Trauer und Trost Lieber Herr Jesus, Du stehst neben uns, Du stehst uns bei,gerade in den schweren Zeiten. Die Traurigkeiten,…
Rainer Oechslen über Kristlieb Adloff (1934-2023). Anwalt der hebräischen Bibel: „Adloff hat seine Loyalität zum ‚Judentum als Religion und als Volk‘ theologisch und politisch durchgehalten. Er hat dadurch Abstand gewonnen zum theologischen, kirchlichen und politischen Betrieb unserer Tage, war fähig zu radikaler Ideologiekritik und zu Entdeckungen in der Bibel, die seinen Schülern und Schülerinnen, Freunden und Freundinnen ganz neue Horizonte eröffnet haben. Seine Stimme wird fehlen.“
Kristlieb Adloff (1934-2023). Anwalt der hebräischen Bibel Von Rainer Oechslen Briefe schreiben konnte er, wunderbar altmodische Briefe, seitenlang in seiner…
Heinrich Spaemann, Das größere Ja: „Freudlosigkeit, das ist der ganze Bereich des Nein, und zwar darum, weil jedes Nein ohne das größere Ja isoliert und trennt. Wo aber das aushaltende Ja ist, da wächst Verbundenheit, da wird österliche Wirklichkeit bewährt und bezeugt, aus der und auf die hin wir leben.“
Das größere Ja Von Heinrich Spaemann Die zunehmende Unfähigkeit zu tiefer und durchgehender Freude, wie sie eigentlich im Christen wohnen…
Einführung in das apostolische Glaubensbekenntnis – Teil 9: „Ich glaube an die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen.“
Einführung in das apostolische Glaubensbekenntnis – Teil 9: „Ich glaube an die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen.“ „Ich glaube…
Jürgen Moltmann, Predigt zu Matthäus 5, 43-48 (1972): „Feindesliebe setzt offenbar Feinde voraus. Wir mögen das nicht. In unserem bürgerlich gut situierten Christentum haben wir Angst vor offener Feindschaft. Wir gehen Konflikten lieber aus dem Wege. Widersprüche werden verschleiert. Ungelöste Probleme werden verdrängt, sie werden emeritiert oder in Watte verpackt und nachfolgenden Generationen zugeschoben. Statt Feinde und Feindesliebe haben wir die lauwarme Welt des »Seid nett zueinander« gewählt.“
Predigt zu Matthäus 5, 43-48 Von Jürgen Moltmann Ihr habt gehört, daß gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und…
Fridolin Stier über den Löwenzahn und den Ameisenlöwen: „Und dich seh ich dahinter, / ich kann es nicht lassen, / das Furchtbare fühl ich nah … / Ich weiß nicht, Schrecklicher, / warum ich dich liebe.“
Der Löwenzahn blüht über die Wiesen weithin,flutendes Licht und strömende Farbe,bis an das Ufer des dunkel wogenden WaldesDas Unsagbare feiert…
Elazar Benyoëtz, Kajin wurde verdammt, Repräsentant seines Bruders zu sein: „An ihrem schieren Anfang setzte Kajin der Brüderlichkeit ein Ende. Er konnte nicht genau wissen, was er tut, aber einsehen, was er tat: Er führte den Tod in die Welt ein und sprach der Reue ihr erstes Wort.“
Kajin wurde verdammt, Repräsentant seines Bruders zu sein Von Elazar Benyoëtz Kajin hat seinen Bruder erschlagen, gestellt, versuchte er seine…
Gottfried Bachl, Wider die harmlose Redseligkeit (1991): „Dagegen begegnet mir heute eine Kirchensprache, aus der der Gott der Zumutungen verschwunden ist. Alles, was den Menschen hart angeht: ungefragtes Dasein in dieser Welt, die Schwere der Materie, die Unausweichlichkeit der Freiheit, der Schmerz des geistigen Bewußtseins, der dunkle Abstand zum Urheber des Ganzen, dessen schroffe Andersheit, das zufahrende Wort aus dem Bereich des Heiligen, die Ungewißheit der Spannung zwischen Gut und Böse – all das wird überspielt von einer Monotonisierung der Sprache auf Liebe.“
Wider die harmlose Redseligkeit. Thesen zur Sprachkultur in der heutigen Kirche Von Gottfried Bachl Die Sprache der Kirche ist heute…
Eberhard Jüngel, ‚sola scriptura‘. Von der reformatorischen Lust, aus der Quelle zu trinken: „Die Texte der Heiligen Schrift locken uns nun, zu ihnen zurückzukehren, in sie einzukehren, um uns in ihnen aufzuhalten, in ihnen gleichsam Wohnung zu nehmen, in ihnen hin und her zu gehen wie in einem Haus mit vielen Gemächern. Dann vermitteln sie uns eine Geborgenheit oder so etwas wie Heimat, ohne die man in der komplexen, ja überkomplexen Wirklichkeit unserer Welt schwerlich seinen Weg findet.“
‚sola scriptura‘. Von der reformatorischen Lust, aus der Quelle zu trinken Von Eberhard Jüngel I. Breit dahinfließende Ströme haben etwas…