Versprechen, die den Glauben neu herausfordern – Von der Sprachkraft der Dogmen: „Freimütige, verheißungsvolle, herausfordernde Gottesrede, die die menschlichen Rahmungen hoffnungsloser Weltbilder und Weltanschauungen sprengt – sie ist nur orthodox, also in der Bindung an kirchliche Dogmen und unter Verwendung des göttlichen Wortschatzes, also der Bibel zu führen. Dogmen lassen eben keine ideologischen Allgemeinbegriffe zu, sondern provozieren in der Anrede eine Metaphorik, die neu hören und sehen lässt.“

Versprechen, die den Glauben neu herausfordern. Von der Sprachkraft der Dogmen „Glaube lässt sich nicht in Dogmen verfestigen“ hat jüngst … Mehr

Rudolf Bultmann, Neues Testament und Mythologie (1941): „Man kann nicht elektrisches Licht und Radioapparat benutzen, in Krankheitsfällen moderne medizinische und klinische Mittel in Anspruch nehmen und gleichzeitig an die Geister- und Wunderwelt des Neuen Testaments glauben. Und wer meint, es für seine Person tun zu können, muss sich klar machen, dass er, wenn er das für die Haltung christlichen Glaubens erklärt, damit die christliche Verkündigung in der Gegenwart unverständlich und unmöglich macht. Die mythische Eschatologie ist im Grunde durch die einfache Tatsache erledigt, dass Christi Parusie nicht, wie das Neue Testament erwartet, alsbald stattgefunden hat, sondern dass die Weltgeschichte weiterlief und – wie jeder Zurechnungsfähige überzeugt ist – weiterlaufen wird.“

Rudolf Bultmanns Vortrag „Neues Testament und Mythologie“, gehalten am 21. April 1941 auf einer Tagung der Gesellschaft für evangelische Theologie … Mehr

Abraham Joshua Heschels Lobpreis der Bibel: „Unwiderlegbar, unzerstörbar, nie abgenutzt durch die Zeit wandert die Bibel durch die Zeitalter. Ohne Zögern schenkt sie sich allen Menschen, als ob sie jedermann auf Erden gehörte. Sie spricht in jeder Sprache und zu jedem Lebensalter. Sie befruchtet alle Künste, ohne mit ihnen zu konkurrieren. Wir alle leben von ihr, und sie bleibt unangetastet, unerschöpflich und ganz. In 3000 Jahren ist sie nicht um einen Tag gealtert.“

Von Abraham Joshua Heschel (1907-1972), dem bekannten jüdischen Religionsphilosophen, stammt folgender Lobpreis der Bibel „Warum übersteigt die Bibel alles vom … Mehr

Dürfen Christen sich tätowieren lassen? „Wenn es in manchen christlichen Kreisen heißt es, die Bibel verbiete Tätowierungen, bezieht man sich dabei auf Levitikus 19,28: ‚Und ihr sollt euch keine Einschnitte machen an eurem Leib eines Toten wegen, und ihr sollt euch keine Zeichen einritzen. Ich bin der HERR.‘ In der Tat dürfen Christen sich nicht gottfremde Machtzeichen in die Haut ritzen lassen. Auf meiner Haut hat nichts verloren, was dem umfassenden Anspruch des HERRN auf unser Leben widerspricht. Insofern ist eine Totenkopftätowierung für einen Christen unangebracht.“

Dürfen Christen sich tätowieren lassen? Ich persönlich habe keine Tätowierung und werde niemandem eine Tätowierung empfehlen. Aber ich kann nicht … Mehr

Neue Luther-Bibel 2017: Warum ist eigentlich David immer noch bräunlich? (1Samuel 16,12): „Für Luther könnte Grund zur Vermeidung der Haar­farbe ‚rot‘ bezüglich David ge­wesen sein, dass auf spätmittelalterli­chen Bildern Judas als Verräter durch die rote Haarfarbe ge­kenn­zeichnet ist.“

Neue Luther-Bibel 2017: Warum ist eigentlich David immer noch bräunlich? (1Samuel 16,12) In der neuen katholischen Einheitsüberset­zung 2017 wird in … Mehr