Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Karl Barths Andacht für den Donnerstag nach Quasimodogeniti: „Uns müßte schon Jesus Christus begegnen genau dort, wo das Nichts uns heute, morgen, übermorgen und immer schnelleren Laufes schließlich endgültig aufnehmen will.“
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Karl Barths Andacht für den Mittwoch nach Quasimodogeniti: „Der Unglaube unserer Zeit wartet wie der Unglaube aller Zeiten sicher nicht auf die Überzeugungskraft unserer christlichen Ideen und unseres chrisdichen Lebens. Er wartet aber auf die elementare Gewalt der Botschaft von der Vergebung.“
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Martin Luther, Predigt über Matthäus 8,23-27 (Jesu Sturmstillung, 1530): „Wenn das Schifflein auch im Abgrund versänke, so ist der im Schiff, der aus dem Wasser ein Gewölb machen kann. Wär ihr Glaube stark gewesen, so hätten sie so gesprochen. Aber ihr Glaube ist schwach; denn sie sprechen: hilf uns! Es ist ein kleines Blicklein in ihrem Herzen, das lebt und kennt den Heiland. Aber gegen dieses Blicklein stehen Wind, Wellen, Tod und Unwetter. Es ist ein einziges Fünklein gegen das ganze Meer. Wind und Meer hätten die Glut gewißlich bald gelöscht, wenn der Herr nicht aufgestanden wäre und hätte den armen schwachen Glauben gestärkt.“
Martin Luther hat über Matthäus 8,23-27 (Jesu Sturmstillung) mehrfach gepredigt. In seiner Predigt vom 30. Januar 1530 geht er in … Mehr
Karl Barths Andacht für den Dienstag nach Quasimodogeniti: „Wer Gott sucht, muß schon wissen, dass Gott der Herr ist und dass dieser Herr wirklich ist. Er muss also in gewissem Sinn schon gefunden haben, was er sucht.“
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Über die Anrede und das Bitten im Gebet: „Die Doxologie ist erforderlich, dass unser Beten den Angerufenen nicht für uns selbst zu vereinnahmen sucht.“
Über die Anrede und das Bitten im Gebet „Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir!“ Das ist der zudringliche Notruf … Mehr
Karl Barths Andacht für den Montag nach Quasimodogeniti: „Und doch hätten sie auch da statt winselnder Menschen in den Krallen des Teufels etwas ganz anderes darstellen müssen. Wie Gott richtet, zeigt uns doch nur Golgatha, wo er selbst als Mensch das Gericht erlitten hat bis in die Tiefen der Hölle.“
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Gershom Scholems Brief an Franz Rosenzweig vom 26. Dezember 1926: „Sprache ist Namen. Im Namen ist die Macht der Sprache beschlossen, ist ihr Abgrund versigelt. Es steht nicht mehr in unserer Hand, die alten Namen tagtäglich zu beschwören, ohne ihre Potenzen wachzurufen. Sie werden erscheinen, denn wir haben sie ja freilich mit großer Gewalt beschworen. Wir freilich sprechen in Rudimenten, wir freilich sprechen eine gespenstische Sprache: in unseren Sätzen gehen die Namen um, in Schriften und Zeitungen spielt der oder jener mit ihnen, und lügt sich oder Gott vor, es habe nichts zu bedeuten und oft springt aus der gespenstischen Schande unserer Sprache die Kraft des Heiligen hervor. Denn die Namen haben ihr Leben und hätten sie es nicht, wehe unseren Kindern, die hoffnungslos der Leere ausgeliefert werden.“
In Sachen NAMENSlehre findet sich ein aufschlussreicher Brief des jungem Gershom Scholem an Franz Rosenzweig von 1926 bezüglich der Wiederverwendung … Mehr
Karl Barths Andacht für den Sonntag Quasimodogeniti: „In diesem «Dir» und «Dich» liegt die unergründliche Gewißheit, die die heilige Schrift wirklich zur heiligen Schrift macht.“
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