Johann Michael Fenebergs Goldkörner: „Der Weg zur Gerechtigkeit ist der lebendige Glaube an Jesus Christus, den Sohn Gottes (Christus für uns), und der Weg zur Herrlichkeit ist die treue Anwendung der erlangten göttlichen Kraft, die uns um unseres Glaubens willen geschenkt ist (Christus in uns). Christus für uns macht uns von Sünden rein und so gerecht; Christus in uns macht uns Sich ähnlich und so heilig und dann selig. Kraft des ersteren empfangen wir Vergebung der Sünden und den Heiligen Geist. Kraft des anderen werden wir durch treue Anwendung der erhaltenen Kraft in Christus vergestaltet.“

Goldkörner

Von Johann Michael Feneberg

Johann Michael Feneberg war von 1805 bis zu seinem Tod 1812 katholischer Pfarrer in Vöhringen/Iller. Zwischen 1801 und 1811 hat er in 30 Oktavbändchen jeweils 100 eigene oder exzerpierte Gedanken handschriftlich festgehalten, mit dem Vorsatz, sie von Zeit zu Zeit immer wieder neu zu lesen.[1] In der Regel sind die Bändchen jeweils einem seiner Freunde gewidmet. Die Widmung des ersten Bändchens gilt jedoch Gott:

„Dir seyen diese wenigen Blätter und die Worte gewidmet, der Du Deine Freude hast, mit den Menschenkindern zu seyn. Ich glaube, dass Dein Geist darinn offenbar verspürlich ist. — Laß den Glauben an Dich, das Zutrauen zu Dir, die Vereinigung mit Dir Zuwachs gewinnen, bey allen, die diese Worte lesen. Laß sie allen Geist und Leben werden und zur Schale, woraus sie das Wasser von der Quelle, die in das ewige Leben springt, trinken mögen Dos moi touto hydōr [Gib mir dieses Wasser – Johannes 4,15]! S … g Horn. An meinem 50. Geburtstag 1801. Jesu! In Hoffnung Dein Erlöster M. F.“

I. Bändchen

2. Gottes Worte sind Werke und seine Antworten sind Wohltaten.

4. Ist unser Evangelium mystisch, so ist es denen mystisch, denen es die Natur noch viel mehr ist.

5. Oh Mensch! Es ist ein Gott in dir, dem alles Gute, und ein Satan, dem alles Böse möglich ist. Dieser Gott heißt Liebe und dieser Satan heißt Selbstsucht. Von wem lässest du dich regieren?

36. An das Unsichtbare mehr glauben als an das Sichtbare, heißt weise sein, heißt Unvergänglichkeit der Vergänglichkeit, Wesen dem Schein, Leben dem Tod vor­ziehen, heißt Gottes Kind, Jünger Christi, lebendig, frei, selig sein. — Sinnesänderung, Glaube, Festhalten des Unsichtbaren, als wenn es sichtbar wäre, das ist das Wesentliche des Christentums.

39. Gott forderte nie Glauben, bis er entscheidende Beweise seines Daseins, seiner helfenden Gegenwart, seiner speziellsten Vorsehung gegeben hatte. Gott gab erst, er offenbarte sich erst, ehe er auf weitere Gaben und Offenbarungen warten machte. Gott zog durch höhere Dinge von den niedrigen, durch sichtbar gemachte Unsichtbarkeiten von der gemeinen sichtbaren Welt ab.

57. Es ist mir unbegreiflich, wie ein Mensch vorgeben kann, an Gott, an Christus /: in der Schrift :/ zu glauben und wenn es unsinnig zu finden und es für Schwärmerei auszurufen, wenn man diesen Gott erfahren will, wie ihn Abraham etc., Petrus und Paulus und Johannes etc. erfahren haben.

63. Nenne mir einen Einzigen, Bruder!, aus der Schrift, welcher glaubte, von welchem Glauben gefordert wurde, wo er schlechterdings nichts sah, kein Merkmal der gegenwärtigen, redenden oder wirkenden Gottheit, keinen Strahl vom Himmel, keine Erscheinung aus der sichtbaren Welt, der an sich oder an anderen keine Erfahrungen von höheren Gotteskräften gehabt hätte. Sie waren nur dann verbunden, an die unsichtbare Welt zu glauben, wenn ihnen etwas aus der unsichtbaren Welt zu hören, zu sehen, zu fühlen, wahrzunehmen oder zu erkennen gegeben wurde.

68. Alle, alle Glaubenshelden der Schrift, alle Heiligen, standen in einer näheren Gotteserfahrung, sei es nun zur ersten Erweckung oder zur Stärkung ihres Glaubens an die Menschen versorgende Gottheit.

