Himmlischer Vater,was sind wir Dir wert,dass Dein Sohn sich für uns hingegeben hat. So vieles wollen wir für uns selbst…
Lob des Handwerks: „Was das Handwerk ausmacht, trägt es bereits in seinem Namen: das eigene Werk. Wer mit Geschick und Sachverstand arbeitet, schafft etwas, das sichtbar, greifbar und in der Regel von bleibendem Wert ist. Ein gelungenes Werk spricht für sich. In den Psalmen wird Gott wiederholt auf sein Handwerk angesprochen. So dürfen auch wir im Sinne Gottes für unser eigenes Handwerk beten: ‚Die Freundlichkeit des Herrn, unseres Gottes, sei über uns, / gib dem Werk unserer Hände Bestand, ja, gib dem Werk unserer Hände Bestand.‘ (Psalm 90,17).“
Lob des Handwerks Die Geringschätzung handwerklicher Tätigkeiten ist kein neues Phänomen. Schon in der Antike äußerten sich Denker herablassend über…
Alexander Tsipko, Russland kann das Ideal des Leidens der Menschen nicht loswerden. Die unbändigen Fantasien der russischen Idee: „Keine einzige europäische Nation hat so etwas wie unseren Messianismus, der im Leiden den Sinn der Existenz seines Volkes sieht. Und meiner Meinung nach gibt es dafür eine Erklärung: Das russische Volk existiert, aber die russische Nation existiert nicht. Daher haben diejenigen, die über den Menschen stehen, kein Mitgefühl für die Schmerzen und Nöte der Menschen.“
Aufschlussreich ist, was der 80-jährigen russische Politikwissenschaftler Alexander Tsipko jüngst in Nesawissimaja Gaseta über die Ideologie der russischen „Armutsseele“ geschrieben…
Claus Westermann, Ein Rückblick: „Ich werde den Augenblick nie vergessen, als die schwere Eisentür hinter mir zuknallte und der Wärter den Schlüssel umdrehte. Man kann das Gefühl nicht erklären. Man nahm mir etwas von der Menschenwürde. Und natürlich wußten alle Beteiligten, daß es keine gerechte Strafe war, sondern brutale Gewaltausübung. Wir blieben zwar nur etwas über eine Woche im Gefängnis (und wurden dann ohne Begründung herausgelassen), aber es war etwas zerbrochen.“
Ein Rückblick Von Claus Westermann Ihrem 50. Geburtstag, Herr Haacker, möchte ich Ihnen, verbunden mit guten Wünschen, etwas weitergeben von…
Johannes Rau, Im Rat der Brüder: „‚Consolatio fratrum‘ sagte man wohl in der alten Kirche. Rat der Brüder. Ich habe lernen können, weil ich erfahren konnte, daß es das noch heute gibt. Dass Menschen sich anhören, sich zuhören, sich einander öffnen und dann einander wägend raten, das ist eine richtunggebende Erfahrung meines Lebens.“
Im Rat der Brüder Von Johannes Rau Unter meinen Geschwistern galt ich als „die Leseratte“, weil ich nie genug bekommen…
Heinrich Vogel, Die Predigt als gehörte Rede: „Die Versuche aber, den Text für andere, evangeliumsfremde Wahrheiten zu mißbrauchen, droht nicht nur von den Weltanschauungs-Ismen des Zeitalters, sondern vor allem von jener Vergesetzlichung her, die allemal so oder so die Folge davon ist, daß das Evangelium des für die Welt Gekreuzigten und Auferstandenen nicht mehr das Wahrheitszentrum der Predigt ist.“
Die Predigt als gehörte Rede Von Heinrich Vogel Liebe Kommilitonen, Mit-Streiter und Mit-Schüler! Lassen Sie mich über dieses Memorandum Homiletikum…
Martin Luther, Sermon über die Kraft der Exkommunikation (1518): „Selig aber und gesegnet ist, wer in ungerechter Exkommunikation gestorben ist, denn er wird wegen der Gerechtigkeit, die er nicht verlassen hat, obwohl man ihm mit einer solchen Geißel zugesetzt hat, in Ewigkeit gekrönt werden.“
Sermon über die Kraft der Exkommunikation, dem Bruder Martin Luther, einem Augustiner, von Schandmäulern schließlich abgenötigt (Sermo de virtute excommunicationis…
Federico José Pagura’s Appeal „Missionary, go home . . . or stay“ from 1972: „If you are not able to love and respect as equals those whom one day you came to evangelize as “lost”, MISSIONARY, GO HOME.“
Missionary, Go Home . . . or Stay By Federico José Pagura, then Bishop of the Methodist Church in Costa…
Dietrich Ritschl, Predigt über Offenbarung 21,10-27 (2004): „Ist nicht der ganze Inhalt der Bibel, von der Schöpfung über die Zehn Gebote bis zu den Propheten, dem Kommen von Jesus, der Bergpredigt, seinem Tod und seiner Verherrlichung, seiner Gegenwart bei den Armen und Schwachen, ist das nicht alles Zeugnis von Gottes „Gegenentwurf“ zu unserm Tun, unserer Sicht der Dinge, unserer Weltinterpretation?“
Predigt über Offenbarung 21,10-27 Von Dietrich Ritschl Stellen Sie sich das vor: Ein Jude, den man später Johannes nannte, war…