Die braune Kirche Von Fritz Veigel (1908-1942) Fragt man uns aber: Ist Hitler Christ? so sagen wir getrost: Ja! Denn…
Welcher Rosenart entspricht die Lutherrose: „Dass die Hundsrose auch weiße Blüten ausbilden kann, wird in unserem Pfarrgarten ersichtlich. Da die Hundsrose die mit Abstand häufigste wild wachsende Art der Gattung Rosen in Mitteleuropa ist und ihre Früchte rot sind – im Unterschied zu den schwarzen bis purpurschwarzen Hagebutten der Bibernell-Rose – gehe ich davon aus, dass die Lutherrose botanisch eine Hunds- bzw. Heckenrose ist.“
Warum die Lutherrose botanisch betrachtet eine Hunds- bzw. Heckenrose ist In seinem Brief an Lazarus Spengler vom 8. Juli 1530…
Die liturgische Form eines Kollektengebets: „Dann und nur dann kommt es zur Bitte, die die Darstellung einer zu verändernden Situation in Verbindung mit der Bitte um ein bestimmtes göttliches Handeln beinhaltet, z. B. ‚Sieh auf das Elend und die Verwüstung in der Welt. Brich die Macht des Bösen und führe uns in dein Reich‘.“
Die liturgische Form eines Kollektengebets Das liturgische Kollektengebet beginnt mit der Anrufung (invocatio) Gottes unter Verwendung von doxologischen („lobenden“) Attributen…
Karl Barth über Karl Barth als Objekt wissenschaftlicher Theologie: „Gelegentlich kommt es mir auch vor, als läge ich als Träger einer besonders interessanten Krankheit, umgeben von zahlreichen älteren und jüngeren Feierlichen in Weiß, auf dem Operationstisch und habe nun mitanzuhören, was jetzt Dieser, jetzt Jener nach dem Maß seiner Sachverständigkeit über die Beschaffenheit und Zustände meiner verschiedenen Organe und deren Ursprünge in meiner früheren Geschichte entdeckt und mitzuteilen hat.“
Über Karl Barth als Objekt wissenschaftlicher Theologie (1963) Von Karl Barth An mir beginnt wortwörtlich in Erfüllung zu gehen, was…
Reinhold Schneiders Sonett ‚Wenn Beten Tun ist‘ (1948): „Umfassend Leben schaffender Gebete: / Wann einst du uns, verzehrend und befeuert? / Das Tun des Worts errettet Welt und Zeit.“
Wenn Beten Tun ist Wenn Beten Tun ist und das Tun GebetUnd Sein und Wirken, einer Wahrheit Walten,Von Not durchbebt,…
Tagesgebet zum 5. Sonntag nach Ostern (Rogate), 25. Mai 2025
Gott, unser Vater,Du horchst in die Tiefen von Himmel und Erdeund erhörst das Seufzen deiner Schöpfung.Komm uns mit deinem Geist…
Peter Brown, „Schatz im Himmel“. Die Bedeutung eines Bildes (‘Treasure in Heaven’. The Implications of an Image): „Die Vorstellung vom ‚Schatz im Himmel‘ beruhte in ihrer Wirkung auf der imaginativen Spannung, die durch die Verbindung zweier Unvereinbarer entstand. Erde und Himmel wurden durch die christliche Gabe miteinander verbunden. Und dies geschah durch die gewagte Ausdehnung der irdischen Sprache des Austauschs, des Handels und des Schatzes (die Welt des schnellen, kurzen Umlaufs von Transaktionen) auf die unvorstellbare Welt des Himmels. Es wurde zu Recht bemerkt, dass selten in irgendeiner Literatur Geld und aus dem Handel entlehnte Bilder so sehr im Mittelpunkt standen wie in der Literatur des spätrömischen Christentums.“
„Schatz im Himmel“. Die Bedeutung eines Bildes (‘Treasure in Heaven’. The Implications of an Image) Von Peter Brown, Princeton University…
Martin Luther, Lob der Musik (Encomion musices, 1538): „Wo Fleiß und die künstliche Musik hinzukommen, welche die natürliche Musik korrigiert, veredelt und entfaltet, da erst darf man – wenn auch nicht begreifen – doch mit Staunen die vollkommene und absolute Weisheit Gottes in seinem wunderbaren Werk der Musik schmecken. Denn gerade in dieser Kunst zeigt sich eine besondere Vollkommenheit: Während eine einzelne Stimme ihren eigenen Tenor fortführt, spielen ringsum auf wundersame Weise mehrere Stimmen, jubeln, schmücken den Gesang mit den fröhlichsten Verzierungen und scheinen gleichsam einen göttlichen Reigen um sie zu führen. Dies erscheint jenen, die nur ein wenig dafür empfänglich sind, als das wunderbarste Phänomen in dieser Welt.“
Lob der Musik (Encomion musices, 1538) Von Martin Luther Martin Luther an die Musikliebhaber. Grüße in Christus. Ich wünschte von…
Arnold Angenendt über Caesarius von Arles als Nothelfer: „Caesarius ging nun hin, versorgte die Gefangenen zunächst einmal mit Lebensmitteln und Kleidung und begann sie dann loszukaufen. Er nahm dazu das Geld aus der Kirchenkasse, und als diese erschöpft war, ließ er das Silbergerät der Kirche, Kelche, Patenen und andere wertvolle Metallarbeiten, einschmelzen. Im Klerus aber löste das Vorgehen des Bischofs Entsetzen und Protest aus; nicht nur, dass es die Feinde von gestern waren, die losgekauft wurden, diese waren obendrein auch noch Heiden. Caesarius verteidigte sich damit, dass Christus zur Erlösung der Menschen sein Leben hingegeben habe und der Gefangenenloskauf den wahren Tempel Gottes auferbaue.“
Caesarius von Arles als Nothelfer Von Arnold Angenendt Als Nothelfer hat sich auch Galliens bekanntester Bischof in der Spätantike erwiesen:…