84. Verwechslung der Einbildung mit Empfindung ist Schwärmerei.

85. Ich verlange nicht von jedem Christen das, was man Wundergabe nennt; für meine Person wünsche ich sie auch nicht. Aber das behaupt ich: Der ist kein Christ, der nicht mit dem Geiste des Herrn gesalbt ist, daß er sich durch irgend etwas Gutes, Göttliches, der bloßen Natur Unerreichbares, Unnachahmbares auszeichnet und als einen Vertrauten der Gottheit bei allen Verehrern Christi legitimiert.

97. Kein Tag und keine Nacht soll sich anfangen oder enden, keine Stunde schlagen, daß nicht in uns das Verlangen nach einem reichen Maße des Heiligen Geistes neu und lebendig werde. Ach! Um unserer selbst, um Gottes, um der unsterblichen Seelen willen, die wir zur christlichen Tugend und Seligkeit leiten sollen, bitte ich — diese Erweckung nicht gering zu achten oder sobald wieder zu vergessen.

99. Wir wollen jene Morgen- und Abendzeit, die seit undenklichen Zeiten dem all­gemeinen Gebet gewidmet war und auch heutzutage noch die Betzeit genannt und durch die so­genannte Betglocke bezeichnet wird — nicht ohne Gebet vorübergehen lassen, sollen mit in das Gebet einstimmen, das leider! nur hie und da ein Frommer verrichtet. Ach, wie weh tut es einem Chri­sten, wenn er statt der Sache weiter nichts als Überbleibsel äußerlicher Gebräuche und bloße Zei­chen wahrnehmen kann. — Das Geläute und sonst nichts mehr!

III. Bändchen

1. Das Klügeln über das, was geschehen könnte, wenn wir tun, was getan werden soll, ist der Anfang aller Schwäche und aller Untreu gegen uns selbst und gegen unsere Pflicht, und eben darum gegen Gott.

8. Keine Gewalt kann (das) Recht geben, Unrecht zu tun. Keine Obrigkeit ist Herrscherin über das Gewissen und die heiligen Gesetze des Rechts, welches in jedes Menschen Brust eingegraben ist.

18. Vor der Revolution waren die Franzosen eitelste, nun sind sie die stolzeste Nation geworden.

25. Der eigentliche Sinn einer Stelle der Schrift ist für mich jener, den mir Gottes Gnade und Licht zu meiner Erbauung nach meinem jedesmaligen Bedürfnis zeiget. Es ist wie mit dem Manna, von dem es im Buch der Weisheit, Kap. 16, Vers 20 heißt …

27. Alle Gotteswahrheit ist Wahrheit zur Gottseligkeit. Wer also nur Hirn-Erkenntnis in der Schrift sucht, der mißbraucht die Schrift. — Die Schrift ist ein Arzneyladen für uns, nicht eine Waffenkammer wider Andere.

37. Unsere Ver­nunft sieht Gott und die Wahrheit nur im Bild. Inwendig in unseren Herzen ist Gott selbst gegen­wärtig; da will er sich selbst und seine Geheimnisse offenbaren. Wäre der nicht unsinnig, welcher seinen Freund gegenwärtig vor sich hätte und — ohne ihn selbst anzusehen oder sich mit ihm zu unterhalten — dafürhielte, es sei Hauptsache und er müsse stets dessen, seines Freundes, liebloses und mangelhaftes Portrait auszieren und beschauen? Die allererleuchtetsten Menschen, welche zuviel im Verstande wohnen und wirken, können am gefährlichsten verführt und die allergefährlichsten Verführer werden.

59. Wer Vergnügen in Gott haben will, muß es in den Kreaturen nicht mehr suchen; und wer Vergnügen in den Geschöpfen haben will, der wird es in Gott nicht finden.

62. Darum geht einer nicht verloren, weil er fürchtet, er möge verloren gehen; und darum wird einer nicht selig, weil er Hoffnung und Vertrauen hat, er werde gewiß selig werden, d. h. diese Furcht oder Hoffnung ist nicht causa efficiens.

69. Im verwerflichen Sinne „gesetzlich“ handeln heißt 1) Gott das Äußere geben wollen und das Herz für sich selbst und für die Welt behalten; 2) Gott nur im Tempel und im Buchstaben suchen, ohne ihn im Herzen zu suchen; 3) Gott nur im Schein und mit Zeremonien dienen wollen, ohne ihn im Geist und in der Wahrheit zu dienen. — Diese und bloß äußerliche Dinge reden und verrichten, ohne Erkenntnis seines Grundverderbnisses, ohne Erkenntnis der Erlösung, die allein in Christo ist, ohne Erkenntnis der Notwendigkeit der inwendig wirkenden Gnade zu allem, was wahrhaft gut und heilig sein soll, das heißt gesetzlich handeln im verwerflichen Sinn.

97. Außer der nötigen Abtötung ist es unnötig und schädlich, wenn man sich selbst in eine gezwungene Andacht des Kopfes und Zusammenstrengung seiner Gedanken setzen will. Kopf und alles übrige wird zu seiner Zeit schon ohne Mühe folgen, wenn nur das Herz und die Liebe vorangeht.

