Am 21. Januar 1945 hielt Hans Joachim Iwand im zerbombten Dortmund seine Predigt über Römer 12,16b-21: Predigt über Römer 12,16b-21 … Mehr
Kategorie: Hans Joachim Iwand
Hans Joachim Iwand, Predigt über Lukas 6,36-42 (1939): „Meine Brüder und Schwestern, wir stehen hier vor der Grenze der menschlichen Moral. Jeder, der etwas erfahren hat vom menschlichen Leben, wird es wissen: wir können nirgends richten, ohne dass wir uns darin verurteilen. Wo wir auch immer glauben, mit unserer Moral, mit unserem Wissen von Gut und Böse die Menschen richten zu können, da richten wir uns selbst, ganz gleich was es sei. Wenn die Kirche heute die da draußen richtet, richtet sie sich selbst, und wenn die draußen heute die Kirche richten, richten sie sich alle selbst. Wenn sich heute die Leute hinstellen und die Moral predigen — es pfeifen uns ja die Spatzen von allen Dächern, es ist so, als ob wir alle das Lied singen könnten: Was richtest du einen anderen und dich selber nicht? Die ewigen Gesetze Gottes erfüllen sich hier über Menschen, die da glauben, andere richten, andere verdammen, andere verurteilen zu können; und es weiß doch die ganze Welt, dass wir selber genauso sind wie die, die wir richten. Das sagt Jesus. Es ist so, als ob er ein großes Halt hineinruft in dieses grausame menschliche Gericht, das wir vollziehen, ein: Haltet an, ihr wißt ja nicht, was ihr tut. Ihr baut die Mauer des Gefängnisses, in das ihr selbst einmal eingeschlossen werdet, in diesen Maßstab der Unbarmherzigkeit des Gerichts, da werdet ihr selbst eingeschlossen sein in Ewigkeit. Ihr baut heute schon mit eurer Hartherzigkeit die Mauern des ewigen Gefängnisses!“
Predigt über Lukas 6,36-42 Von Hans Joachim Iwand Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Richtet nicht, so … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigtmeditation über Kolosser 3,1-4: „In und mit der Himmelfahrt Christi hat die Welt ihr endgültiges Oben erhalten, und damit ist auch ihr endgültiges Unten bestimmt und abgegrenzt.“
Predigtmeditation über Kolosser 3,1-4 (Himmelfahrt) Von Hans Joachim Iwand In letzter Zeit haben einige Bemühungen eingesetzt, um den Hintergrund des … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über Psalm 98,1-3 am Sonntag Kantate: „Singet dem Herrn ein neues Lied! Sprecht nicht von dem, was andere Zeiten und andere Geschlechter zu Gottes Lobpreis gesungen haben; sondern tut selbst den Mund auf und bekennt frei und offen, was euch der Herr getan hat!“
Predigt über Psalm 98,1-3 „Cantate – Singt!“ Von Hans Joachim Iwand Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über Johannes 20,19-23 von 1950: „Die Christenheit ist keine Verschwörung, die wie eine Krankheit der Gesellschaft im Dunkel schleicht … wir wissen ja auch, dass man damit die Straße gegen die Christen mobil machen kann. Das ist die Stimmung, die bei den staatlichen Organen herrscht, welche zur Unterdrückung der Kirche eingesetzt werden!“
Predigt über Johannes 20,19-23 – Wie die Jünger froh wurden Von Hans Joachim Iwand Am Abend aber desselben ersten Tages … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über 1.Johannes 2,15-23 von 1945: „Dann wird eben das aus dem Christentum, was es leider für viele geworden ist, eine Idee, d. h. eine Möglichkeit, an der wir uns immer wieder versuchen, mit der wir versuchen, die Welt zu verbessern, und an der wir immer wieder, zur Freude aller finsteren und abgründigen Mächte, scheitern.“
Predigt über 1. Johannes 2,15-23 Von Hans Joachim Iwand Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist. … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigt über Johannes 15,1-8 (1937): „In Christus leben – das heißt doch wohl, im Gericht Gottes bestehen, nicht ergriffen werden von dem Feuer seines Zornes, behütet und bewahrt sein vor dem, vor dem kein Mensch, auch der Kühnste und Gewaltigste nicht, sich selbst bewahren und erhalten kann. Die Gemeinschaft mit Christus ist also eine Gemeinschaft, die angelegt ist auf einen bestimmten Tag, auf den Tag Gottes, auf den jüngsten Tag. An ihm wird uns erst ganz offenbar werden, was das bedeutet, dass er bei uns ist und er uns mit seinem Namen deckt. Denn wer nicht in Christus ist, der ist – ob er das nun weiß oder nicht – in eines anderen Hand, der ist den Mächten der Welt preisgegeben und der Tag Gottes wird das offenbar machen, aber wer in Christus ist, dem ist alles in die Hand gegeben, und auch das wird Gott offenbar machen.“
Predigt über Johannes 15,1-8 (1937) Von Hans-Joachim Iwand Liebe Brüder und Schwestern! Wir haben heute nachmittag mit unserer Seminargemeinde die … Mehr
Hans Joachim Iwand über das Blut Christi (1957): „Das Blut Christi umschließt die Wirkung des Todes und der Auferstehung. Es weist auf jene Mitte, wo Tod und Leben in Jesus Christus wie auch in uns in eins greifen. Insofern der Tod Jesu als Aktion Gottes mitten im Reich des Todes und der Sünde zu verstehen ist, hält die Redeweise vom Blut Christi dieses Von-ihm-selbst-her-wirksam-Sein des Todes Jesu aufrecht.“
Da werden systematische Theologen schmallippig, wenn die Rede auf das Blut Jesu Christi fällt. Anders Hans Joachim Iwand in seinem … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über Jesaja 40,26-31 (1941): „Über ihm flattern wie graue Vögel der Nacht die häßlichen Fragen: Wozu, warum, warum gerade ich, warum hat mir das Leben nicht gehalten, was ich glaubte? — und Stück für Stück zieht die harte, böse Wirklichkeit in sein Herz mit all den häßlichen Namen, die sie sich dann gibt, ob das nun Geld ist, oder Essen und Trinken, oder Genuß, oder Selbstliebe; es ist so, als ob dann unter dem Hohngelächter der Hölle das ganze Heer aus der Tiefe Einzug hält in ein Herz, das einmal Gottes Tempel, Gottes Wohnung, das einmal erleuchtet war von dem großen kindlichen Vertrauen.“
Predigt über Jesaja 40,26-31 Von Hans Joachim Iwand Hebet eure Augen in die Höhe und sehet! Wer hat solche Dinge … Mehr