Auslegung zu Römer 12,16–21 (1525) Von Martin Luther Haltet euch nicht selbst für klug! Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Fleißigt … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
The Gospel According to JD Vance – Die Taufe Amerikas: „Und als die Vereinigten Staaten aus den Wassern emporstiegen, öffnete sich der Himmel über ihnen. Der Geist Gottes kam herab wie ein Adler und ließ sich auf ihnen nieder. Und eine Stimme sprach vom Himmel: »Dies ist mein geliebtes Land, mein auserwähltes Volk unter den Völkern. Ihm habe ich meine besondere Gunst geschenkt. Es soll den Nationen vorangehen und ihnen den rechten Weg weisen. Seine Geschichte ist meine Geschichte, seine Berufung ist meine Verherrlichung.«“
The Gospel According to JD Vance – Die Taufe Amerikas[1] Da kam die Vereinigten Staaten an den Jordan, zu JD … Mehr
Stanley Hauerwas, Nachruf auf Robert Louis Wilken: „Robert war natürlich etwas schroff und konnte mit Dummheit überhaupt nichts anfangen. Wir lagen oft miteinander im Streit, aber es war die Art von Meinungsverschiedenheiten, die Lernen erst ermöglichte. Nirgendwo wird dies besser veranschaulicht als in Roberts Auseinandersetzungen mit Richard John Neuhaus und dessen Entscheidung, römisch-katholisch zu werden. Er hatte versucht, Neuhaus von seiner Entscheidung zur Konversion abzubringen. Robert sagte Richard, er müsse nicht konvertieren, denn im Haus unseres Vaters gebe es viele Wohnungen. Richard erwiderte, dass das zwar stimmen möge, aber dass einige der Wohnungen besser möbliert seien als andere. Das ist die Art von Beobachtung, die Robert gefiel und die er gern mit uns teilte. Wir werden ihn vermissen. Er ist jetzt im Haus unseres Vaters, und ich hoffe, es gibt gute Möbel dort.“
Nachruf auf Robert Louis Wilken (* 20. November 1936 – † 6. Juni 2026) Von Stanley Hauerwas Robert war gerade … Mehr
Rolf Wischnath, „Tröstet, tröstet mein Volk.“ Pazifistisches über den Seelenfrieden in siebzehn Punkten: „Jedes Mal geschieht das Trösten nicht durch Worte allein, sondern durch eine Zuwendung. Das gilt auch und besonders in der Anrede (Jesaja 40,1). Der Auftrag lautet zwar, das Volk anzureden, sein Herz anzusprechen, wie das ‚redet zu Jerusalem freundlich‘ wörtlich wiederzugeben ist. Aber der Grund des Trostes soll ein Eingreifen Gottes sein, durch das er hilft und wiederherstellt. Gott wird Israel die Rückkehr in das eigene Land ermöglichen. Die Anrede hat dabei ihre besondere Bedeutung, weil sie gegen die im Volk verbreitete Hoffnungslosigkeit steht. Um eine gewisse Gotteserfahrung ist zu bitten.“
„Tröstet, tröstet mein Volk.“ Pazifistisches über den Seelenfrieden in siebzehn Punkten Von Rolf Wischnath Vorab Ich soll etwas zum „Pazifismus“ … Mehr
Albrecht Grözinger, Die Kirche als zivilgesellschaftliche Assoziation. Überlegungen aus aktuellem Anlass: „Die Kirche als zivilgesellschaftliche Assoziation stärkt also den gesamtgesellschaftlichen Pluralismus dadurch, dass sie in ihrer vielfältigen Praxis die Perspektive der biblischen Überlieferung einbringt. Und die Kirche als zivilgesellschaftliche Assoziation stärkt den Gedanken den Toleranz dadurch, dass sie sich dabei allein auf die Überzeugungskraft ihrer Botschaft verlässt. Und das ist im Übrigen ein ur-reformatorischer Grundsatz: Sine vi humana, sed verbo – ohne alle menschliche Gewalt, allein durch die Überzeugungskraft des Evangeliums. Diese Sicht ist so bedeutsam, dass sie sogar wörtlich in die Confessio Augustana von 1530 aufgenommen wurde. Und diese Sicht beschreibt zugleich den präzisen Ort der Kirche als zivilgesellschaftliche Assoziation in einer pluralistischen Gesellschaft.“
Die Kirche als zivilgesellschaftliche Assoziation. Überlegungen aus aktuellem Anlass Von Albrecht Grözinger Zurzeit häufen sich die Vorwürfe an die Kirchen, … Mehr