VI. Bändchen

3. Jesus brauchte die Beteuerung «Wahrlich sag ich euch», «Wahrlich, wahrlich sag ich euch» bei Math. 20mal, bei Mc. 11mal, bei Lk. 7mal, bei Joh. 24mal, in allem 62mal, — allzeit nur, wo er etwas sagte, das er als ihm vom Vater geoffenbart und als Gottgesandter vortrug und wobei er Glauben an Sich forderte, also bei Sachen, die sonst keinem bekannt sein und keiner wis­sen konnte; und so betraf es meist Wahrsagungen. Diese Form zu reden ist ihm auch ganz allein eigen und sonst von keinem Propheten usw. in der Schrift gebraucht worden. Wo die Propheten sagten: «So spricht der Herr», sagte er: «Wahrlich ich sage euch».

20. Der Kranke braucht nicht zu wissen, wie die Medizin zusammengesetzt und bereitet ist: Er soll sie nur einnehmen. — Die Religion ist Medizin für die kranke Menschheit.

26. Der Weg zur Gerechtigkeit ist der lebendige Glaube an Jesus Christus, den Sohn Gottes (Christus für uns), und der Weg zur Herrlichkeit ist die treue Anwendung der erlangten göttlichen Kraft, die uns um unseres Glaubens willen geschenkt ist (Christus in uns). Christus für uns macht uns von Sünden rein und so gerecht; Christus in uns macht uns Sich ähnlich und so heilig und dann selig. Kraft des ersteren empfangen wir Vergebung der Sünden und den Heiligen Geist. Kraft des anderen werden wir durch treue Anwendung der erhaltenen Kraft in Christus vergestaltet.

28. Wenige folgen dem Herrn nach bis an den Ölberg, noch weniger bis auf Golgatha, die wenigsten sterben mit ihm am Kreuze.

45. Der Leidende bedarf eines Freundes, dem er sein Herz ergießt, aber nur einen Freund. Das leidende Herz buhlt nicht wieder nach Teilnehmung. Es verheiratet sich nicht gerne mit einem teilnehmenden [zweiten] Herzen, und was Gott zusammengefügt hat, mag der Mensch nicht scheiden.

54. Die geistliche Freiheit erfordert, daß niemand, nicht einmal ein Kind, vielleicht dieses am wenigsten, zu irgendeiner Reli­gionshandlung gezwungen werde.

62. Freude ohne Religion ist nicht die wahre Freude; und Reli­gion ohne Freude ist nicht die wahre Religion. Religion und Freude ist das ehelichste Ehepaar, das Gott selbst zusammengefügt hat und das kein Mensch trennen soll.

89. Bedingnisse zur Erhörbar­keit des Gebets: Gänzliche Ergebung in Gottes Willen; innerliche Anregung des Heiligen Geistes zum kindlichen Gebet; reiner vollkommener Glaube an Gottes Macht und Vaterliebe in Christo Jesu; Zeugnis der Kindschaft und Versöhnung mit dem Vater; Früchte der Gerechtigkeit durch Gottes- und Menschenliebe. Das ist das Gebet der Auserwählten mit himmlischem Rauchwerk vermengt.

91. Es hat jeder Mensch nach seinem Falle: einen Teufel oder Drachen in seinem Willen; ein Tier in seinem Fleisch und in seinen gewaltsamen Neigungen zur Unzucht; und einen falschen Propheten in seiner Vernunft.

93. Petrus mußte mit seinem Meister nach der Verklärung wieder vom Berg herunter und bald darauf mit ihm auf den Ölberg, und da auf dem Ölberg sagte er nichts mehr vom Hütten bauen.

VII. Bändchen

2. Zwei Dinge, wenn sie miteinander verbun­den werden, bringen die Niedrigkeit hervor: das erste ist der Abgrund von Elend; daraus die all­mächtige Hand Gottes uns gezogen hat und uns darüber wie in der Luft aufgehangen hält; das andere ist die Gegenwart Gottes, der alles in allem ist.

4. Die Fehler, welche am bittersten zu tragen sind, gedeihen uns zum Guten, wenn wir sie gebrauchen, uns zu erniedrigen, ohne in der Sorge für unsere Besserung laß zu werden. Die Mutlosigkeit hilft zu nichts; sie ist nur eine Ver­zweiflung der beleidigten Eigenliebe. Das wahre Mittel, von der Kränkung durch unsere Fehler Nutzen zu ziehen, besteht darin, daß man die Augen nicht von ihnen wegwende, sondern sie in ihrer ganzen Häßlichkeit sehe, ohne die Hoffnung auf Gott zu verlieren und ohne je das Geringste von sich selbst zu hoffen. Wir haben es hoch nötig, durch unsere Fehler gekränkt zu werden. Da­durch und nur dadurch allein kann Gott unseren Stolz bändigen und unsere hochfahrende Weisheit zu schanden machen. Wenn Gott aber allen eigenen Rat und Trost aufgeräumt hat, so wird Er Seine eigenen Bau beginnen; bis dahin schmettert er alles nieder, und selbst unsere Fehler müssen ihm dazu dienen. Laßt uns Ihn machen lassen; laßt uns streben und arbeiten, ohne uns von unseren Kräften allein etwas zu versprechen.

