Jesus der Familienfeind: „Das Problem christlicher Elternverehrung ist jedoch, dass sie keinen Anhalt im Evangelium Christi hat. Aus dem Munde Jesus ist kaum ein positives Wort in Sachen Familie zu finden (vielleicht noch Markus 7,9-13p). Er selbst verleugnet seine eigene Familie (vgl. Markus 3,31-35) und sieht sich als Zerstörer von Familien (vgl. Lukas 12,49-53).“

Jesus der Familienfeind Wer in China Luthers Auslegung zum vierten Gebot („Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren …) … Mehr

Wie von der Allmacht Gottes zu reden ist: „Die göttliche Allmacht darf nicht mit einer theoretischen Allursächlichkeit Gottes verwechselt werden, andernfalls schafft man sich einen Schicksalsgötzen. Die Rede von der Allmacht Got­tes findet ihre Rechtfertigung nicht in einer vernunftgemäßen Theorie, sondern allein im Lob­preis göttlicher Taten, wie sie in der SCHRIFT bezeugt sind. Aus einer doxologischen All­macht Gottes dürfen Menschen keine eigenen Schlussfolgerungen ziehen. Entscheidend ist daher die richtige Kausalfolge: Weil Gott seinen Sohn Jesus Christus von den Toten aufer­weckt hat, deshalb ist er als allmächtig zu preisen. Der Umkehrschluss hingegen widerspricht jeglicher göttlichen Logik: Weil Gott eben allmächtig ist, deswegen konnte er Christus von den Toten auferwecken.“

Wie von der Allmacht Gottes zu reden ist Die göttliche Allmacht darf nicht mit einer theoretischen Allursächlichkeit Gottes verwechselt werden, … Mehr

Das selbstbezügliche Gebet und die Gottvergessenheit: „Nicht selten erweist sich das gottesdienstliche ‚Gebet‘ als eine Art Selbstgespräch, in dem lediglich laut gedacht wird, ohne tatsächlich etwas von Gott zu erwarten. Diese Erwartungslosigkeit des Betens führt in der Liturgie – insbesondere im allgemeinen Kirchengebet – zu rein kognitiven Bitten (‚Herr, lass uns erkennen, dass …‘) oder zu adressatlosen ‚Litaneien‘.“

Das selbstbezügliche „Gebet“ und die Gottvergessenheit In der Bibel findet sich weder ein griechischer noch ein hebräischer oder lateinischer Begriff, … Mehr