Reden von Gott – Jenseits von Selbstverständlichkeit und Notwendigkeit Von Albrecht Grözinger I. Die homiletische Diskussion der letzten fünfzig Jahre … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Ioannis Zizioulas über die Kirche als Gemeinschaft (1993): „Die Autorität in der Kirche liegt nicht in einem Amt als solchem, sondern in dem vom Geist geschaffenen Ereignis der Gemeinschaft, wenn der Geist die Gläubigen zum Leib Christi formt, sowohl lokal als auch universal.“
Die Kirche als Gemeinschaft (The Church as Koinonia) Von Metropolit Iohannis (Zizioulas) von Pergamon Einführung 1. Es ist für mich … Mehr
Martin Niemöller, Predigt über Matthäus 5,13-16 (1937): „Die stumme Kirche, die nicht mehr sagt, wozu sie da ist, verleugnet sich selbst. Das Wort Gottes laut und deutlich zu verkündigen, das ist unser Dienst; aber dass die Kirche weiter lebt und nicht umgebracht wird, dass das Licht nicht ausgepustet wird, Freunde, das ist nicht unsere Sache. »Wer sein Leben erhalten wird, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden.« Und das gilt vom Leben der Gemeinde genau so, wie es im Leben des einzelnen Christen seine Geltung hat.“
Predigt über Matthäus 5,13-16 (1937) Von Martin Niemöller Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, … Mehr
Tagesgebet zum 6. Sonntag nach Trinitatis, 16. Juli 2023
Allmächtiger Gott,von Anbeginn der Welthast du das Wasser zum Wesen des Lebens bestimmt.Im Wasser der Taufehast Du uns in den … Mehr
Karl Christian Felmys Predigt über Matthäus 22,1-14 (1987): „So ist es nun einmal im Reich Gottes. Gemeinschaft, Einheit beruhen nicht auf unserer Sympathie und unserer Wahl. Gemeinschaft, Einheit stiftet Er mit Seinem Wort, mit dem einen heiligen Brot und dem einen gesegneten Kelch. Alle sind eingeladen: Fromme und Unfromme, Edle und Unedle, ja auch Böse. Gott schenkt sich allen ohne Vorbedingung.“
Predigt über Matthäus 22,1-14 Von Karl Christian Felmy (1938-2023) Liebe Brüder und Schwestern! Das Himmelreich ist gleich einem Könige, der … Mehr
Johannes Rau, Anmerkungen zur politischen Diskussion in der christlichen Gemeinde (1983): „Es bleibt die Frage, ob man der politischen Diskussion abspürt, dass es nicht um Dogmen geschichtlicher Richtigkeiten, sondern um eine Welt geht, die nicht im Leid ersticken und nicht im Krieg untergehen soll, deren Schicksal nicht besiegelt ist durch Raketen und Feindschaftsdenken, die vielmehr eine Zukunft hat. Christliche Botschaft muss das vermitteln und weitersagen. In allem Streit muss deutlich werden, daß es nicht um unser Rechthaben geht, sondern um die zugesagte Hoffnung für eine Welt, die im Argen liegt und die doch nicht verloren gegeben wird.“
Anmerkungen zur politischen Diskussion in der christlichen Gemeinde Von Johannes Rau Nach dem deutschen Zusammenbruch 1945 hat sich die politische … Mehr
Hans G. Ulrich, Predigt zu 1. Petrus 3,8-17: „Im Zentrum der Bibel, über die ganze Geschichte, die sie umspannt, geht es um die Hoffnung, die dort wach wird, wo Menschen Gottes Wort hören, Gottes politische Botschaft von der neuen Zeit, immer neu – weil sie immer wieder vergessen wird und sich im Gewirr der Nachrichten verliert. Gottes Wort immer neu sprechen zu lassen, das macht Volk Gottes aus, das nicht verloren geht. Es erinnert, was von Gott kommt, das macht Gottes Volk zum Hoffnungsträger für die Welt.
Predigt zu 1. Petrus 3,8-17 Von Hans G. Ulrich 8 Seid alle eines Sinnes, voller Mitgefühl, liebt einander, übt Barmherzigkeit, … Mehr
Was für ein Gebet: „Protect me from what I want“ (Jenny Holzer, Times Square, New York, 1985). Die Bitte lässt sich an die Gebetsworte aus dem Vaterunser anschließen: „Dein Wille geschehe …“ Sie ist nicht nur eine Bitte wider einen seelenlosen Konsumismus, sondern steht auch Menschen in Führungs- und Herrschaftspositionen gut zu Gesicht. Aber wer ist in der Lage, dieses Gebet in unserer Zeit von ganzem Herzen zu beten …
Was für ein Gebet Was für ein Gebet: „Protect me from what I want“ (Jenny Holzer, Times Square, New York, … Mehr
Hannah Arendt über das gedankenlose Böse (Vom Leben des Geistes): „Könnte vielleicht das Denken als solches – die Gewohnheit, alles zu untersuchen, was sich begibt oder die Aufmerksamkeit erregt, ohne Rücksicht auf die Ergebnisse und den speziellen Inhalt – zu den Bedingungen gehören, die die Menschen davon abhalten oder geradezu dagegen prädisponieren, Böses zu tun?“
Vom gedankenlosen Bösen Von Hannah Arendt Was das Faktische betrifft, so hat meine Beschäftigung mit der Geistestätigkeit zwei recht verschiedene … Mehr