38. Der ist mir unendlich respectabler, der aus Liebe zu viel, als der aus Klugheit zu wenig tut.

43. Rufe und rede zu ihm, wenn er sich gleich von dir abwednet. Trag es mit Geduld. Dies ist seine Weise. Er geht und kommt zu seiner Stunde wieder. So prüft er seine Geliebten und macht sie vollkommen in der Liebe. Seine Entfernung beunruhige dich nicht, wenn du nur seine Annäherung sehnlichst begehrest.

VIII. Bändchen (Betlehem 1801)

32. Der wird immer unzufrieden und un­dankbar sein, der nie überrechnet, was er empfangen hat, und sich immer nur bänglich vorzählt, was ihm noch mangelt.

39. Hart Dich stellen kannst Du, Vater, aber hart sein, kannst Du nicht.

46. Man soll sein Gewicht oder Übergewicht nie einen Sterblichen fühlen lassen, wenn er ohne dieses Fühlenlassen zur Sitte und Menschlichkeit gebracht werden kann. Aber, kann er das nicht, so lasse man ihn seine Kleinheit fühlen, wenn er eine abgeschmackte Prätension von Größe hat.

57. So wenig ich den Gott der Natur verwerfe, weil unzählige Dinge in der Natur nicht nur rät­selhaft, sondern sogar drückend und peinlich sind, so wenig verwerfe ich den Gott der Bibel, weil mir nicht alle seine Worte gleich klar und einleuchtend sind. Soll ich nun zu den Atheisten sagen: Der Gott, der Schierling und Kröten schuf, ist nicht mein Gott oder soll ich sagen: Kröten und Schierling sind unterschoben?

65. Wer meiner nicht bedarf, mag mich lassen. Und wer mich nicht so, wie ich bin, annehmen will, der suche sich einen, der ist, wie er will.

X. Bändchen (Betlehem 1801)

Widmung „An Sailer“ (Seeg, 17. 11. 1801):

Erst am Abend hat mich heute Bayr erinnert, daß dein 51. Geburtstag ist und du also 50 Jahre dieses Erdenlebens zurückgelegt hast. — Dann erinnerte ich mich vor dem Herrn, wie er mich mit dir vor 31 Jahren bekanntgemacht und was für eine mächtige Zuneigung und Liebe er zu dir in mein Herz schon damals legte, die zwar wohl ruhig, still und wie verloren, manchmal mehrere Jahre im Herzen / selbst vor mir / verborgen war, aber allemal ihr Leben wieder zeigte, wenn ich deinen Namen hörte oder deiner gar ansichtig werden konnte. In der Folge zeigte sich, was der Herr damit wollte und daß er mir in dir und durch dich mehr gnädig war und noch ist, mehr als durch irgend einen andern Menschen, an Seel und Leib — Ihm sei Dank und Lob und Preis in dir für alles, was Er mir durch dich getan und Er möge — und wird selbst dein großer Lohn sein für alles, was Du Ihm in mir getan — auch für alles, was du Seinethalben mit uns gelitten. Wir hätten dich alle gerne geschont und, dich zu schonen, unser Kreuz viel lieber allein getragen; das wollte aber der Herr, und das konnte dein Herz nicht angehen lassen, und du mußtest wider unsern Willen als Freund der Wahrheit und der guten Sache leiden und mitleiden, ungeachtet wir alles, nach der Wahrheit, von dir ablehnten, was deine Sache nicht war und uns, wie wir meinten, allein anging. Es ist noch nicht aus und, wie es scheint, brütet ein neues Ungewitter — der Herr möge doch dich schonen — oder — wo nicht — wie Er gewiß ist — doch mit dir sein in allem, was dir und uns bevorsteht. — Es geht bei dir und mir nun im andern halben Jahrhundert, wie das reichen wird, weiß Er — und dann — ach, daß Er uns wieder zusammenführe und wir uns in Ihm ewig lieben und ich dir in Ihm und Ihm in dir ewig danken möge. Amen. Emmanuel im Reste unseres Lebens! Der alte Stelzemann.

Christus wird nicht darum die Versöhnung für unsere Sünden genannt, daß wir uns ihret­wegen nicht mehr sollten bekümmern dürfen, nicht darum, daß wir keine Früchte der Buße tun sollen, sondern darum, weil er uns mit seinem Leiden Verzeihung der Sünden verdient hat und weil unsere Buße Gott um seines Leidens willen gefällt. — All unsere Buße wäre nichts, wenn nicht Chri­stus für unsere Sünden gestorben wäre. Sein Leiden ist die Perle, welche unsere Buße und unsere Werke Gott angenehm macht, sonst wäre alles vergebens.

