Der Tod des Todes – Der Tod als Verewigung gelebten Lebens Von Eberhard Jüngel 1. Die zwei Dimensionen des biblischen … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Rudolf Bultmanns Predigt über Matthäus 25,31-46 von 1959: „Wir alle wissen, dass wir Stunden der Ruhe brauchen – aber soll diese Ruhe nur unserer körperlichen Erholung dienen, damit wir Kraft für unsere Arbeit gewinnen? Sollte sie nicht auch eine Erholung für die Seele sein? Sollte sie uns nicht Zeit geben, über die tiefere Dimension des Lebens nachzudenken, damit wir nicht nur für unsere Arbeit, sondern auch für die unerwarteten Begegnungen mit dem Herrn Kraft schöpfen können?“
Ich frage mich, ob sich Rudolf Bultmann damit einen Gefallen getan hat, seine 1959 auf Englisch gehaltene Predigt über Matthäus … Mehr
Robert Spaemann, Der Anschlag auf den Sonntag (1988): „Der Sonntag repräsentiert in unserem Lebensrhythmus das, was nicht funktional, nicht ‚gut zu etwas‘ ist, sondern das, was aller Funktionalität erst Sinn gibt. Der Sonntag repräsentiert den Sinn. Der Sonntag ist wie ein Baum, in dessen Schatten wir seit jeher auszuruhen gewohnt sind. Als Ressource darüber hinaus steht er nicht zur Verfügung. Nur wenn das ohne Wenn und Aber klar ist, nur dann werden Wege gefunden, auch ohne einen siebten Arbeitstag zu leben.“
Der Anschlag auf den Sonntag. Plädoyer für die Erhaltung eines kulturellen und religiösen Denkmals Von Robert Spaemann Artikel 140 des … Mehr
Ernst Wolf, Was wollte Luther eigentlich? (1966): „Darin, dass Christus sich des Sünders annimmt, dass er um seinetwillen sich erniedrigt, dass er für ihn eintritt, sich mit ihm solidarisch macht und ihn so den Mächten der Sünde und des Todes, der Herrschaft des Teufels entreißt, so den Menschen seiner eigenen, auch seiner religiösen Selbst-Sucht entnimmt, darin erweist sich Christus als «Herr des Lebens». Alles steht auf diesem «Artikel» des Glaubens an Christus: «Und wenn dieser Artikel wankt, so sind wir verloren».“
Was wollte Luther eigentlich? Von Ernst Wolf 1. Schrittweises theologisches Werden des Reformators Wenn die Lutherforschung den entscheidenden Durchbruch der … Mehr
Johannes Rehm, „Doch der Segen kommt von oben“ – Leben und Arbeiten in christlicher Sicht: „Biblische Rede von der menschlichen Arbeit gründet vielmehr im Schöpferhandeln Gottes, der selbst sein Werk durch einen Tag der Ruhe unterbricht. Ein gesunder Wechsel von Arbeit und Ruhe im menschlichen Leben entspricht von daher dem Rhythmus der Schöpfung, welchem Segen verheißen ist. Arbeit, insbesondere handwerkliche Arbeit, wird in der Bibel hochgeschätzt, wenngleich nicht überschätzt. Ein Laborismus oder gar eine Selbsterlösung durch Arbeit sind ausgeschlossen.“
„Doch der Segen kommt von oben“ – Leben und Arbeiten in christlicher Sicht Von Johannes Rehm Die Arbeitswelt ist im … Mehr
Heinrich Assel über Hans Joachim Iwands ‚Glaubensgerechtigkeit nach Luthers Lehre‘ (1941): „Das Gesetz hat Heilsbedeutung, weil der Glaube nur durch das gepredigte Gesetz die Kondeszendenz des Wortes Gottes und seine eigene Zeitlichkeit erlernt. Unfrei zur Endlichkeit fragt er über die Verheißung hinaus nach dem verborgenen Gott der Erwählung, um in seiner eigenen Gerechtigkeit vor diesem zu bestehen. Das Gesetz klagt die beständige Rückkehr zum offenbaren Gott ein.“
Glaubensgerechtigkeit nach Luthers Lehre, Hans Joachim Iwand; Erstausgabe München 1941. Von Heinrich Assel Gewidmet dem im Konzentrationslager inhaftierten Begründer des … Mehr
John Donne, Todesduell – Todes Duell (Death’s Duel, 1631): „Obwohl ich das Meisterwerk des größten Meisters bin (der Mensch so ist), wird Zerstörung folgen, wenn du nicht mehr für mich tust, wenn du mich dort lässt, wo du mich gemacht hast. Der Mutterleib, der das Haus des Lebens sein sollte, wird selbst zum Tod, wenn Gott uns dort lässt. Das, was Gott so oft droht, das Verschließen des Mutterleibs, ist nicht so schwer oder unangenehm im ersten Fall wie im letzten, und nicht im Fall der Unfruchtbarkeit, sondern im Fall der Schwäche, wenn Kinder zur Geburt kommen, aber keine Kraft haben, zu gebären.“
TODESDUELLODER, EIN TROST FÜR DIE SEELE GEGEN DAS STERBENDE LEBEN UND DEN LEBENDIGEN TOD DES KÖRPERS.GEHALTEN IN EINER PREDIGT IN … Mehr
Julius Schniewind über die Versuchung Jesu nach Matthäus 4,1-11 (NTD, 1936): „Der Kampf in der Versuchung geht um das, was Jesus allein für sich entscheidet. Denn er, Jesus, ist wirklich Wundertäter gewesen, aber er empfängt seine Wunder allein von Gott, und seine Gottessohnschaft heißt Gehorsam.“
Die Versuchung Jesu in Matthäus 4,1-11, vgl. Lk. 4,1-13 (; Mk. 1,12f.) Von Julius Schniewind 1 Da wurde Jesus vom … Mehr
Jürgen Roloff, Das Amt und die Ämter im Neuen Testament (1983): „Das Neue Testament setzt voraus, dass der von Christus in Dienst genommene Amtsträger mit seinem persönlichen Verhalten Zeugnis ablegt für das Evangelium, ja dass er durch die Weise seines Verzichtes auf Macht und Herrschaft, seines bedingungslosen Dienens, etwas von der Struktur dieses Evangeliums sichtbar werden lässt.“
Das Amt und die Ämter im Neuen Testament[1] Von Jürgen Roloff I. Vorbemerkungen Drei grundsätzliche Vorbemerkungen seien unseren Überlegungen vorangestellt. … Mehr