Wilhelm Löhes Grabrede für ein totgeborenes Kind: „Wir legen ein Samenkörnlein in Gottes Acker, dessen Leben wir kaum wahrgenommen haben. Dennoch zweifeln wir an seinem ewigen Leben nicht. Es ist dies Kindlein in der höchsten Not der Geburt und schon zuvor durch das gläubige Gebet gottesfürchtiger, lieber Eltern und anderer Christen dem allmächtigen Gott zugetragen und empfohlen worden.“

Grabrede für ein totgeborenes Kind Von Wilhelm Löhe (1808-1872), Landpfarrer in Neuendettelsau und maßgeblicher Reformer der evangelischen Kirche in Bayern … Mehr

Der Mensch ist ein angewiesenes Wesen

Christian Geyer, Feuilletonredakteur der FAZ, hat mit seinem Artikel „Gefüttert und abgeputzt“ die richtigen Worte in Sachen „selbstbestimmtes Sterben“ gefunden: … Mehr

Jürgen Moltmann, Christuserfahrungen in Krankheiten und Heilungen: „Je mehr einem im Alter die eigenen Kräfte verlassen, umso mehr spürt man, dass man getragen wird. Das ist eine ganz wunderbare Gotteserfahrung und viel mehr zu preisen als alle Altersbeschwerden, über die wir ständig klagen.“

„Christuserfahrungen in Krankheiten und Heilungen“ – ein anspruchsvoller Titel, den Jürgen Moltmann einem Vortrag auf dem 3. Christlichen Gesundheitskongress in … Mehr

Gotteskinder werden nicht erwachsen. Eine Predigt zur Sterbehilfe: „Für Christen spricht das bleibende Kind-Sein gegen jede aktive Sterbehilfe: Wer kalkuliert mit dem eigenen Leben abschließen will, sich gar selbst zu töten versucht, schenkt dem Tod sei­nen Glauben und betrügt sich damit um seine eigene Kindheit. Wo wir vom Zwang der Selbstbestimmung befreit sind, bleibt Kind-Sein unsere Lebenszukunft. Mitunter wird es auch für Kinder lebensernst werden. Die unschuldige Kindheit gibt es nicht. Aber schlussendlich ist uns der göttliche Lebensgeist zugesagt, den wir selbst nicht aufbrauchen können.“

„Gotteskinder werden nicht erwachsen.“ Eine Predigt zur Sterbehilfe Wenn doch eh alles im Tod endet … Der Bundestag debattiert gegenwärtig … Mehr

„Herr, schau auf uns und unser Herz!“ Trauerlied im Katastrophenfall: „Sieh, welche Trauer, welcher Schmerz! / Der Tod fasste auf einmal zu; / die Frage quält: ‚Warum?‘, ‚Wozu?‘ // Wer gibt uns Antwort, hilft uns auf, / wenn niemand hielt des Unglücks Lauf? / Wir suchen Dich in Deinem Wort! / Sprich jetzt! Schweig nicht! Hier ist Dein Ort!“

In meinem Text „Der Aufstand des Gebets“, der 2014 im Deutschen Pfarrerblatt erschienen ist, habe ich darauf hingewiesen, dass es … Mehr