Gehört das Alte Testament heute noch in die Bibel des deutschen Christen? Von lic. Wilhelm Vischer, Bethel. In seiner Vorrede … Mehr
Schlagwort: Wilhelm Vischer
Wilhelm Vischer über das Buch Ester (1937): „Damit dass Gott seinen Sohn als Juden geboren werden und am Kreuze als den König der Juden sterben und nach drei Tagen wieder auferstehen lässt, rechtfertigt er seine Auserwählung und die Erhaltung Israels und erfüllt er alles, was er Israel versprochen hat. Dadurch stiftet er den Frieden für die Todfeindschaft zwischen den Juden und den Nichtjuden. Denn nun ist offenbar, dass beide eins sind in der Versündigung an ihm, und dass beide allein von der Gnade leben, die ihnen angeboten wird in der Botschaft, dass Gott diesen einen zum Fluch gemacht und herrlich auferweckt hat, weil er sich aller erbarmt. Diese Lösung ist das Gericht Gottes über beide, vornehmlich die Juden und auch die Heiden. Und diese Lösung ist die Möglichkeit Gottes zur Erlösung aller, die daran glauben, der Juden vornehmlich und auch der Heiden.“
Esther Von Wilhelm Vischer Daß das Buch Esther in der christlichen Bibel steht, ist für viele unserer Zeitgenossen ein Ärgernis, … Mehr
Wilhelm Vischer, „Der im Himmel Thronende lacht“ (1966): „Es gab sogar und gibt vielleicht noch Kirchen, in denen das Lachen des im Himmel Thronenden in hellem Ostergelächter widerhallt. Das ist das Lachen des Glaubens. Und wie die Auferweckung Jesu nur eine Spielart der ugaritischen oder sonst einer Naturmythologie wäre, wenn Jesus nicht wirklich ein Mensch gewesen wäre, als solcher gelebt, gelitten und die ganze Bitterkeit des Todes geschmeckt hätte und in der Erde begraben worden wäre, so ist auch der Osterglaube nur echt, wenn er am Leiden Jesu teilnimmt. Darum gilt den Jüngern Jesu immer noch: ‚Selig seid ihr, die ihr jetzt weinet; denn ihr werdet lachen.‘ Weinend sind sie selig durch den gewissen Trost, dass der im Himmel Thronende lacht.“
„Der im Himmel Thronende lacht“ Von Wilhelm Vischer Diese Aussage des zweiten Psalms stößt an die Grenze der weiten biblischen … Mehr
Wilhelm Vischer, Alttestamentliche Vorbilder unseres Pfarramts (1958): „Ein Pfarrer, dem das aufgegangen ist, der liest die Bibel mit offenen Sinnen für das, was um ihn herum vor sich geht. Das Problem «Christ und Welt» bewegt er in Fragen und Antworten. Er ist in der Gefahr, sich zu zersplittern. Weil man ihn von allen Seiten um seine Ansicht fragt, bildet er sich ein, er verstehe alles. Und am größten ist die Gefahr, dass er Christus verleugnet, indem er das sagt, was man gern hört, und zu dem rät, was Erfolg verspricht.“
Alttestamentliche Vorbilder unseres Pfarramts Von Wilhelm Vischer Der Hirt An ihn denken wir zuerst, heißt doch in manchen Kirchen der … Mehr
Wilhelm Vischer, Du sollst dir kein Bildnis machen (1956): „Der Gott, der Israel verbietet, ihn in einem Bilde darzustellen, ist Derselbe, der den Himmel und die Erde geschaffen hat. Seine Schöpfung ist das vollkommene Kunstwerk der Architektur und Technik, der Formen und Farben, Harmonien und Melodien, Tänze, Dufts und Geschmacks. Wenn er an ihr arbeitet – und bis jetzt arbeitet er an ihr (Joh. 5, 17) –, dann ist der Genius der Kunst, «die Weisheit»“
Du sollst dir kein Bildnis machen Von Wilhelm Vischer «Moses, um des Volkes sich für die Zukunft zu versichern, stiftete … Mehr
Wilhelm Vischer, Die rechte Methode für die Exegese der Bibel (1959): „Der Kanon ist die bestimmte, normative Auswahl der Schriften, deren Exegese zum Hören des Wortes Gottes führt. Er ist uns gegeben, und zwar auch wieder nicht unmittelbar durch Gott, sondern mittelbar durch Menschen. Entscheidungen sind gefallen; eine erste, als die Gemeinde des Christus Jesus ein und dieselbe Heilige Schrift haben wollte wie Israel und damit bekannte, daß Jesus nicht der Stifter einer neuen Religion, sondern die lebendige Wahrheit der Offenbarung Gottes an Israel ist.“
Die rechte Methode für die Exegese der Bibel Von Wilhelm Vischer Die Exegese der Bibel versucht, mit den Mitteln der … Mehr
Friedrich Mildenberger über Wilhelm Vischers „Das Christuszeugnis des Alten Testaments“ (1981): „Christologische Auslegung des Alten Testaments verlangt so, sich in zweifacher Hinsicht der Sache des Alten Testaments zu stellen: in Hinsicht auf die Lebendigkeit des unabgeschlossenen Geschichtszusammenhangs, der in neuen Situationen eine neue Beleuchtung verlangt, und in Hinsicht auf das Gefälle dieser Geschichte hin auf die Kreuzigung Christi.“
Über Wilhelm Vischers „Das Christuszeugnis des Alten Testaments“ Von Friedrich Mildenberger Besonders energisch hat Wilhelm Vischer (geb. 1895) die Frage … Mehr
Wilhelm Vischers Gebet zur Schöpfung im Anschluss an Psalm 104 (1944): „Zeige uns die Vögel, wie sie leben auf ihrem Zweige, und lehre uns durch sie, daß wir als deine Kinder leben dürfen“
[Du unser Gott],gib uns unser täglich Brot! uns allen!Lehre uns neu, deine Geschöpfe werden!Gib uns doch deinen Geist,der uns sagt, … Mehr
Wilhelm Vischer, Die Bedeutung des Alten Testaments für das christliche Leben (1938): „Der Christus ist der von Gott selbst gesalbte Priesterkönig des auserwählten Volkes, dessen Ankunft alle Worte des Alten Testaments ankündigen. Deshalb berufen sich die neutestamentlichen Verkündiger beständig auf das, was im Alten Testament geschrieben steht. Nur so können sie Jesus von Nazareth als den Christus verkündigen. Nur durch die Beziehung auf das Alte Testament kann gezeigt und erkannt werden, dass er der Messias ist, und was es heißt, dass er der Messias ist.“
Die Bedeutung des Alten Testaments für das christliche Leben Von Wilhelm Vischer Die einzigartige Bedeutung des Alten Testaments für das … Mehr