6. Ich mag niemand, auch durch keinen frommen Betrug, betrügen.

8. Wie sprach Pilatus so unendlich viel sinnreicher, als er zu spre­chen dachte? Wie viel mehr schrieb er, als er selbst verstand? Wie unendlich viel mehr Gutes und Böses tat er in einem Zeitraum von 24 Stunden, als er zu tun gesinnt sein konnte? Als vor ihm und nach ihm kein Mensch mehr tat? Wann hat die Menschheit menschlicher und unmenschlicher, wahrer und sich selbst widersprechender gehandelt? Tat er nicht den Willen des Himmels, indem er den Willen der Hölle tat? Und den Willen der Hölle — indem er den Willen des Himmels tat?

41. Edle Züge stärken den Glauben an die Menschheit und erwärmen das Herz. Wer eine edle Tat erfährt und sie nicht bekannt macht, begeht einen moralischen Mord; denn eine einzige Tat ist oft die Mutter tausend anderer.

XII. Bändchen (15. 11. 1803, am Jahrtag seiner Fußabnahme 15. 11. 1793)

20. Ist es bei dir so? Wer sich mit Lauigkeiten zum Guten wendet, ist sich selbst und anderen zur Last. — Nur ein treues Bekenntnis erlangt Vergebung; kaltes Entschuldigen vergrößert den Fehler. — Das Joch Christi ist denen, die ihn lieben, eine sanfte, leichte Last, aber es drückt die Kaltsinnigen und ist den Stolzen unerträglich. Der fleischlich Gesinnte sucht überall Bequemlichkeit; der geistlich Gesinnte flieht und verabscheut alles weichliche Wesen.

24. Liebe ist der reine, gute Wille einer frommen Seel, immerdar zu tun, was vor Gott recht ist, wenngleich bisweilen Schwach­heit oder Notwendigkeit sie an der Ausführung ihrer guten Absichten hindert.

34 Strafest du einen anderen, ohne daß es dich schmerzt, ohne daß du zugleich für ihn betest: so bist du ein Feind, der ihn mit Grausamkeit anfällt, ein lästiger Schwätzer, kein freundlicher Arzt.

61. Wenn wir unser Kreuz selbst aussuchen, so ist kein Kreuz mehr; denn der eigene Wille — Mutter der Wahl — nimmt dem Kreuz alles Kreuzliche.

67. Man kann beten, ohne das Ge­ringste zu wissen und dieses Gebet ist das Gebet des Herzens, das unaussprechliche Gebet; ist es am vollkommensten, so ist es eine Frucht der Liebe. — Ist es am unvollkommensten, so ist es eine Empfindung unseres Bedürfnisses. O, die Dürftigkeit ist beredt.

68. Wenn Gott mit einer Seele was Besonderes vor hat, so tut er zu dem innerlichen Leiden auch noch das äußerliche hinzu.

XIII. Bändchen

3. Ich kenne einen Menschen, der aufrichtig wandelt, Gott ernstlich sucht, und ihn in Jesu gewißlich lieb hat. — Dabei äußert er Gesinnungen, die sich mit den Gesinnungen Jesu nach meiner Einsicht unmöglich vertragen. Was soll ich nun von ihm denken und urteilen? Es geht schon recht mit ihm; der Herr ist und muß schon mit ihm sein; denn woher käme sonst Aufrichtigkeit, Sehnsucht nach Gott, Liebe zu Jesu etc. Er wird ihn also seiner Verheißung gemäß heimsuchen und dann werden die heterogenen Gesinnungen verschwinden wie nächtliche Finsternis vor der morgigen Sonne — darauf warte ich so gewißlich als darauf, daß morgen wieder Tag sein wird. 19. 11. 1801, abends beim Lichte.

17. Wenn die Unschuld bloß in der Unwissenheit besteht, so ist es ein sehr sehr unsicherer Zustand. — Es gibt keine Unschuld als aus Gnaden und durch die Verdienste Jesu. Mit den Verdorbenheiten, die in einem liegen, und die sich mit der Zeit doch melden, unbekant bleiben, kann man nicht Unschuld nennen; es ist nur Unwissenheit, Unkenntnis seiner selbst und wohl auch Dummheit, und es ist wahrlich nichts liebenswürdiges, weil es Unwahrheit ist.

44. Ihm als dem Herrn der Ernte sei es überlassen, ob er sagt: Erntet oder wartet, bis das Getreide reif ist.

XIX. Bändchen

Vorspruch: «Allen, welche mir wohltaten und DICH in mir Sterblichen liebten, Tue wohl, wie DU durch Menschenhände mir wohltatest.»

