Brief eines Taxichauffeurs an einen Generalsuperintendenten Von Wolfdietrich Schnurre Sehr geehrter Herr Divisionspfarrer, ich denke, Sie werden mir nicht gram … Mehr
Schlagwort: Kriegspredigten
Patriarch Kyrills neueste Kriegspredigt vom 8. Mai: „Wir müssen heute alle zusammen sein – niemanden bedrohen, niemanden angreifen, aber absolut bereit sein, jede Aggression gegen unser Volk und unser Land abzuwehren. Möge der Herr uns helfen, nicht von dem geschichtlichen Weg abzuweichen, der für unser Volk und unser Land bestimmt ist, das heute eine große Kraft ist, die zweifellos die Welt, in den Worten des Apostels, vor der schrecklichen und verderblichen gottlosen zivilisatorischen Entwicklung bewahrt.“
Wie sehr doch Patriarch Kyrills Ansprachen an deutsche Kriegspredigten aus dem 1. Weltkrieg erinnern (aufschlussreich die liturgische Machtinszenierung in Bildern): … Mehr
Hirtenbrief des bayerischen Oberkonsistoriums „an seine Pfarrer, Hilfsgeistlichen und exponierten Vikare“ zur Fortsetzung der Kriegsanstrengungen im 1. Weltkrieg (1916): „So wie das deutsche Volk nach seiner Gemütsanlage weit entfernt ist von der maßlosen Gewinnsucht wie von der rasenden Ehrsucht seiner Feinde und nur widerstrebend in diesen Krieg eingetreten ist, kann es ja gar nicht anders, als im tiefsten Grund ein Grauen empfinden vor dem furchtbaren Werk, das ihm aufgenötigt ist … Dieses Gefühl konnte geradezu gefährlich werden, wenn es sich mit religiösen Vorstellungen verband etwa derart, dass der christliche Sinn das Blutvergießen nicht länger gutheißen könne, dass die christliche Selbstlosigkeit es erlaube, wenn nicht fordere, auf eine volle Sühne des an uns verbrochenen Unrechts zu verzichten, und dergleichen.“
Hirtenbrief zur Passionszeit. Aus einem Aufruf des bayerischen Oberkonsistoriums 1916 „an seine Pfarrer, Hilfsgeistlichen und exponierten Vikare“ Wie Patriarch Kyrill … Mehr
Friedrich Niebergall über die Kriegspredigt (1914): „Die Kriegspredigt als eine Kasualpredigt verlangt, dass der Krieg, diese Erscheinung des gegenwärtigen Weltverlaufs, mit dem christlichen Denken und Leben in Verbindung gebracht werde.“
Ursprünglich veröffentlicht auf NAMENSgedächtnis:
Die Kriegspredigten aus dem I. Weltkrieg sind ein besonderes Zeugnis für die Irrungen eines religionistischen Protestantismus.…
Aus der Kriegspredigt des Patriarchen Kyrill von Moskau vom 3. April 2022: „Heute wird das Wort ‚Unabhängigkeit‘ häufig auf fast alle Länder der Welt angewandt. Aber das stimmt nicht, denn die meisten Länder stehen heute unter dem großen Einfluss einer Macht, die sich leider gegen die Macht unseres Volkes stellt. Und wenn es so ist, wenn es dort eine große Macht gibt, dann müssen wir sehr stark sein. Wenn ich „wir“ sage, meine ich in erster Linie die Streitkräfte – aber nicht nur. Unsere ganze Nation muss heute aufwachen, muss aufwachen und erkennen, dass eine besondere Zeit gekommen ist, eine Zeit, die das historische Schicksal unserer Nation bestimmen kann.“
Man muss es tatsächlich lesen, was Patriarch Kyrill am letzten Sonntag, 3. April, in der Hauptkirche der Streitkräfte Russlands im … Mehr
Friedrich Niebergall über die Kriegspredigt (1914): „Die Kriegspredigt als eine Kasualpredigt verlangt, dass der Krieg, diese Erscheinung des gegenwärtigen Weltverlaufs, mit dem christlichen Denken und Leben in Verbindung gebracht werde.“
Die Kriegspredigten aus dem I. Weltkrieg sind ein besonderes Zeugnis für die Irrungen eines religionistischen Protestantismus. Aufschlussreich ist, was Friedrich … Mehr
Erlass von König Wilhelm I. von Preußen zur Durchführung eines außerordentlichen Bettages für den 27. Juli 1870 aus Anlass des des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71: „Ich bin reinen Gewissens über den Ursprung dieses Krieges und der Gerechtigkeit unserer Sache vor Gott gewiß.“
In Sachen Thron und Altar bzw. Preußischer Kriegsgott erschien am 21. Juli 1870 folgender Erlass von König Wilhelm I. von … Mehr