn die christlichen Kirchen, nachdem sie in früheren Kriegen so oft gedankenlos nationalistisch und militaristisch geredet haben, gerade in diesem Krieg gedankenlos neutral und pazifistisch schweigen wollten.“
In seinem Schreiben an den französischen Pfarrer Charles Westphal vom Dezember 1939 aus Anlass des Beginns des Zweiten Weltkriegs stellt … Mehr
Karl Barth, Reformation als Entscheidung (1933), zum Reformationsjubiläum 2017: „Wer die reformatorische Richtung verloren hat, der hat, wie gewaltig er sich auch stelle, das Rückgrat verloren.“
Reformation als Entscheidung Von Karl Barth Karl Barth hatte am 30. Oktober 1933 in Berlin vor Mitgliedern des Pfarrernotbundes einen … Mehr
Karl Barth in Sachen Barmen-Gedächtnis (1964): „Barmen ist zu einer alten Fahne geworden, die man alle fünf Jahre entrollt vor den Augen der kaum interessierten Jugend ein bißchen hin und her schwenkt und dann wieder in die Mottenkiste versorgt. Das mag ich nicht unterstützen.“
Nachdem ja die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern nun einen Satz zu Barmen in ihren Grundartikel eingefügt hat („In der Barmer … Mehr
Karl Barths Feuilletonartikel „Das Wunder der Weihnacht“ von 1927: „Wo gibt es denn das: Gott in unserer Welt, Gott in unserer Welt? Die Tatsachen schreien doch dagegen, dass das wahr ist, schreien von der Weltferne Gottes und von der Gottesferne der Welt. Es braucht wohl schon Bekenntnis dazu, Versöhnung als Wahrheit zu anerkennen, Bekenntnis, das darin stark und schwach ist, dass es sich nur auf Offenbarung beruft, dass es nur im Glauben getan und nur im Glauben aufgenommen werden will und kann.“
In einem Feuilletonartikel für die Münchner Neuesten Nachrichten zu Weihnachten 1927 nimmt Karl Barth 1.Korinther 13,8 auf – „Die Liebe … Mehr