Dieses XIX. Bändchen ist gewidmet An D …d «Wie wäre es Lieber, wenn Gott dich aus dem Wirrwarr und dem schwankenden Wesen zwischen Welt und ihm herausziehen wollte? Wenn er wollte, du solltest dich ganz entschließen, außer IHM nichts anderes mehr zu suchen. Wenn er wollte, du solltest dich mit IHM, als dem alleinigen Lohn, der unseres Sterbens wert ist, begnügen und außer ihm nichts anderes mehr suchen? Einmal muß es sein, daß wir alles um IHN lassen, um Ihm alles zu geben. Kann das jemals zu früh sein oder können wir um Ihn jemals zuviel verlieren? — Bisher schwankten wir zwischen Himmel und Hölle und meinten, wir müßten doch auch von dieser Welt etwas genießen — aber wir konnten doch durch­aus nirgens Ruhe finden, und wenn wir alles hatten, was wir wünschten, so hatten wir doch nichts, und es war ein unendlich leerer Raum in unseren Herzen, der gefüllt werden wollte und doch nicht gefüllt war. — Sollten wir dann nicht endlich einmal klug werden und uns dem Unendlichen hinge­ben, der unser übergroßer Lohn sein will und allein imstande ist, unser Herz auszufüllen. — Laßt uns das bedenken und mit aufrichtigem Herzen sagen: Ja! Ich will dein und du sollst ewig mein sein, und es wird ein Ende nehmen mit unserer Unzufriedenheit. Amen!»

16. Wenn ich mich selbst ansehe, so denke ich oft: Du hast nichts mehr und bist nichts mehr als ein natürlicher, unbekehrter Mensch. Der einzige Unterschied, den ich noch bemerken kann, ist, daß natürliche Menschen doch noch ihr Vergnügen in der Welt haben, daß sie sich in ihrer Lage doch noch manche Freude machen können. Das kann ich aber nicht. Die ganze Welt hat für mich nicht das geringste Vergnügen und nicht die mindeste Befriedigung für mein Herz. Dies ist der einzige Unterschied, den ich zwischen mir und einem natürlichen Menschen finden kann.

53. Nichts ist dem Geiste der göttlichen Ord­nung mehr zuwider, als wenn man gegen unchristliche Menschen physisch intolerant ist. Gott duldet die höchste Intoleranz gegen Christus. Intoleranz dulden ist wahre Toleranz. Dem wahren Jünger Christi geziemt kein physisches Schwert, weder für sich, noch für seinen Herrn, noch für seines Herrn Sache als solche.

59. Unsere Philosophen wollen zuerst das Licht haben und bekümmern sich nicht um die Flamme. Man darf sich daher nicht wundern, daß die Pechfakel ihrer Vernunft einen schwärzlichen Rauch macht und man bei ihr bei der Nacht wohl etwa in der Nähe herum und auf den Boden. nicht aber in die Ferne und himmelwärts sehen kann.

85. … Ach Gott, wie manchmal ist nur mein äußeres Betragen rein, untadelhaft, christlich. Wie selten bin ich so, daß Gott ins Innerste schauen dürfte, ohne daß mein Herz darüber erschrecken müßte? Und Gott will Reinheit von innen und nicht bloß von außen.

XX. Bändchen

6. Es ist ein großer Unterschied zwischen einem Sünder (peccator) und einem Gottlosen (impius). Wider Gottlose ruft David so eifrig um Rache, Gottlose redet Christus so hart und rauh an. Wer sie sind, liegt am Tage — Scheinheilige, Heuchler, Pharisäer und Schriftgelehrte, Herodianer etc. — Den Sündern ist Gott gnädig; der Sünder nimmt sich Christus an, wenn sie sich bekehren wollen. — Die Gottlosen zeichnen sich eben dadurch aus, daß sie in ihrem Sinne keine Sünder sein wollen, sondern sich besser dünken als andere Leute und eben darum an Bekehrung gar nicht denken.

28. Der Mensch muß vor allen Früchten und Werken gut und ein guter Baum sein; dann erst ist und kann alles gut sein, was er tut. Ja! Er kann keine böse Frucht bringen, kann nicht sündigen; den Gottes Samen erhält ihn — insoweit er in Gott ist und bleibt. Man kann nicht Trauben von Dornen, nicht Feigen von Disteln lesen. — Denke nur niemand daran, daß er Gutes tun könne, ehe er gut, d. i. mit Christo vereint ist und am Weinstock haftet.

36. Wenn die weise Welt aus Eifer Ketzer töten will, erwürgt sie Christum in seinen Gliedern.

55. Je frömmer der Mensch, desto größerer Sünder ist er in seinen eigenen Augen. Je gläubiger, desto ungläubiger ist er vor sich selbst; denn wahre Tugend ist so zart und geistig, daß sie sich selbst nicht sehen kann.