Nationalistischer Aufruf des Evangelischen Oberkirchenrates vom November 1918: „Am Totensonntag werden Ungezählte in bittrem Weh, dass ihre Toten nun umsonst gefallen sein könnten, sich in den Kirchen sammeln. Wir wollen ihnen den vollen Trost des ewigen Lebens bringen und ihnen den Glauben stärken, dass die heiligen Opfer mitwirken zur Auferstehung unseres Volkes. Wir gehen der sonst so lichten und nun so dunklen Advents- und Weihnachtszeit entgegen. Viele in unserm Volk werden in der großen Gefahr sein, alle Hoffnungen fürs Vaterland zu begraben. Hoffnungslosigkeit ist der Tod. Wir wollen den Trost ergreifen, dass der Herr, der durch Tod zum Leben gegangen ist, immer im Kommen ist. Sein Weg ist auch in dunklen Wassern dieser Zeit. Jede Epoche der Weltgeschichte soll auch eine Epoche in der Geschichte seines Reiches sein. Er lebt und herrscht, er wird siegen. Er lässt seine Sache nicht im Stich! Das Reich muss uns doch bleiben!“
Aufruf des Evangelischen Oberkirchenrates: „Wir haben den Weltkrieg verloren“ In Sachen „christlicher Nationalismus“ finden sich auch in der deutschen protestantischen … Mehr
Drei Schriften von Eitelhans Langenmantel über das Abendmahl des Herrn: „Zum fünften, wollen sie dir das nicht nachgeben, so lege ihnen das vor, dass Christus auch den Kelch genommen hat und gesprochen: Dieser Kelch ist ein neues Testament in meinem Blut. So wollen wir auch keine Auslegung darüber machen lassen. So frag man sie, worin denn das Blut sei, so der Kelch im Blut ist. Zum sechsten frag man sie, ob einer Christum empfangen könne, er glaube an ihn. So sprechen sie nein. So glaubt das Brot nicht, so kann es auch den Leib Christi nicht empfangen. Denn der Glaube kommt aus dem Gehör, so kann das Brot nicht hören, kann es nicht hören, so kann es auch nicht glauben. Deshalb kann es denn den Leib Christi nicht empfangen.“
Drei Schriften von Eitelhans Langenmantel über das Abendmahl des Herrn [gekürzt]. Eitelhans Langenmantel, aus dem bekannten Augsburger Patriziergeschlecht der Langenmantel, … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Friedenspredigt zu Römer 12,17-21 (1938): „Das Kreuz ist keines Menschen Privatbesitz, sondern es gehört allen Menschen, es gilt allen Menschen. Gott liebt unsere Feinde – das sagt uns das Kreuz, er leidet um sie, er hat Not und Schmerzen um sie, er hat für sie seinen lieben Sohn gegeben. Darauf kommt alles an, dass wir bei jedem Feind dem wir begegnen, sogleich denken: den liebt Gott, für den hat Gott alles gegeben. Darum haltet euch nicht selbst für klug: das hieß für unsere Stellung zu unseren Feinden zuerst: Denke daran, dass du auch Gottes Feind warst und dass dir Erbarmung widerfahren ist ohne Verdienst und Würdigkeit. Es hieß zweitens: Denke daran, dass Gott auch für deinen Feind ans Kreuz ging und ihn liebt wie dich.“
Predigt zu Römer 12,17-21 Von Dietrich Bonhoeffer [Haltet euch nicht selbst für klug. Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Fleißiget euch … Mehr
Karl Barth, Auslegung zu Römer 12,17–21 (Kurze Erklärung des Römerbriefes, 1941): „In dieser seiner echten Bedürftigkeit vor Gott wird der Christ dann auch ein lebendiges, ein schlechterdings aufrichtiges Friedensangebot an alle Menschen – der Träger des an sie gerichteten göttlichen Friedensangebotes – sein. Wenn sie es aber nicht annehmen? Und sie werden es ja gewiss trotz allem nicht alle annehmen! Nicht alle? Wie viele, wie wenige werden es annehmen? Soll er nun doch als Partei gegen Partei wider sie vorgehen? Gleiches mit Gleichem vergelten? Mindestens damit, dass er sie nun dennoch fallen lässt, dass er endlich und zuletzt, ein Bild des göttlichen Zornes, doch von ihnen weg und seiner Wege geht?“
Auslegung zu Römer 12,17–21 (Kurze Erklärung des Römerbriefes, 1941) Von Karl Barth Aber nun lebt ja der Christ nicht nur … Mehr