HERR Gott,Quelle allen Lichts,Du siehst durch das hindurch,was uns dunkel ist.Du hältst uns in Deiner Geduld,wo wir den Lebensmut verloren…
Amazing Grace auf Deutsch: „O reiche Gnade, wunderbar, / du Klang, so mild und zart, / hast mich, als ich verloren war, / gefunden und bewahrt.“ Christina Falkenroths singbare Übertragung
O reiche Gnade, wunderbar (Amazing Grace) 1. O reiche Gnade, wunderbar,du Klang, so mild und zart,hast mich, als ich verloren…
John Zizioulas, Die eucharistische Vision der Welt (The Eucharistic Vision of the World): „Die eucharistische Sicht der Welt und der Gesellschaft erlaubt weder eine Autonomie der Ethik noch ihre Reduzierung auf absolute gesetzliche Regeln. Sie geht vielmehr davon aus, dass das moralische Leben aus der Verwandlung und Erneuerung des Menschen in Christus folgt, so dass jedes moralische Gebot nur als Folge dieser sakramentalen Verwandlung erscheint und verstanden wird.“
Die eucharistische Vision der Welt (The Eucharistic Vision of the World) Von John Zizioulas Einführung Die orthodoxe Tradition ist zutiefst…
Helmut Merkleins Gedicht „Impression Nachal Ze’elim“ für seinen Freund Erich Gräßer: „Die Wüste bannt und verzaubert / Mit Freunden ist die Öde erquickend.“
Impression Nachal Ze’elim Eingefurchtes, tief geschnittenes Tal,Weg, der über Steine hüpft,Brüllende Septembersonnenhitze.Fünf Menschen steigen bergan.Ferne Geschichte weht aus Höhlenlöchern,Kündet verzweifelten…
Die zehn Gebote für den Frieden neuformuliert und ausgelegt von Trutz Rendtorff (1983): „Das zweite Gebot für den Frieden lautet: Wenn Du Frieden willst, dann missbrauche nicht Deine eigene Überzeugung zur Verurteilung anderer. Der Streit um den Frieden ist bereits der Ernstfall des Friedens und darf darum nicht im Geiste gegenseitiger Verurteilung oder Verdammung ausgetragen werden.“
Die zehn Gebote für den Frieden neuformuliert und ausgelegt von Prof. Dr. theol. Trutz Rendtorff In der Friedensdiskussion unserer Tage…
Martin Nicol, PredigtKunst. Ästhetische Überlegungen zur homiletischen Praxis : „Ein Plan, wie sich die verschiedenen Moves zu einem sinnvollen Ganzen fügen könnten, zeichnet sich ab. Ideen, die ich auch hatte und die mich begeisterten, werden hinfällig, weil sie in der sich entwickelnden Structure keinen Ort mehr haben. Predigt entsteht, indem ich da und dort so am Detail (Move) arbeite, daß sich die Gestalt des Ganzen (Structure) immer deutlicher abzeichnet. So oder so ähnlich mag es aussehen, wenn Sprache sich aufmacht, künstlerisch die Weltwirklichkeit Gottes zu erkunden.“
PredigtKunst. Ästhetische Überlegungen zur homiletischen Praxis Von Martin Nicol 1. Kunst – und Predigt? Die Süddeutsche Zeitung hat den Schriftsteller…
Martha Sonntag, Biographische Notiz über Fridolin Stier (1902-1981): „Im Herbst 1980, als er in der medizinischen Klinik letzte Versuche der Ärzte gegen die Leukämie über sich ergehen ließ, antwortete er auf die Frage nach den Schmerzen: „Ich habe keine Schmerzen, aber es ist ein schmerzhafter Zustand.“ Er sprach nicht vom Tod, aber er wusste trotz ärztlicher Vertröstungen um sein Herannahen. Oft wollte er allein sein; er erzählte uns die Geschichte von dem alten Hofhund daheim, der sich versteckte, als er seinen Tod kommen fühlte.“
Biographische Notiz über Fridolin Stier (1902-1981) Von Martha Sonntag Als Studenten besuchten wir Fridolin Stier eines Tages während der Sommerferien…
Martin Brecht über Johannes Brenz: „Sein Grab unter der Kanzel der Stuttgarter Stiftskirche hat Brenz selbst ausgesucht, »damit, wenn etwa jemand nach der Zeit von dieser Kanzel eine Lehre verkündigen sollte, entgegengesetzt der, welche ich meinen Zuhörern vorgetragen, ich mein Haupt aus dem Grab erheben und ihm zurufen kann: Du lügst«.“
Johannes Brenz (1499-1570) Von Martin Brecht Nach dem Beschluß des Nürnberger Reichstags von 1524 sollte im Herbst 1524 auf einem…
Martin Luther über die Philosophie und Metaphysik in seiner Vorlesung zum Römerbrief 1515/16 zu Römer 8,19: „Deshalb seid ihr die besten Philosophen, die besten Beobachter der Dinge, wenn ihr vom Apostel gelernt habt, die Kreatur zu betrachten, die wartet, stöhnt, gebärt, das heißt, das verabscheut, was ist, und das Zukünftige begehrt, was noch nicht da ist. Dann nämlich wird das Wissen um die Realität der Dinge, der Zufälle und der Unterschiede bald verachtet.“
Über die Philosophie und Metaphysik Von Martin Luther Zu Römer 8,19 (Nam Expectatio Creature) Der Apostel philosophiert über die Dinge…