61. So wenig dir einer dient, wenn er dich anbettelt, so wenig ist das Gebet Gottesdienst zu nennen; die richtigen Beter wissen selbst nicht, daß sie beten; denn die rechte Tugend ist so zart und geistig, daß sie sich selbst nicht sehen kann. [Ganz am Schluß „wieder durchgelesen 30. 7. 1809, abermal 30. 11. 1809, item 18. 8. 1811“]

XXI. Bändchen (Gewidmet Xaver Bayr) [18. 6. 1801]

1. Die immer nur lesen und hören wollen von den Führungen Gottes und die Sache nie aus Erfahrung zu lernen bedacht sind, kommen mir vor wie einer, der nach Rom reisen sollte und sich einbildete, er müsse vorher alle Reisebeschreibungen nicht allein nach Rom, sondern in alle 4 Weltteile herum durchlesen, der sich aber dabei nicht mehr auf die Reise selbst begäbe …

12. Mache nicht viel Wesens und Prah­lens mit deiner Frömmigkeit, mit deinen Verleugnungen, deinen inneren Empfindungen und gei­stigen Erfahrungen. Dein Geheimnis soll zwischen dir und Gott allein verborgen bleiben. Secretum meum mihi! S. m. M.! Es ist höchste Gefahr, daß unser Gutes aufhöre, gut zu sein oder doch be­fleckt werde, wenn wir es sehen und wissen, daß es in uns ist.

58. Wen Gott dazu anzieht und es gibt, daß man in tiefer Anbetung und im Stillschweigen vor Gottes Gegenwart sich eingekehrt halten kann, so ist ein einziges solches Viertelstündlein Gott wohlgefälliger und uns heilsamer als 1000 andere gut gemeinte Werke und Andachtsübungen und ist dies der eigentliche Endzweck von allem äußerlichen Gottesdienst. Woraus dann folgt, daß alles andere aufhören und weichen muß, wenn dies aus Gottes Gnaden eintritt.

60. Viele Tausende, besonders Schulgelehrte, haben die Worte der Wahrheit, aber die Wahrheit der Worte hat sie nicht. [Sailer fügte dann mit späterer Schrift hinzu: ,,Denn sonst hätte sie die Wahrheit frei gemacht; nun aber zanken sie noch, sind also noch Knechte des Buchstabens.“]

70. Christus ist kein Sündendiener. — Man kennt Christum und die Kraft seiner Versöhnung nicht, wenn man sein Verdienst und seine Gerechtigkeit zum Deckmantel der Sünden mißbraucht. Wie wir durch Adam werktätige Sünder geworden sind, so müssen wir durch Christum werktätige Gerechte werden.

75. „Kinder, nicht Geheimräte Gottes müssen wir sein.“ Das ist die Wahrheit: Es ist gottseligen Seelen schädlich, wenn sie sich zuviel mit solchen Geheimnissen und Nebendingen abgeben … Ich bin Kind des Vaters im Himmel, nicht ein geheimer Rat. Als Kind liebe und ehre ich überall den Willen meines Vaters und habe Freude an jedem Werke, das Er mir offenbart, wenn ich es schon nicht begreifen kann. Ich schaue mit kindlicher Ehr­furcht auf das Archiv meines Vaters hin, ohne mich von unzeitigem Vorwitz verführen zu lassen und hineinzuschleichen und Seine Geheimnisse auszuspähen. Nähme er mich aber selbst bei der Hand und wollte Er mir selbst davon etwas zeigen, so würde ich ihm schon kindlich einfältig folgen. Bis dahin will ich nichts wissen.

78. Mutterliebe Gottes: Isaias 46,3-4: Hört mich nun, Ihr vom Hause Jacob und alle Übriggebliebenen vom Hause Israel, die ich unter meinem Herzen und in meinem Schoße trage. Ich will euch tragen bis in das hohe Alter, bis ihr ergrauet, will ich euch tra­gen. Ich habe euch gemacht und Ich will euch tragen. Tragen will ich euch und erretten.

85./86. Die Liebe Christi drängt zu guten Werken. — Die Gelehrten disputieren allerhand von guten Werken und von ihrer Verdienstlichkeit, ob und wieweit sie zur Seligkeit nötig seien. Wer aber Christus liebt, der hält sich mit solchen Feinheiten nicht auf … Die Liebe tut immer Gutes, fast ohne daran zu denken, daß sie Gutes tut. Sie tut 1000 gute Werke, ohne zu fragen, ob sie Gutes tun müsse und vom Verdienst fällt ihr gar nichts ein. Was sie auch getan, meint sie, sie habe noch gar nichts getan — und will immer erst jetzt anfangen.

