Gottes Wort ist der Schatz, der alle Dinge heilig macht Von Martin Luther Wir Christen sollen […] täglich mit Gottes … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Karl Barth, Die Menschlichkeit Gottes (1956): „Gottes Menschlichkeit und ihre Erkenntnis ruft nach einer bestimmten Haltung und Ausrichtung des christlich-theologischen Denkens und Redens. Es kann sich mit seinem Gegenstand nie im leeren Raum, nie in bloßer Theorie beschäftigen. Theologie kann keine in sich ruhenden oder auch bewegten Wahrheiten feststellen, bedenken und zur Sprache bringen: weder eine abstrakte Wahrheit über Gott, noch eine solche über den Menschen, noch auch eine solche über den Verkehr zwischen Gott und Mensch. Sie kann nie monologisch konstatieren, reflektieren, referieren. Beiläufig gesagt: es gibt keine theologische Bildkunst. Gerade die Menschlichkeit Gottes läßt sich, weil sie ein Geschehen ist, nicht bildlich fixieren. Die Grundform der Theologie ist in Entsprechung zu ihrem Gegenstand das Gebet und die Predigt. Sie kann selber nur dialogisch sein.“
Karl Barths Vortrag Die Menschlichkeit Gottes, den er am 25. September 1956 auf der Tagung des Schweizerischen Reformierten Pfarrvereins in … Mehr
Eberhard Jüngel, Gott ist nicht notwendig (1971): „Dass Gott nicht notwendig ist, ist den Denkenden unserer Zeit wohl schmerzlicher und gründlicher bewusst als den Geistern früherer Zeiten, denen freilich die Ahnung, dass es so sein könnte, nicht einfach fremd gewesen sein dürfte. Aus der Erfahrung der Nichtnotwendigkeit Gottes lässt sich aber keineswegs folgern, dass Gott mehr als notwendig ist. Es versteht sich nicht von selbst, dass Gott mehr als notwendig ist, obwohl gerade dies, wenn es einmal verstanden worden ist, als das Allerselbstverständlichste erscheint. Wer sich an Gott freut, dem ist es selbstverständlich, dass Gott ein erfreuliches Wort ist, obwohl so etwas wie Freude an Gott sich ganz offensichtlich eben nicht von selbst versteht. Mehr als notwendig ist allemal nur, was kontingent geschieht. Dass Gott mehr als notwendig ist, kann man deshalb nicht unabhängig von Gott, nicht ohne das Ereignis des Wortes Gottes verstehen.“
Gott ist nicht notwendig In seinen „Drei Vorbemerkungen“ als Einleitung zu seinem Aufsatzband „Unterwegs zur Sache“ hatte 1971 Eberhard Jüngel … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über 1.Johannes 2,15-23 von 1945: „Dann wird eben das aus dem Christentum, was es leider für viele geworden ist, eine Idee, d. h. eine Möglichkeit, an der wir uns immer wieder versuchen, mit der wir versuchen, die Welt zu verbessern, und an der wir immer wieder, zur Freude aller finsteren und abgründigen Mächte, scheitern.“
Predigt über 1. Johannes 2,15-23 Von Hans Joachim Iwand Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist. … Mehr
„Dein Name hat unter uns Geschichte gemacht“ – NAMENSgebete von Huub Oosterhuis
NAMENSgebete Du, Gott,kennst uns alle beim Namen;wir sind dir bedeutsam,wir stehen verzeichnetin deinen Händen.Wir bitten dich,lass nun auch unsdeinen Namen … Mehr
Odem, Wind oder Geist? Von den Übersetzungsschwierigkeiten mit der „ruach“ in der Luther-Bibel 2017 bezüglich Hesekiel/Ezechiel 37,1-14
Odem, Wind oder Geist? Von den Übersetzungsschwierigkeiten mit der „ruach“ in der Luther-Bibel 2017 bezüglich Hesekiel/Ezechiel 37,1-14 Hesekiel/Ezechiel 37,1-14 ist … Mehr
Vom Zusammenleben: „Je mehr Menschen auf je eigene Wahlmöglichkeiten und individuelle Entscheidungen aus sind, umso weniger können sie sich in der Gemeinschaft mit anderen wiederfinden. Wählen vereinzelt uns Menschen. Und wenn es dann auf das eigene Lebensende zugeht, haben wir keine eigene Wahl mehr, sondern sind darauf angewiesen, dass jemand sich uns zuwendet und zu uns hält.“
Vom Zusammenleben In diesen Tagen wissen wir das Zusammenleben neu zu schätzen. Wo das Leben auf die eigenen vier Wände … Mehr
Abraham Joshua Heschel über die Ehrfurcht: „Ehrfurcht ist ein intuitives Wissen um die kreatürliche Würde aller Dinge und um ihren Wert für Gott; die Gewissheit, dass die Dinge nicht nur sind, was sie sind, sondern dass sie, wie entfernt auch immer, Bürge sind für etwas Absolutes. Ehrfurcht ist ein Gefühl für die Transzendenz, für den überall gegenwärtigen Hinweis auf Ihn, der hinter allen Dingen steht. Sie ist eine Einsicht, die man besser durch Verhaltensweisen zeigen kann als durch Worte. Je eifriger wir bemüht sind, sie in Worte zu fassen, desto weniger bleibt davon übrig.“
Die Bedeutung der Ehrfurcht Von Abraham Joshua Heschel Ehrfurcht ist ein Weg, mit dem Geheimnis der ganzen Wirklichkeit in Übereinstimmung … Mehr
Spuren Gottes im Garten. Der Garten als Sinnbild unseres Glaubens: „Das eigene Glaubensleben gleicht einem Garten, in dem Früchte wachsen. Dazu bedarf es der bleibenden Bewässerung durch Gottes Wort. Der Glaube kommt eben nicht von selbst. Das Wort Gottes, das wir in der Heiligen Schrift lesen, lässt unser Gottvertrauen wachsen. Weiterhin braucht es das Gespräch mit Gott in Gebet und Lobpreis. Und schließlich hält sich unser Glaube in der gottesdienstlichen Gemeinschaft und in der Teilnahme am Abendmahl Jesu Christi.“
„Spuren Gottes im Garten“ – Der Garten als Sinnbild unseres Glaubens In diesen Tagen hat der Garten eine besondere Bedeutung. … Mehr