Warum Predigen in Hongkong sprachmächtiger sein kann: „Ohne christliche Sprachresonanz bei den Zuhörern steht jede Predigt, die sich eines überkommenen Vokabulars bedient, in der Gefahr, leblos und belehrend zu sein. Damit entsteht jedoch ein Teufelskreis: Die Predigt in Europa kann nicht mehr in ansprechender Weise Lehre für das Leben sein, wie das früher (z.B. in der Zeit Luthers) der Fall gewesen ist und heute in außereuropäischen Ländern ohne weiteres möglich ist. Ohne solche ‚Belehrung‘ verarmt der christliche Sprachschatz weiter, und man muss sich mit immer mehr ‚Übertragungen‘ behelfen.“

Warum Predigen in Hongkong sprachmächtiger sein kann Vielleicht ist es ja nur subjektiv. Mir kommt jedenfalls das eigene Predigen hier … Mehr

Theologische Bücher im Internet

Irgendwann in den nächsten zwanzig Jahren wird wohl die Gutenberg-Galaxie in das Internet vollständig integriert sein. Die Altphilologen sind da … Mehr

New Dictionary of the History of Ideas

In der angloamerikanischen Geisteswelt gibt es bekanntlich nicht das Genre der „Begriffs(verwendungs)geschichte“, wie sie in den beiden klassischen Werken „Geschichtliche … Mehr

Segregative Zweitbekehrungen in Asien: „Wo sich nun das Christentum als allgemeine religiöse Lebensressource nach einer jahrzehntelanger Volkskirchengeschichte aufgebraucht hat, gewinnen Buß- und Bekehrungsrufe von außenstehenden Predigern ihr eigenes Gewicht. Man muss ein wirklicher Christ gegen die eigene Stammesgesellschaft werden und sich einer Kirche anschließen, wo deren Gemeinschaftsverpflichtung den überkommenen Familienpflichten vor geht.“

Segregative Zweitbekehrungen in Asien berall finden sie sich in Asien: Revivalists, Pentecostals, Youth With A Mission (YWAM) und andere Para-Churches. … Mehr

Der ‚christliche Glaube‘ als Götze: „Ein solcher Glaube, der bei sich selbst bleibt, ist der moderne Götze, der nun nicht mehr holzgeschnitzt, sondern imaginationsgeschwängert ist. Da hat dann der Apostel Jakobus recht, wenn er sagt, dass der Glaube ohne Werke tot in sich selber ist (Jakobus 2,17). Richtig verstanden vertrauen Christen auf Gottes Werken, wie sie in seinem Wort den Menschen erschlossen sind. Das heißt nichts anderes, als dass Gottes Taten vorgängig sind und Glauben nicht von unserem Vorstellungsvermögen, sondern von Gottes Wort abhängt. Wird dieses Wort-Antwort-Gefüge auf den Kopf gestellt, glauben Menschen ihrem eigenen Glauben. Gute Nacht, kann man da nur sagen, wenn sich die Altersdemenz einstellt. Und schließlich wird es auch nicht ein ‚christlicher Glaube“ sein, der Leib und Seele von der Vernichtungsmacht des Todes erretten wird, sondern Gott, der seinen Sohn Jesus Christus von den Toten auferweckt hat.“

Der „christliche Glaube“ als Götze Nicht nur die sogenannte „christliche Religion“ sondern auch der „christliche Glaube“ ist etwas, auf das … Mehr