XXII. Bändchen (Betlehem 1801)

Am 22. August 1801 dem ankommenden Hilfspriester Wittmann mit folgenden Worten zugeeignet:

Ich warte auf deine Ankunft und denke in Liebe deiner vor dem Herrn und daß er dich segne und du hier noch mehr, als bisher ohne Zweifel schon geschehen ist, von ihm selbst in deinem Herzen und auf allen deinen Wegen möchtest begnadigt werden. — Ich kenne dich von Person gar nicht. Aber im Glauben ist es mir so gewiß, als mir meine eigene Existenz ist, der Herr selbst hat dich hieher geführt und will dadurch mir und meinen teuren Pfarrkindern und vorzüglich auch dir selbst Zuwachs im Glauben, im Vertrauen auf Gott, in Liebe zu Gott in Christo verschaffen, uns in der Erkenntnis Gottes und Jesu Christi weiterbringen und so in uns das ewige Leben fördern. — Das ist mein Glauben und mein zuversichtliches Ver­trauen zu Gott in Hinsicht auf deine Hieherkunft und ich freue mich derselben um so mehr, je fester ich überzeugt bin, daß sie niemands als Er selbst veranstaltet hat. Du wirst mir also, als von Gott gesandt, willkommen sein und ich will den Herrn in dir mit innigster Liebe, sobald du kommst, umarmen. Er soll mir nicht sagen können: Osculum mihi non dedisti [Du hast mir keinen (Begrüßungs)kuss gegeben, Lk 7,45] — Der Herr erfülle in Hinsicht deiner meine heißesten Herzenswünsche — und er wird es tun; denn sie müssen selbst von ihm sein, weil sie gut sind und nichts bezielen als seine Verherrlichung in dir und durch dich in andern und eben dadurch dein eigenes wahres Heil und deine Seligkeit. — Jesus unser einziger Herr und Erlöser spreche Ja und Amen zu diesen meinen Wünschen und Ahnungen — du aber, wenn du Lust hast, magst in diesen Goldkörnern blättern — ob du nicht da und dort auch eins für dich findest. In Jesu dein dich herzlich liebender M. F.

Liebe ist das Vor­wort zu diesem Bändchen: Lege dann o Herr! Deinen Geist auch in diese Buchstaben für den Leser hinein, damit sie nicht töten, sondern Er das Geschriebene in ihnen lebendig mache!

46. Luk. 11: Wer in der rechten Ordnung Almosen geben will, der muß bei sich selbst anfangen und es sich allererst geben — also Buße tun.

XXIII. Bändchen (Betlehem 1801): Seinem Jugendfreund Simon Viertler gewidmet.

9. Der unerschütterlichste Sterbliche wird in demselben Augenblick, in wel­chem er mit überlegsamer Pflichtkraft wenigstens in dem Innersten seiner Seele vor Gott sagt: »Das ist meine Pflicht, das will ich tun“ — „dies ist unrecht; dazu soll mich niemand bereden“ — „dies ist meine Schwäche; dagegen will ich mit aller Willenskraft auf der Wache stehen“ — unerschütterlich.

24. Es ist jedem Menschenbeobachter bekannt, daß der Mensch durch nichts mehr sich selbst charakterisiert als durch Charakterisierung anderer.

66. Ich überlasse mich, mein Gott, in deine Hände. Wende diesen Ton, wie du willst, gib ihm Form. Zerschlage ihn hernach. Er ge­hört dir. Er hat nichts zu sagen. Mir ist es genug, daß er deinen allzeit wohltätigen Absichten diene und daß nichts in mir deinem Wohlgefallen widerstrebe, für das ich gemacht bin. Fordere, Befehle, verbiete: Was willst du, das ich tun soll? Erhöht und erniedrigt, getröstet und leidend deinen Wer­ken gewidmet, unnütz zu allem, will ich dich allzeit gleich herzlich anbeten und allen eigenen Willen dem deinigen aufopfern. Es bleibt mir nichts übrig als in allem mit Maria zu sagen: mir geschehe, wie du gesagt hast — nach deinem Willen.

69. Alles, was uns widerfährt, tust Du und Du tust es, daß es uns zum Besten gereiche … Du bist heimlich in den Widerwärtigen, daß Du widerwärtig seiest dem Gläubigen, der ungeduldig und auf seine Freiheit in seinen Beschäftigungen eingebildet ist und der folglich Widerwärtigkeiten nötig hat, um dem Vergnügen, frei in seinen Werken zu sein, abzu­sterben.

83. Sich verleugnen, sich für nichts rechnen, und wer die Schwierigkeit dieses Dinges fühlt, der hat schon begriffen, worin das, die ganze Natur empörende (Selbst-)Verleugnen besteht. – Das Sichselbstvergessen ist so groß, daß selbst die Eigenliebe es nachahmen will und keinen Ruhm so groß findet als den: keinen zu begehren.

Quelle: P. Hildebrand Dussler O.S.B., Johann Michael Feneberg und die Allgäuer Erweckungsbewegung. Ein kirchengeschichtlicher Beitrag aus den Quellen zur Heimatkunde des Allgäus, EKGB 33, Nürnberg 1959, 235-240.


[1] Von den 30 sind nur 14 Bändchen erhalten, dies sich im Sailer-Nachlass im Ordinariatsarchiv in Regensburg befinden.

Hier der Text als pdf.

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