Die Gemeindemäßigkeit der Predigt Von Karl Barth Gemeindemäßigkeit ist ein seltsam tönendes Wort und wir müssen uns wohl verständigen darüber, … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Rechenschaft über die Hoffnung statt Rechtfertigung Gottes. Über die Theodizee-Frage: „Theodizee-Versuche überzeugen nicht wirklich. Sie suchen sich den Gott zurechtzudenken und diesen kategorisch aus dem Leidgeschehen zu entfernen. Um seiner ‚Idealität‘ willen hat der Gott vernünftigerweise ‚über den Dingen‘ zu stehen. Mit solch einer apathischen Gottesvorstellung kann jedoch die biblische Gnadenformel ‚Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte‘ (Psalm 103,8) dem irdisch-menschlichen Geschehen nicht länger zugesprochen werden.“
Rechenschaft über die Hoffnung statt Rechtfertigung Gottes. Über die Theodizee-Frage Die Frage nach der Theodizee – die Rechtfertigung Gottes angesichts … Mehr
Eduard Thurneysen, Die Aufgabe der Predigt (1921): „Es wird zwar versucht, es wird geraten, es wird gewagt – aber ‚der im Himmel wohnet, lacht ihrer, und der Herr spottet ihrer‘! Und es ist uns, wenn wir nur ein wenig aufrichtig vor unsrer Predigtaufgabe stehen, als hätten wir alle schon etwas von diesem Lachen gehört, das im Himmel über sämtlichen Ratschlägen, Rezepten und Mittelchen der praktischen Theologie ertönt.“
Die Aufgabe der Predigt Von Eduard Thurneysen Wer nur ein wenig tiefer nachdenkt über die Aufgabe der Predigt, der wird … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigt über Lukas 6,36-42 (1939): „Meine Brüder und Schwestern, wir stehen hier vor der Grenze der menschlichen Moral. Jeder, der etwas erfahren hat vom menschlichen Leben, wird es wissen: wir können nirgends richten, ohne dass wir uns darin verurteilen. Wo wir auch immer glauben, mit unserer Moral, mit unserem Wissen von Gut und Böse die Menschen richten zu können, da richten wir uns selbst, ganz gleich was es sei. Wenn die Kirche heute die da draußen richtet, richtet sie sich selbst, und wenn die draußen heute die Kirche richten, richten sie sich alle selbst. Wenn sich heute die Leute hinstellen und die Moral predigen — es pfeifen uns ja die Spatzen von allen Dächern, es ist so, als ob wir alle das Lied singen könnten: Was richtest du einen anderen und dich selber nicht? Die ewigen Gesetze Gottes erfüllen sich hier über Menschen, die da glauben, andere richten, andere verdammen, andere verurteilen zu können; und es weiß doch die ganze Welt, dass wir selber genauso sind wie die, die wir richten. Das sagt Jesus. Es ist so, als ob er ein großes Halt hineinruft in dieses grausame menschliche Gericht, das wir vollziehen, ein: Haltet an, ihr wißt ja nicht, was ihr tut. Ihr baut die Mauer des Gefängnisses, in das ihr selbst einmal eingeschlossen werdet, in diesen Maßstab der Unbarmherzigkeit des Gerichts, da werdet ihr selbst eingeschlossen sein in Ewigkeit. Ihr baut heute schon mit eurer Hartherzigkeit die Mauern des ewigen Gefängnisses!“
Predigt über Lukas 6,36-42 Von Hans Joachim Iwand Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Richtet nicht, so … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigtmeditation über Kolosser 3,1-4: „In und mit der Himmelfahrt Christi hat die Welt ihr endgültiges Oben erhalten, und damit ist auch ihr endgültiges Unten bestimmt und abgegrenzt.“
Predigtmeditation über Kolosser 3,1-4 (Himmelfahrt) Von Hans Joachim Iwand In letzter Zeit haben einige Bemühungen eingesetzt, um den Hintergrund des … Mehr
Karl Barths Streitschrift „Theologische Existenz heute!“ von 1933 (vollständiger Text): „Wo keine theologische Existenz ist, da kann und wird es in unserer wie zu jeder Zeit der Kirche, in der sie sich selber helfen wollte, nur zu Totgeburten kommen.“
Karl Barths Streitschrift „Theologische Existenz heute!“ ist vom Zeitgeschehen des Frühjahrs bzw. Frühsommers 1933 bestimmt. Und doch gilt ihre Provokation … Mehr
Karl Barth 1933 über „Luthers Wissenschaft“ im Anschluss an Psalm 130: „Ein solches Diktat des Herrn über Leben und Tod hat im Raum des Menschen stattgefunden.“
Von Karl Barth erschien im November 1933 aus Anlass des 450. Geburtstags Martin Luthers folgender Aufsatz: Luthers Wissenschaft (1933) Von … Mehr
Karl Barth gegenüber Christianity Today 1961: „Der Ort, wo die falschen Götter stehen und verehrt werden, ist heute wie zu allen Zeiten zuerst die Kirche selbst.“
Als Karl Barth 1961 vom Magazin Christianity Today für die Ausgabe vom 13.10.1961 gefragt wurde „What are the most prevalent … Mehr
Karl Barth in seinem Brief an Georg Merz vom 29. April 1933: „Indem ihr das zum Felsen macht, auf den ihr nun die Kirche gründen wollt, wird einfach Alles, was ihr nachher der Schrift und dem Bekenntnis gemäß und in wohlgemeinter Polemik gegen die deutschen Christen‹ sagt, unglaubwürdig.“
In seinem Brief an Georg Merz vom 29. April 1933 hat Karl Barth wesentliche Argumente seiner Streitschrift „Theologische Existenz heute!“ … Mehr