Unternehmerisch handeln als Kirche Jesu Christi – Möglichkeiten und Grenzen Begriffe sind keine neutrale Worthülsen. Sie stammen aus bestimmten lebensweltlichen … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Some Remarks on Prayer: „What the Book of Psalms teaches us is that the situation of the petitioner has to be related to God himself, either by referring to his previous deeds or by appealing to his own character, particularly to his righteousness, faithfulness and steadfast love. Psalm prayers dare to remind God of who he is in relationship to us.“
Some Remarks on Prayer “I tell you, on the day of judgment you will have to give an account for … Mehr
Geschichten, Historik und die Theologie (2005): „Die Tatsächlichkeit des biblischen Erzählgeschehens lässt sich weder historisch beweisen noch argumentativ widerlegen. Was daher erforderlich ist, ist die fides historica, der Glaube, der dem biblischen Erzählgeschehen als „heilige Geschichte“ (sacra historia) geschenkt wird. Dieser Glaube, der das Erzählgeschehen einfach gelten lässt, sucht die Bibel nicht auf eine vermeintliche geschichtlich-natürliche Realität zu hintergehen und verzichtet damit auf einen fiktionalen Realitätsabgleich.“
Geschichten, Historik und die Theologie[1] Dr. Jochen Teuffel, Lutheran Theological Seminary, 50 To Fung Shan Road, Shatin, N.T.,Hong Kong Auch … Mehr
Double bind und die Schizophrenie Gottes. Eine pathologische Interpretation von Luthers De servo arbitrio: „Der diagnostizierten Schizophrenie Gottes ist mit theologischerseits weder mit Dialektik noch Systematik beizukommen, sie bleibt für den Menschen nicht therapiefähig. Aber sie kann gegenwärtig im Licht der Gnade (lumen gratiae) bzw. im Glauben ertragen werden. Darüber hinaus lässt sich die Auflösung der ihr zugrundeliegenden double bind-Situation prognostizieren. Am Ende der Zeit, im Licht der Herrlichkeit (lumen gloriae), wird Gott selbst sich mit dem Erscheinen des Menschensohnes als vollkommen gerecht offenbaren und damit seine Zwiespältigkeit gegenüber dem Menschen preisgeben.“
Double bind und die Schizophrenie Gottes. Eine pathologische Interpretation von Luthers „De servo arbitrio“ 1. Das soteriologische Paradox Paradoxien haben … Mehr
Effektives Christentum und das heilige Spiel. Über die Unterschiede zwischen asiatischem und europäischem Christentum: „In einer organisch-moralischem Lebenswirklichkeit, die über die empirische Welt hinausreicht, erweist sich das Christentum auf ganze eigene Weise effektiv: Wo moralisches Fehlverhalten sich auf das eigene Leben auswirkt, hat der universale Sühnetod Christi am Kreuz auf Golgatha eine existentielle Bedeutung: Christus als persönlichen Heiland in der eigenen Bekehrung annehmen heißt von einem selbst empfundenen Schuldverhängnis erlöst zu sein: Das selbst erwirkte Unheil hat sich im Tod Christi bereits ausgewirkt und ist daher nicht mehr zu befürchten. Durch den Glauben an Christus hat man Zugang zu der Über-Macht des einen Gottes, der Himmel und Erde erschaffen hat. Im Bittgebet partizipiert man an der göttlichen Vorsehung, die für die Gott-Zugehörigen Schutz, Heilung und Wohlstand bewirkt. Und schließlich erfahren wiedergeborene Christen eine bisweilen ekstatische Ermächtigung durch den Heiligen Geist sowie weitere göttliche Berufungen (‚callings‘) in Gebet und Bibelstudium, was wiederum eine eigene, selbstgewisse Lebensführung ermöglicht.“
Effektives Christentum und das heilige Spiel. Über die Unterschiede zwischen asiatischem und europäischem Christentum Ein deutscher Bischof dürfte da seine … Mehr
Schöne Aussicht in Wasserburg am Inn. Eine biblische Bildbesinnung über Hebräer 13,12-14: „Gott hat in dieser Welt einen definitiven Platz eingenommen, wo sich die lebensdramatische Umkehrung vollzieht: Nicht länger ist unser Leben mit all seinen Vereinnahmungen ein schleichender Fortgang in den Tod. Vielmehr wird unser eigenes Dasein von Christus selbst in seinem Tod vereinnahmt und durch seine Auferstehung zum Leben in ihm gebracht. Was wir draußen vor dem Tor, außerhalb des Lebensweltlich-Vertrauten finden, ist die völlige Umkehrung unseres Daseins: Vom Tod zum Leben.“
Schöne Aussicht. Eine biblische Bildbesinnung über Hebräer 13,12-14 in Wasserburg am Inn „Schöne Aussicht“ heißt die Stelle auf der Innleiten, … Mehr
Wer sind wir eigentlich? Im Gespräch mit einem judenchristlichen Gnostiker in Hongkong (2008): „Zwischendurch erwähnt er seine zweiundzwanzig Jahre währende Existenz als Missionar und verweist auf seine eigene Christustaufe (Immersion natürlich), die von der Geisttaufe ergänzt worden ist. Die eigene Drogenvergangenheit darf da auch nicht fehlen. Charismatiker also? Weit gefehlt, eine gnostische Weltsicht mit Leib- und Seelendualismus lässt ihn sich selbst als spirituelles Engelwesen erklären; er bezeichnet demzufolge den menschlichen Körper als austauschbaren „body suit“ und erklärt die materiale Welt zum Übungsfeld der Unterscheidung zwischen Gut und Böse.“
Wer sind wir eigentlich? Im Gespräch mit einem judenchristlichen Gnostiker in Hongkong (2008) Da kennt man: Gäste beim Kirchenkaffee im … Mehr
Das unsägliche ’stille Gebet‘: „Biblisch ist es jedenfalls nicht, wenn dort heißt, dass der Name des HERRN anzurufen ist und dass der HERR ‚der Gerechten Gebet erhört‘ (Spr 15,29) Von göttlichem Gedankenlesen ist in der Bibel nicht die Rede; und mal ganz ehrlich, wer unter uns kann es leiden, wenn eine uns nahestehende Person nicht ausspricht, was Sache ist, sondern schlichtweg erwartet, wir hätten ihre Gedanken gefälligst (richtig) zu lesen. Nichts anderes wird von IHM erwartet, wenn wir uns unser stilles Gebet denken.“
Das unsägliche „stille Gebet“ Schon einmal etwas von einem stillen Gebet gehört? Ich auch nicht, geschieht es doch eben in … Mehr
Religionismus im Lexikonformat – was Meyer’s Konversationslexikon unter ‚Religion‘ versteht (1889): „Zunächst kann ein abschließendes Wort über Begriff und Wesen der Religion erst gesprochen werden als Ergebnis vergleichender Untersuchungen, wie die allgemeine Religionsgeschichte sie anstellt. Übersichtliches, klares Wissen um den Entwickelungsgang der Religion in der Menschheit ist die erste Vorbedingung zur Lösung der Aufgabe. Unsre Zeit strebt nach Erfassung des Weltzusammenhanges auf Grund der Erfahrungswissenschaften, nach spekulativen Resultaten auf der Unterlage empirisch gesicherter Prämissen, nach deduktiver Zusammenfas-sung von auf induktivem Wege gefundenen Erkenntnissen.“
Artikel „Religion“ in Meyers Konversationslexikon (1889) Religion (lat.), ein im Gesamtleben der Menschheit ebenso bedeutsames wie in seiner begrifflichen, ja … Mehr