Johannes Rehm, Arbeit als geistliche Übung – 12 Übungsschritte zu einem evangelischen Arbeitsethos: „Indem wir uns auch in der Arbeit als durch Jesus Christus mit unserem Schicksal versöhnte Menschen wahrnehmen lernen, welcher unsere Kollegen sowie die uns umgebenden Mitmenschen uns als Nächste ans Herz legt. Und indem wir insbesondere auf Gottes Segen in allem Arbeiten und Gestalten vertrauen sowie auf das gnädige Wirken des Heiligen Geistes, der uns selbst zu erneuern und der Vollendung in Gott ewigem Reich entgegenzuführen vermag, praktizieren wir unsere Arbeit als eine geistliche Übung.“

Arbeit als geistliche Übung – 12 Übungsschritte zu einem evangelischen Arbeitsethos1 Von Johannes Rehm Hinführung Arbeit und Spiritualität, was hat … Mehr

Rudolf Bultmann gegen Denunziantentum und Diffamierung der Juden (1933): „Ich muss als Christ das Unrecht beklagen, das gerade auch den deutschen Juden durch solche Diffamierung angetan wird. Ich weiß wohl, wie kompliziert das Judenproblem gerade in Deutschland ist. Aber »Wir wollen die Lüge ausmerzen« – so muss ich denn ehrlich sagen, dass gerade die Diffamierung der Juden, die jene Kundgebung enthält, aus der dieses schöne Gelöbnis stammt, nicht vom Geiste der Liebe getragen ist.“

Gegen Denunziantentum und Diffamierung der Juden Von Rudolf Bultmann … M. D. u. H.! Wir wollten uns angesichts der großen … Mehr

Ernst Deuerlein über Johann Eberlin von Günzburg (1470-1533): „Seinem Vetter Jakob Wehe, Pfarrer in Leipheim an der Donau, hat er die Schrift zugeeignet: ‚Wie sich ein Diener Gottes in all seinem Tun halten soll und sonderlich gegen denen, welchen das Evangelium zuvor nicht gepredigt ist worden, dass sie sich nicht ärgern.‘ An die Christen in der Mark Burgau hat Eberlin eine ‚getreue Warnung‘ gerichtet. Auch dieses Sendschreiben enthält eine starke zeitkritische Unterströmung, wenn auch die theologisch-dogmatische Auseinandersetzung den Vorrang ein­nimmt.“

Johann Eberlin von Günzburg Von Ernst Deuerlein „Der Glockerthurn bin ich genannt / Und meld hie der von Güntzburg Schand.“ … Mehr

Karl Barth, Du bist ja der Erste, dem unsere Nöte am Herzen liegen (Gebet): „Du kennst die Irrtümer und Bosheiten, die die heutige Lage wieder einmal von allen Seiten so dunkel und gefährlich machen. Lass doch einen frischen Wind hineinfahren, der wenigstens die dicksten Nebel in den Köpfen derer, die die Welt regieren, aber auch der Völker, die sich von ihnen regieren lassen und vor allem in den Köpfen der Leute, die die öffentliche Meinung machen, zu zerstreuen vermöchte.“

Du bist ja der Erste, dem unsere Nöte am Herzen liegen Lieber Vater im Himmel,Wir danken dir für das ewige, … Mehr

Jürgen Roloff, Die Christen und der Staat nach Offenbarung 13: „Die Apokalypse dagegen entwirft ein Bild faktischer staatlicher Wirklichkeit in ihrer schlimmsten denkbaren Form: Es ist ein Staat, der zum Werkzeug des organisierten Widerstandes der gottfeindlichen Menschheit gegen den Schöpfer geworden ist. Für den Christen gibt es ihm gegenüber nur eines: entschlossenen Widerstand.“

Die Christen und der Staat nach Offenbarung 13 Von Jürgen Roloff Man kann den innerhalb des Neuen Testaments einzigartigen Aussagen … Mehr

Wolf Krötke, Gebot und Gewissen im evangelischen Verständnis: „Luther hat das Gewissen darum eine »Urteilskraft« genannt. Es urteilt über die Person als Täter, besser: es verurteilt sie. Denn es tritt als aktuelle, bedrohliche Beunruhigung nur auf, wenn das Tun problematisch ist und den Menschen mit sich selbst zu entzweien droht. Es ist also wesentlich das sogenannte schlechte Ge­wissen der sündigen Menschen, die mit Gott und mit sich selbst in Widerspruch geraten.“

Gebot und Gewissen im evangelischen Verständnis Von Wolf Krötke »Mein Gewissen bleibt gefangen in Gottes Wort … Widerrufen kann und … Mehr

Kirchlich-theologische Sozietät, Ein Wort an die Gemeinden zur Entnazifizierung (1946): „Darf ich denn als Christ andere anklagen und belastende Tatsachen gegen sie vorbringen? Die Ant­wort muss heißen: Wenn du ohne den Drang nach persönlicher Vergeltung nicht reden kannst, dann schweig! Wenn du aber im Namen unschuldiger Opfer, um der Sühne böser Taten willen, um der Sicherung des Volkes und vor allem der Jugend vor neuem Nationalsozialis­mus und Militarismus willen Tatsachen vorbringen kannst, dann rede und steh zu deiner Rede!“

Ein Wort der Kirchlich-theologischen Sozietät an die Gemeinden zur Entnazifizierung Liebe Mitchristen! Nationalsozialismus und Militaris­mus sind nach Wurzel, Geist und … Mehr

Hans G. Ulrich, In keinem anderen Namen – das Erste Gebot (Wie Geschöpfe leben): „Die theologische Ethik setzt ein »im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes …«, und somit in keinem anderen Namen, keinem anderen Auftrag, mit keiner anderen Begebenheit oder Geschichte. Sie tritt in das Zeugnis von diesem Namen ein. Diese Ethik rückt in den Blick, dass sich Menschen nicht selbst zum Projekt machen können. So verlieren sie sich, ihr fortwährendes zielloses Tun wird ihnen zur Geschichte.“

In keinem anderen Namen – das Erste Gebot (Wie Geschöpfe leben) Von Hans G. Ulrich Die theologische Ethik setzt ein … Mehr