Pfarrer Hans Ehrenberg (1883-1958). Möglichkeit und Unmöglichkeit einer deutsch-jüdischen und jüdisch-christlichen Symbiose* Von Kristlieb Adloff Auf dem Wolfenbütteler jüdischen Friedhof … Mehr
Schlagwort: Hans Ehrenberg
Günter Brakelmann über Hans Ehrenberg (1883-1958): „Ein Philosoph von Rang, ein engagierter Demokrat und politischer Publizist und vor allem ein außergewöhnlicher westfälischer Pfarrer, der „als Christ aus Israel“ in seiner Kirche um ein versöhntes Verhältnis von Christentum und Judentum warb“.
Hans Ehrenberg. Ein „Christ aus Israel“ Von Günter Brakelmann Am 21. Juni 1925 wird Hans Ehrenberg von der größeren Gemeindevertretung … Mehr
Hans Ehrenberg, Pfingstpredigt über Apostelgeschichte 2,1-13 (1937): „Diejenigen, welche sich bei den ersten Pfingsten über Jesu Jünger erregten, waren Menschen, gewohnt an Bibel und kirchliche Gemeinschaft und bekannt mit den Weissagungen der Schrift auf das Kommen des Geistes, und doch waren sie nicht vorbereitet, als sie urplötzlich dem heiligen Geist in Person begegneten. Um wieviel weniger ist der Mensch von heute in der Lage, den Geist in Person zu erkennen, der Mensch von heute, der ohne Bibel lebt und anstatt Weissagungen auf einen kommenden himmlischen Geist Nachrichten über einen gegenwärtigen irdischen Geist aufzunehmen gewohnt ist! Der Mensch von heute, der von dem, was er Religion nennt, bestenfalls eine Ergänzung seines irdischen Schaffens, aber niemals einen vollständigen Duchbruch durch sein Erdenwallen erwartet! Gerade das ist doch Pfingsten: Durchbruch, radikaler und totaler Durchbruch durch alles, was menschlich und irdisch ist!“
Hans Ehrenberg (1883-1958), Vetter Franz Rosenzweigs, war als Judenchrist von 1925 bis 1937 Pfarrer an der Christuskirche in Bochum. Er … Mehr
Hans Ehrenberg, Die zehn Gebote vor den Nichtheiden (1952): „Mit den zehn Geboten bekommt der Mensch, als Individuum und als Gattung, sein Oben und sein Unten, sein Vorne und sein Hinten, sein Rechts und sein Links. Mit ihnen orientiert er sich selber in der Wirrnis des Daseins, er wird standörtlich bestimmt.“
Kleinschriften, heißt es, haben weniger als 100 Seiten im Billigdruck. Hans Ehrenbergs „Die zehn Gebote vor den alten und den … Mehr
Hans Ehrenberg, Das trinitarische Denken (1925): „Die Trinitätslehre ist keine Lehre vom Gottesbegriff. Denn es gibt im Angesichte Gottes keinen Begriff Gottes. Da gibt es nur den Namen Gottes. Und dieser kann nicht gelehrt, sondern nur „genannt“, nur angebetet werden. Jede Lehre vom Gottesbegriff entwurzelt die christliche Lehre, läßt also die Wurzel des Stammes, Israel, absterben und gibt dem Stamm eine künstliche Wurzel in der Philosophie.“
Es hat in jüngerer Zeit verschiedene Aufsätze über eine biblische Trinitätslehre gegeben, so z.B. B. Klappert, Die Trinitätslehre als Auslegung … Mehr