Biblisches Heilsverständnis Von Jürgen Roloff 1. Allgemein Heil soll hier als theologischer Universalbegriff verstanden werden, der übergreifend alles zusammenfaßt, was … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Ottmar Fuchs, Gott in Dunkelheit erahnen. Die biblische Verbindung von Lob und Klage: „Auf den ersten Blick scheinen Klage und Lob sich wie Feuer und Wasser zueinander zu verhalten. Schaut man aber genauer hin, dann verhält sich das Lobgebet nicht so wie das Dankgebet zur Klage: denn das Dankgebet könnte in der Not kaum gesprochen werden. Beim Lobgebet kann dies aber der Fall sein. Wenn man von dieser Ahnung Gottes in der Dunkelheit keine Ahnung hat, kommt man leicht dazu, den dritten Teil von Psalm 22 (V. 23-32) als einen später angefügten Teil zu betrachten. Denn in diesem dritten Teil wird Gott gelobt und die ganze Welt wird dazu aufgerufen Gott zu loben.“
Gott in Dunkelheit erahnen. Die biblische Verbindung von Lob und Klage Von Ottmar Fuchs Das Bekenntnis, dass Gott der „Ich … Mehr
Johann Baptist Metz, Kleine Apologie des Erzählens (1973): „Eine Theologie des Heils, die weder die Heilsgeschichte konditioniert oder suspendiert noch die Nicht-Identität der Leidensgeschichte ignoriert bzw. dialektisch überfährt, kann nicht rein argumentativ, sie muß immer auch narrativ expliziert werden; sie ist in fundamentaler Weise memorativ-narrative Theologie.“
Kleine Apologie des Erzählens Von Johann Baptist Metz Zeitgenössische theologische Lexika sind verräterisch – vor allem durch das, was sie … Mehr
Johannes Chrysostomus über Jesu Aussendungsrede: „Siehe, ich sende euch wie Schafe unter die Wölfe“ (Matthäus 10,16): „Solange wir Lämmer sind, siegen wir. Mögen auch unzählige Wölfe uns umgeben, wir siegen doch und gewinnen die Oberhand. Wenn wir dagegen selbst zu Wölfen werden, unterliegen wir; es fehlt uns dann eben die Hilfe des Hirten.“
Über Jesu Wort „Siehe, ich sende euch wie Schafe unter die Wölfe“ (Matthäus 10,16) Von Johannes Chrysostomus Wenn ihr auf … Mehr
Dietrich Ritschl, Die Intimität Gottes: „Wir können auf Gott hoffen. Hoffen ist wie das Erinnern an Gott in der Vorwärtsrichtung: im Vertrauen darauf, dass Gott seine Verheißungen erfüllen wird, morgen genauso innig gegenwärtig zu sein wie in der Vergangenheit. Hoffnung ist auf die seltsamste Weise mit der Vergangenheit verbunden, eine Einsicht, an die Israel von den Propheten immer wieder erinnert wurde und die – wenn die Verkündigung der frohen Botschaft heute einen Sinn hat – das Herzstück jeder Predigt ist.“
Die Intimität Gottes Von Dietrich Ritschl Sie können Gott denken, wenn Sie wollen, und die Chancen stehen gut, dass Gott … Mehr
Søren Kierkegaards Gebet zu Erntedank: „Gib Du auch einem jeden die Überzeugung, dass alles von Dir kommt, damit nicht die Freude uns von Dir reiße in der Vergessenheit der Lust.“
Vater im Himmel!Du hältst alle guten Gaben in Deiner milden Hand.Dein Überfluß ist reicher, als daß menschlicher Verstand ihn fasse;Du … Mehr
Günter Anders über Rodins Höllentor (1943): „Hier fanden Skulpturen ihren Platz, aber wie Ausgesetzte, die von einem Boot geborgen werden, das seinerseits auf dem Ozean verschollen ist. Zwar waren sie zu Figuren auf einem Tor geworden; aber wo fand das Tor seinen Platz? Wiederum nirgendwo. Während für gewöhnlich ein Tor eine Öffnung in einem Gebäude ist, ist Rodins Tor ein – Gebäude im offenen Raum; es führt nirgendwohin, es ist reine Vortäuschung.“
Über Rodins Höllentor Von Günter Anders Zurück zu Rodins Skulpturen. Wir kommen nun zu seinem dritten Versuch, die Obdachlosigkeit seiner … Mehr
Tagesgebet zum Sonntag Erntedank, 1. Oktober 2023
Gott, unser Vater,die Erde ist voll von deinen Gütern.Du hast Deine Hand aufgetanund uns mit Gutem gesättigt.Wir danken Dir dafürund … Mehr
Timothy Radcliffe, Wofür ist das Christentum gut? (2011): „Wir haben eine seltsame Hoffnung, die sich genau dann offenbart, wenn es keine Zukunft zu geben scheint; wir haben eine Freude, die groß genug für Trauer ist; und wir haben eine Freiheit, die darin gipfelt, dass wir unser Leben weggeben. Das alles verlangt von uns den Mut, der eine so starke Liebe zum Leben ist, dass wir bereit sind zu sterben, und es verlangt auch die Wert Schätzung unserer körperlichen Existenz. Wenn Menschen einem solchen lebendigen, hoffnungsvollen, freien Glauben nicht begegnen, dann sind alle unsere Evangelisierungsversuche reine Zeitverschwendung.“
Wofür ist das Christentum gut? Von Timothy Radcliffe Während eines Abendessens vor einigen Jahren reichte mir ein Freund, ein Professor … Mehr