Reinhold Schneider, Das Zeugnis. Zum Ostersonntag (1952): „Wir haben in dieser Stunde kein mächtigeres Wort als das des Ostertages; es verkündet den Sieg, in den jeder auf Erden mögliche Sieg eingeschlossen ist. Der Sieg hat kein anderes Zeichen als das Kreuz. Und nur diejenigen werden die gülti­gen, glaubwürdigen Zeugen dieses Sieges sein, denen wie den Aposteln die Bereitschaft zum Kreuze eingeprägt ist. Die ge­schichtliche Tat des Christen ist das Zeugnis des Lebens.“

Das Zeugnis. Zum Ostersonntag (1952) Von Reinhold Schneider »Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, welchen Gott auferweckt hat von … Mehr

Martin Luthers Auslegung von Philipper 2,5-11 in seiner Fastenpostille 1525: „Unsre Augen sind noch blind und finster, die nicht sehen, dass er’s sei und ihm alle Dinge gehorsam sind. Am Jüngsten Tage aber wird’s offenbar werden. Da werden wir sehen, was jetzt schon geht, nämlich wie Christus göttlicher Gestalt sich entäußert hat und ist wie ein Mensch worden.“

Epistel auf den Sonntag Palmarum, Philipper 2,5-11 (Fastenpostille 1525) Von Martin Luther Hier hält uns Paulus abermals das mächtige Exempel … Mehr

Cicely Saunders, Betrachte ihn (Consider Him): „Es gibt keine einfachen Antworten – es gibt viele Momente, in denen nur ein Kruzifix Halt geben kann, in denen das einzige Gebet „Jesus – Retter“ und „Du weißt es“ ist, in denen die einzige Antwort nicht Worte, sondern eine Präsenz ist.“

Betrachte ihn (Consider Him) Von Cicely Saunders Auf meinem Schreibtisch steht ein gerahmtes Foto eines Kruzifixes aus der wied­eraufge­bauten Kathedrale … Mehr

Reinhold Schneider, Passion (1953): „Das Kreuz kann hoch im Lichte erfahren werden von Begnadeten – und tief unten in den Schluchten, in die kein Strahl fällt; es steht ja in der Mitte aller Kreise des Geschaffenen. Der Christ wird entdecken, daß nicht seine Bestimmung, nicht seine Aufgabe das Letzte war, das ihm gesendet wurde, sondern das Kreuz, das sich in ihnen verbarg, und er wird ahnen, daß es verhüllt war in seiner Liebe und ihn mit deren Kräften zog.“

Passion (1953) Von Reinhold Schneider »Denn wenn die Toten nicht auferweckt würden, so wäre auch Christus nicht auferweckt worden; wäre … Mehr

Reinhold Schneider, Wie der Herr. Das Kreuz besteigen (1943): „In der Zeit des Leidens soll das Leben enden, daß wir bisher gelebt; wir sol­len eingehen in Christi Tod; nur dieser Tod wird uns weiter­tragen. Berührt das Licht uns wieder, so können wir nicht mehr sein, was wir waren. Das, was wir unser eigen nannten, wird dann verzehrt sein; wir konnten den großen Sieg vorbe­reiten durch unsern Entschluß zum Kreuze; aber siegen wer­den nicht mehr wir. Siegen kann und wird nur der Herr.“

Wie der Herr. Das Kreuz besteigen (1943) Von Reinhold Schneider »Jetzt ergeht das Gericht über diese Welt, jetzt wird der … Mehr

Terence E. Fretheim, Gott, Abraham und der Missbrauch Isaaks (zu Genesis 22,1-19): „Abraham vertraut darauf, dass Gott sein Bestes im Sinn hat, so dass er dem Befehl Gottes folgen wird. Der Einzige, der aus der Prü­fung etwas lernen soll, ist Gott. Der abschließende Vers 12 sagt dies: ‚Jetzt weiß ich es.‘ Es geht nicht darum, was Gott lehrt, sondern darum, was Gott lernt. Um der Zukunft willen ging es darum, dass Gott Abrahams Treue in der Beziehung erkannte.“

Gott, Abraham und der Missbrauch von Isaak Von Terence E. FretheimLuther-Seminar St. Paul, Minnesota Dies ist ein klassischer Text.[1] Er … Mehr

Karl Barth, Liberale Theologie. Ein Interview (1968): „Ich verstehe unter «liberal» – wenn ich mich jetzt auch einbegreifen darf als Liberaler – eine Haltung vor allen Dingen der Verantwortlichkeit. Denn die wahre Freiheit ist immer eine verantwortliche Sache. Und das bedingt nun, dass ich dann allerdings auch offen sein muss – jetzt kommt das herein, nicht wahr, was man gewöhnlich unter Frei­heit versteht.“

Liberale Theologie. Ein Interview[1] Von Karl Barth Herr Professor Barth, als ich Sie um Ihre Teilnahme an dieser Sendereihe «Was … Mehr

Johann Baptist Metz, Zukunft aus dem Gedächtnis des Leidens (1972): „Es ist das Leid, das einer affirmativen Theorie der Versöhnung zwischen Mensch und Natur widersteht. Jeder derartige Versuch entartet am Ende in eine schlechte Ontologisierung der Gequältheit des Menschen. Leid kontrastiert Natur und Geschichte, Teleologie und Eschatologie. Zwischen beiden gibt es keine «objektive» Versöhnung, keine durchschaubare und verwaltbare Einheit.“

Zukunft aus dem Gedächtnis des Leidens. Eine gegenwärtige Gestalt der Verantwortung des Glaubens Von Johann Baptist Metz I. Das Vertrauen … Mehr