»Der Tod vom Leben verschlungen« Von Hans Urs von Balthasar Über die Auferstehung Christi etwas Angemessenes auszusagen, setzt eine möglichste … Mehr
Kategorie: Theologie
Adrienne von Speyr/Hans Urs von Balthasar, Über das Geheimnis des Karsamstags: „Die Theologie des Karsamstags kann nicht systematisch gedacht und geschrieben werden. Er ist der Tag, da Gottes Wort schweigt, und auch wenn dieses Schweigen der lebendige Hintergrund alles Redens Gottes ist und alles Gotteswort aus diesem Schweigen hervorgeht und dorthin zurückgeführt werden muß, um als göttliches Wort verstanden zu werden: auch dann bleibt das Schweigen des Karsamstags etwas vom übrigen Schweigen Gottes Verschiedenes.“
Über das Geheimnis des Karsamstags Von Adrienne von Speyr/Hans Urs von Balthasar Adrienne von Speyr (1902 in La Chaux-de-Fonds geboren, … Mehr
Friedrich Daniel Schleiermacher, Gott unser Vater auch im Sterben. Karfreitagsbetrachtung: „So lasst uns zu unserm Troste nicht vergessen, dass der Erlöser uns in dieselbe Gemeinschaft mit seinem Vater einweiht, und dass er nur deswegen auch hierin unser Vorbild sein kann, so dass wir derselben festen Zuversicht fähig sind, wie sich denn durch diese der Christ besonders unterscheiden soll.“
Gott unser Vater auch im Sterben. Charfreitagsbetrachtung Von Friedrich Daniel Schleiermacher Lukas 23, 46. Und Jesus rief laut, und sprach: … Mehr
Walther von Loewenich, Theologia crucis: „Die Theologia crucis ist weder eine mönchische Vorstufe noch ein besonderes Kapitel von Luthers Theologie, sondern ihr bleibendes Merkmal. Das Kreuzesgeschehen ist das Urbild der Rechtfertigung; das Kreuz ist nota ecclesiae.“
Theologia crucis Von Walther von Loewenich Luther hat in seiner Frühzeit das Wesen seiner reformatorischen Erkenntnis gerne als „theologia crucis“ … Mehr
Adrienne von Speyr, Fragmente über das Kreuz Christi: „Am Kreuz zeigt der Herr nicht nur, dass er seine Gnade auf alle sichtbar fließen lässt, auf alle, die das Kreuz umstehen, aber auch alle, die schon früher im Alten Bund den Glauben besaßen, die seine Verheißungen so aufnahmen, wie er sie gab, und die bereit blieben, die Erfüllung dann zu erleben, wann er sie ihnen schenken wollte — sondern er zeigt auch, dass er alles, was sie für ihn geleistet haben, brauchen kann. Daß er also nicht bloß für die Sünden leidet, sondern in einem geheimnisvollen Mitleiden mit allen Glaubenden steht.“
Fragmente über das Kreuz Christi Von Adrienne von Speyr Das Thema der Passion Jesu Christi übersteigt das Thema dieses Heftes … Mehr
Gottfried Bachl, vierzehn strophen gott: „Sie schieben, / was ihnen wie Gott vorkommt, / hinauf, damit / sie ein sicheres Dach haben. / Schieben / ihn hinab, / damit nichts über ihnen lastet, / schieben ihn weg, / auf dass er keiner Erfahrung im Weg / sein kann.“
vierzehn strophen gott 1. Von dem das wenigste gewusstund das meistegesagt wird, der ist es. Den einen fällt in dieser … Mehr
Gunda Schneider-Flume (1941-2024), Meditation zu Psalm 139,5: „Fragment deshalb auch die Theologie, / Bruchstück geschulten Denkens / in der Fülle der Geschichte Gottes.“
Meditation zu Psalm 139,5 „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Diese Erkenntnis ist mir … Mehr
Karl Barth, Liberale Theologie. Ein Interview (1968): „Ich verstehe unter «liberal» – wenn ich mich jetzt auch einbegreifen darf als Liberaler – eine Haltung vor allen Dingen der Verantwortlichkeit. Denn die wahre Freiheit ist immer eine verantwortliche Sache. Und das bedingt nun, dass ich dann allerdings auch offen sein muss – jetzt kommt das herein, nicht wahr, was man gewöhnlich unter Freiheit versteht.“
Liberale Theologie. Ein Interview[1] Von Karl Barth Herr Professor Barth, als ich Sie um Ihre Teilnahme an dieser Sendereihe «Was … Mehr
Johann Baptist Metz, Zukunft aus dem Gedächtnis des Leidens (1972): „Es ist das Leid, das einer affirmativen Theorie der Versöhnung zwischen Mensch und Natur widersteht. Jeder derartige Versuch entartet am Ende in eine schlechte Ontologisierung der Gequältheit des Menschen. Leid kontrastiert Natur und Geschichte, Teleologie und Eschatologie. Zwischen beiden gibt es keine «objektive» Versöhnung, keine durchschaubare und verwaltbare Einheit.“
Zukunft aus dem Gedächtnis des Leidens. Eine gegenwärtige Gestalt der Verantwortung des Glaubens Von Johann Baptist Metz I. Das Vertrauen … Mehr