In der heutigen Ausgabe von SWR2 Glauben ist von Brigitte Lehnhoff unter dem Titel „Kirchensteuer in der Kritik. Eine Bestandsaufnahme“…
Gebet zum Taufgedächtnis (bzw. zur Tauferinnerung) sowie Bußgebet an Buß- und Bettag: „Schau mich an – wie fremd ich dir geworden bin. Schau mich an – ich bin es wirklich. Deine Liebe in Jesus Christus ist stärker als mein Versagen. Deine Treue endet nicht in meiner Sünde.“
Gebet zum Taufgedächtnis (bzw. Bußgebet) Himmlischer Vater,DU mein Gott,in der Taufe hast du mir dein Ja-Wort zugesprochen –Gotteskind durch deinen…
Dürfen Christen sich tätowieren lassen? „Wenn es in manchen christlichen Kreisen heißt es, die Bibel verbiete Tätowierungen, bezieht man sich dabei auf Levitikus 19,28: ‚Und ihr sollt euch keine Einschnitte machen an eurem Leib eines Toten wegen, und ihr sollt euch keine Zeichen einritzen. Ich bin der HERR.‘ In der Tat dürfen Christen sich nicht gottfremde Machtzeichen in die Haut ritzen lassen. Auf meiner Haut hat nichts verloren, was dem umfassenden Anspruch des HERRN auf unser Leben widerspricht. Insofern ist eine Totenkopftätowierung für einen Christen unangebracht.“
Dürfen Christen sich tätowieren lassen? Ich persönlich habe keine Tätowierung und werde niemandem eine Tätowierung empfehlen. Aber ich kann nicht…
„Gehören Sie einer christlichen Konfession an?“ Wie eine Frage auf dem Einwohnermeldeamt reformierte Ungarn und freikirchliche Bulgaren in Deutschland ungewollt zu steuerpflichtigen Mitgliedern einer verfassten Landeskirche werden lässt
Können zugezogene protestantische Christen als Mitglieder der Landeskirche vereinnahmt werden? Mir stellt sich gegenwärtig eine neue Herausforderung in Sachen Kirchensteuer.…
Karl Barths Feuilletonartikel „Das Wunder der Weihnacht“ von 1927: „Wo gibt es denn das: Gott in unserer Welt, Gott in unserer Welt? Die Tatsachen schreien doch dagegen, dass das wahr ist, schreien von der Weltferne Gottes und von der Gottesferne der Welt. Es braucht wohl schon Bekenntnis dazu, Versöhnung als Wahrheit zu anerkennen, Bekenntnis, das darin stark und schwach ist, dass es sich nur auf Offenbarung beruft, dass es nur im Glauben getan und nur im Glauben aufgenommen werden will und kann.“
In einem Feuilletonartikel für die Münchner Neuesten Nachrichten zu Weihnachten 1927 nimmt Karl Barth 1.Korinther 13,8 auf – „Die Liebe…
Paul Schempps Weihnachtspredigt zu Lukas 2,1-14 von 1945: „Seine Liebe gelten lassen und heute sie auch darin sehen, dass uns das Schwert aus der Hand geschlagen ist, dass uns die Hoffnung auf unsere Macht genommen ist, das ist uns erlaubt und möglich und zugemutet durch die Botschaft vom Kind in der Krippe und von den jubelnden Engeln.“
Eine besonders ansprechende Predigt zu Weihnachten hat Paul Schempp 1945 in der reformierten Gemeinde in Stuttgart gehalten. Er weiß die…
Karl Barth, Der es mit uns hält. Predigt zu Lukas 2,7 (Weihnacht 1958, Strafanstalt Basel): „Der damals geboren wurde, der ist ja nicht nur der Sohn der Maria, der ist ja Gottes Sohn. Und wenn der es mit dir hält, dann tut er das in höchster Macht: in der Macht, dir unter allen und jeden Umständen zu helfen: in der Macht, dich ganz hell zu machen, dich zu verteidigen gegen Jedermann und vor allem gegen deinen schlimmsten Feind, gegen dich selber! Er hält es mit dir in der Macht, dir richtig und wirklich zu helfen, dich zu tragen, dich zu erretten, dir also nicht nur eine kleine, sondern die große, die unveränderliche Freude zu machen.“
Als Gegenstück zu Rudolf Bultmanns „Weihnachtsbesinnung“ von 1953 eine Weihnachtspredigt von Karl Barth zu Lukas 2,7, gehalten am Weihnachtstag 1958…
Rudolf Bultmann, Weihnachten (1953): „Wir sind des Lichtes Kinder. Wir sind es, weil das Licht göttlicher Liebe und Gnade, das in der Geburt Jesu Christi für die Welt aufgestrahlt ist, immer für uns alle leuchtet. Wir sind es, und zwar sind wir es als die, als die wir — unser eigentlich Ich — vor Gottes Augen im Lichte seiner Gnade dastehen. Wir sollen nicht wähnen, das wirklich zu sein, als was wir den Augen anderer, ja unsern eigenen Augen erscheinen. Wir sollen es nicht wähnen, weder im Hochmut der Selbstzufriedenheit noch in der Verzagtheit der Selbstverurteilung. Wir dürfen glauben, dass unser eigentliches Leben uns selbst verborgen ist. Wir sind wohl jetzt schon ‚Kinder Gottes‘, aber ‚es ward noch nicht offenbar, was wir sein werden‘ (1.Johannes 3,2).“
Weihnachten Von Rudolf Bultmann Warum entzünden wir an Weihnachten Kerzen und freuen uns ihres Glanzes? Welches auch die historischen Gründe…
Rudolf Bultmann, Was ist der Sinn unseres Weihnachtsfestes heute? (1964): „Was also ist das Eigentümliche der christlichen Weihnachtsfeier? Wenn ich es in theologischer Sprache ausdrücken darf, so ist es dieses, dass ein historisches Ereignis zugleich als das ‚eschatologische‘ Ereignis gilt, d. h. als das Ereignis, in dem die alte Welt ihr Ende gefunden hat und eine neue Welt heraufgeführt worden ist.“
Was Rudolf Bultmann 1964 im Feuilleton der Süddeutschen in Sachen Weihnachten geschrieben hat, dürfte in der einen oder anderen Weihnachtspredigt…