Vorrede zur Promotionsdisputation von Palladius und Tilemann (1537) Von Martin Luther Der Artikel der Rechtfertigung ist der Lehrer und Fürst, … Mehr
Kategorie: Theologie
Fridolin Stier über das Leben mit Gott aus den Psalmen: „Ich muss sie ja sehen, diese Völkerverjagungen, Massenmorde, Millionen zu Tode sich hungernder Menschen, Auschwitz, Majdanek, und GULAG, das Meer von Tränen, die großen Schurken, die trägen Herzen, all das von den Medien Tag und Tag zu mir Getragene, meine Augen und Ohren sind voll davon. Und der Himmel schweigt und rührt sich nicht.“
Leben mit Gott aus den Psalmen – eine Frage? Eine Losung? Eine Möglichkeit nur, wenn ich im Glauben und mit … Mehr
Eberhard Jüngel, Ein Geheimnis, das immer intensiver wird. Vorerwägungen, angeregt von Martin Luther: „Je mehr wir Gott als Geheimnis der Welt bedenken, desto geheimnisvoller wird er. Und je geheimnisvoller er wird, desto notwendiger ist es, Gott neu zu denken.“
Ein Geheimnis, das immer intensiver wird. Vorerwägungen, angeregt von Martin Luther Von Eberhard Jüngel Er hat gedacht. Und wie! Martin … Mehr
M. Douglas Meeks, Gott und die Ökonomie des Heiligen Geistes (1978): „Schließlich wollen die Bankkaufleute ja auch, dass wir eine animistische Beziehung zum Geld haben, wenn sie uns ermahnen: ‚Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten.‘ Unser ökonomisches Leben ist erfüllt vom Animismus, nicht viel anders als in vielen primitiven Gesellschaftsordnungen. Die Vorstellung vom Heiligen Geist ohne Gott dient der sich immer höher schraubenden Spirale von unersättlichen Wünschen und der Lehre vom wirtschaftlichen Wachstum, die die säkulare Religion unserer Gesellschaft geworden ist.“
Gott und die Ökonomie des Heiligen Geistes Von M. Douglas Meeks Sobald die Irrelevanz des Christentums öffentlich kritisiert wird, denkt … Mehr
Martin Buber, Der Glaube des Judentums (1928): „Die Umkehr ist die größte Gestalt des ‚Anfangens‘. Wenn Gott zum Menschen spricht: ‚Öffne mir die Pforte der Umkehr so schmal wie eine Nadelspitze, und ich will sie so weit öffnen, daß Wagen einziehen können‘, oder wenn Gott zu Israel spricht: ‚Kehret um, und ich werde euch zu einer neuen Schöpfung umschaffen‘, zeigt sich uns in großer Klarheit der Sinn des menschlichen Anfangens. In der Umkehr ersteht der Mensch neu als Gottes Kind.“
Der Glaube des Judentums Von Martin Buber 1. Der Weg des Glaubens Es ist nicht die Religion, sondern nur der … Mehr
Gunda Schneider-Flume, Meditation zu Römer 8,28-30 in Sachen Prädestination: „Doch Gott hat längst gewählt, / als er aus Liebe in den Tod sich gab. / Das Kreuz ist seine Wahl. / Dort steht er, an dem Ort, / wo Menschen alles Beste / zerstört / durch Lebensfeindschaft, Schuld und Tod.“
Meditation zu Römer 8,28-30 Von Gunda Schneider-Flume „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, … Mehr
Hellmut Traub, Antichrist in der Bibel: „Die Bedeutung der Verkündigung vom Antichrist ist der Trost für die Gemeinde, dass das Leiden, das durch den Antichrist über sie kommt, Gottes Wille ist und ihre Bewährung und Reinigung bedeutet, vor allem ihr aber die Teilhabe an Christi Leiden und damit ihre Vollendung schenkt. Deshalb heißt es in der Mitte der Beschreibung des antichristlichen Reiches: hier ist Geduld und Glaube der Heiligen.“
Antichrist in der Bibel Von Hellmut Traub Das Wort ist von Luther übersetzt mit Widerchrist (anti — entgegen), vielleicht wegen … Mehr
Jürgen Roloff, Gemeinde im Neuen Testament: „Wesentlich für die Gemeinde ist, dass sie »zusammenkommt« zum Gottesdienst. Durch das, was sie hier in Wort und Sakrament empfängt, wird sie das, was sie ist: Lebens- und Zeugnisgemeinschaft, in der Menschen nicht mehr übereinander herrschen, sondern einander nach der Weise Jesu dienen, und in der die befreiende Macht des Evangeliums sich in der Überwindung aller zwischenmenschlichen Unterschiede und Schranken erweist.“
Gemeinde im Neuen Testament Von Jürgen Roloff 1.Zum Begriff Der Begriff Gemeinde hat sich im Deutschen, neben Kirche, als Wiedergabe … Mehr
Bertrand Russell im Interview über Gott: „Nehmen wir an, Sir, dass Sie sich, nachdem Sie dieses traurige Tal verlassen haben, tatsächlich im Himmel befinden und vor dem Thron stehen. Dort, in all seiner Herrlichkeit, saß der Herr – Gott.“ Russell zuckte zusammen. „Was würden Sie denken?“ „Ich würde denken, ich träume.“ „Aber angenommen, Sie merken, dass Sie es nicht sind? Angenommen, vor Ihren Augen, ohne den Schatten eines Zweifels, wäre Gott. Was würden Sie sagen?“ „Ich würde wahrscheinlich fragen: ‚Sir, warum haben Sie mir keine besseren Beweise geliefert?‘“
Bertrand Russell und Gott. Eine Erinnerung Wenn er mit dem Allmächtigen konfrontiert würde, würde er fragen: „Sir, warum haben Sie … Mehr