„Ich bin getrost. Seid Ihr es auch!“ Über Friedrich Justus Perels (1910-1945) Bericht von Rechtsanwalt Dr. Paul Schulze zur Wiesche, … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Werner Schmauch, Unser Auftrag zum Dienst an der Welt. Predigt über Matthäus 28,16-20 (1958): „Die Jünger haben den Auftrag, hinzugehen zu den Menschen, zu den Völkern, zu den Heiden. Das heißt aber, die Anerkennung der Königsherrschaft Jesu Christi kann niemals darin bestehen, dass die Christen ein Dasein der Selbstgenügsamkeit führen, ihr Herr schenkt ihnen nicht ein Leben in einem heiligen Bezirk außerhalb der Schöpfung, nein, Er befreit sie zum frohen, freien Dienst an seinen Geschöpfen, an den Völkern, an den Heiden.“
Unser Auftrag zum Dienst an der Welt. Predigt über Matthäus 28,16-20 Von Werner Schmauch Elf Männer wandern gemeinsam auf den … Mehr
Königlich protestantisches Oberkonsistorium zur Ordination der Pfarramtskandidaten (1833): „Aber auch nach ihren äußeren Beziehungen ist die Handlung der Ordination von großem Gewicht und von bedeutenden Folgen, indem sie als die feierliche Aufnahme in die Zahl der Geweihten, denen als Haushaltern über Gottes Geheimnisse die höchsten Angelegenheiten der christlichen Glaubensgenossen anvertraut sind, dem Ordinierten 1) die Würde des geistlichen Standes verleiht; 2) das Recht erteilt, alle Befugnisse dieses Standes auszuüben; 3) den Anspruch gibt, in diesem Stande auch seinen Berufskreis und seine Versorgung zu finden.“
Wenn in den evangelischen Landeskirchen von „Geistlichen“ im Unterschied zu „Laien“ die Rede ist und bei gottesdienstlichen Amtseinführungen Pfarrerinnen und … Mehr
Gerhard Sauter über das Gesetz: „Gesetz in seiner Bedeutung als Regel (z. B. »Gesetz des Geistes«, Röm 8,2) verträgt sich mit christlicher Freiheit, weil und sofern diese für Gottes Verheißung und Weisung aufgeschlossen ist. Gesetz kann also nie abgesehen vom Evangelium aufgefaßt werden.“
Gesetz Von Gerhard Sauter Der Begriff ›Gesetz‹ bezeichnet in theologischer Bedeutung Gottes ausgesprochenen Willen, als Gebot formuliert. Wird ›Gesetz‹ als … Mehr
Helmut Merklein, Kreuz. Biblisch-theologisch: „Im gekreuzigten, ‚für uns zum Fluch gewordenen‘ Christus (Galater 3,13) kann der homo peccator sich selbst wiederfinden, um in ihm eine neue Identität (die des alter Christus) zu gewinnen (3,28). Der Glaubende hat daher sein Fleisch (ein für allemal) gekreuzigt (5,24), so dass er (bleibend) ein mit Christus Gekreuzigter ist (2,19), in dem dieser selbst lebt (2,20).“
Kreuz. Biblisch-theologisch Von Helmut Merklein Das Kreuz ist Hinrichtungsinstrument, ursprünglich ein „Pfahl“ (staurós; vgl. lateinisch crux, Marterholz), der bei den … Mehr
Karl Barth über die Freude in seiner Kirchlichen Dogmatik: „Alles, was wir als Freude jetzt und hier erkennen und erleben, ob leicht oder schwer, ob auf der Tages- oder auf der Nachtseite des Lebens, ob als Gnade im Gericht oder ob als Gericht in der Gnade – ist vorläufige Erfüllung. Das ist der theologische Grund der Tatsache, dass unsere Freude ihren eigentlichen Sitz immer in der Vorfreude hat. Alle unsere Freude ist tatsächlich, auch wenn sie da ist und scheinbar aufs Höchste da ist, Vorfreude.“
Über die Freude (Kirchliche Dogmatik III/4) Von Karl Barth Freude! Wir haben damit ein Stichwort ausgesprochen, das nun auch in … Mehr
Gerlind Schwöbel über Katharina Staritz (1903-1953): „Am 4. März 1942 wurde Katharina Staritz in Marburg von der Gestapo verhaftet. Jochen Klepper, ein in der Bekennenden Kirche aktiver, selbst mit einer jüdischen Frau verheirateter Theologe, mit dem Katharina Staritz vom Studium her befreundet war, hielt in seinem Tagebuch Unter dem Schatten deiner Flügel die Stationen ihrer Haft fest: Marburg, Kassel, das Arbeitshaus Breitenau und schließlich das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück.“
Katharina Staritz Geb. 25. 7. 1903 in Breslau; gest. 3.4. 1953 in Frankfurt/Main Von Gerlind Schwöbel »Die Staritze mögen die … Mehr
Hermann Diems Vortrag „Das Problem des ‚lebensunwerten Lebens‘ in der katholischen und evangelischen Ethik“ (1940) wider das nationalsozialistische „Euthanasieprogramm“: „Tritt dieser Fall ein, so hat die Kirche, welche das Gebot Gottes zu bezeugen hat, allen Beteiligten gegenüber die Pflicht zu solchem Zeugnis. Beteiligt sind hier alle für die betreffenden Kranken unmittelbar Verantwortlichen, also Angehörige, Anstaltsleiter, Vormünder, Ärzte und Pflegepersonal, denen die verbindliche Weisung zu geben ist, dass sie an der Beseitigung der Kranken in keiner Weise mitwirken dürfen, auch nicht passiv durch deren Auslieferung.“
Das Problem des ‚lebensunwerten Lebens‘ in der katholischen und evangelischen Ethik (1940) Von Hermann Diem Zu diesem Text schreibt Hermann … Mehr
Eberhard Bethge, Dietrich Bonhoeffer — Der Mensch und sein Zeugnis (1955): „Bonhoeffers Eindringlichkeit ist die Fähigkeit, die Sache aufregend und bindend zu machen. Sie ist fern jeder Zudringlichkeit, weil er nichts höher achtet, als Menschen auf die eigenen Füße zu stellen. Das Gefühl für Zeit, Ort und Situation des Gegenübers waren außerordentlich wach in ihm. Ich erinnere an die charakteristische Stelle, als er im Bombenhagel dem nach Gott schreienden Mann neben sich mit dem Blick auf die Uhr nur zuruft: ‚Es dauert höchstens noch zehn Minuten‘.“
Dietrich Bonhoeffer — Der Mensch und sein Zeugnis (1955)1 Von Eberhard Bethge I. Die Stimme Dietrich Bonhoeffers hat einen vielfachen … Mehr