Carl Heinz Ratschow, Theologie der Religionen (1987): „Diese Theologie der Religionen, die, soweit ich weiß, noch nie streng auf diesen ihren Zusammenhang ausgelegt wurde, zeigt, wie eine trinita­risch durchgeführte Gotteseinsicht das Problem der Religionen so wie das Chri­stentum als Religion auf das dritte Eintreten Gottes zuführt, in dem der Zorn Gottes zur Ruhe kommt, weil und so gewiß er als Geist auch noch die religiöse Antwort-Verbindlichkeit des Menschen übernimmt.“

Theologie der Religionen Von Carl Heinz Ratschow 1. Allgemein 1.1 Das nächstliegende Verständnis des Themas ist dies, daß nach den … Mehr

Walter Jens, Über die Vergänglichkeit. Der 90. Psalm: „Wäre es denn wirklich ein Gewinn …, ein Gewinn für den Menschen, wenn er unsterblich wäre, statt — wie bald! — zu vergehen und plötzlich dahinzumüssen? Wäre es ein Gewinn für ihn: nicht in der Zeit zu sein, sondern unvergänglich wie – vielleicht – ein Stein oder ein ferner Stern? Liegt nicht gerade in der Vergänglichkeit, und vor allem, im Wissen darum, seine ihn auszeichnende unvergleichliche Kraft?“

Über die Vergänglichkeit. Der 90. Psalm Von Walter Jens Der 90. Psalm: ein rätselhafter Text: widersprüchlich und dun­kel, hoffnungsreich und … Mehr

Martin Luther über Psalm 51 (1525): „Siehe, so wahr ists, dass ich vor dir ein Sünder bin, dass sogar meine Natur, mein Wesen von Anfang an, meine Empfängnis Sünde ist, geschweige denn die Worte, Werke und Gedanken und das nachfolgende Leben. Wie sollt ich ohne Sünde sein, da ich in Sünden gezeugt bin, und Sünde meine Natur und Art ist.“

Über Psalm 51 (Der fünfte Bußpsalm) Von Martin Luther 1. [Ein Psalm Davids, vorzusingen;2. da der Prophet Nathan zu ihm … Mehr

Albert Schweitzer, Predigt über die Ehrfurcht vor dem Leben zu Römer 14,7, 23. Februar 1919 in Straßburg: „Gut ist: Leben erhalten und fördern; schlecht ist: Leben hemmen und zerstören. Sittlich sind wir, wenn wir aus unserm Eigensinn heraustreten, die Fremdheit den anderen Wesen gegenüber ablegen und alles, was sich von ihrem Erleben um uns abspielt, miterleben und miterleiden. In dieser Eigenschaft erst sind wir wahrhaft Menschen; in ihr besitzen wir eine eigene, unverlierbare, fort und fort entwickelbare, sich orientierende Sittlichkeit. „

Zweite Predigt über die ethischen Probleme und die Ehrfurcht vor dem Leben (Römer 14,7)[1] Von Albert Schweitzer Sonntag, den 23. … Mehr