Friedrich Mildenbergers Auslegung zu Prediger 3,1-9, „Alles hat seine Zeit – aber wer weiß seine Stunde“: „Nur dort kann etwas gelingen, wo dazu die rechte Zeit ist. Und diese rechte Zeit, diese gute Gelegenheit, die haben wir nicht in der Hand. Die machen nicht wir. Die kommt von Gott – oder sie kommt gar nicht.“

Alles hat seine Zeit – aber wer weiß seine Stunde. Eine Auslegung zu Prediger 3,1-9 Von Friedrich Mildenberger Ein jegliches … Mehr

René Girard, Mimesis und Gewalt (Mimesis and Violence, 1979): „Sobald die Ansteckung mit mimetischer Gewalt wieder in die Gemeinschaft eindringt, kann sie nicht mehr eingedämmt werden. Die Gemeinschaft ändert daraufhin ihre Taktik völlig. Anstatt zu versuchen, die mimetische Gewalt zurückzudrängen, versucht sie, sie loszuwerden, indem sie sie anregt und zu einem Höhepunkt bringt, der die glückliche Lösung des rituellen Opfers mit Hilfe eines Ersatzopfers auslöst.“

Mimesis und Gewalt. Perspektiven der Kulturkritik (Mimesis and Violence) Von René Girard Wenn man die Literatur zum Thema Nachahmung (imitation) … Mehr

Rolf Wischnath, Silvesterpredigt über Matthäus 28,20: „Ein Jahr geht zu Ende, – ein für viele Menschen (besonderes – besonders ein unvorstellbar bitteres für die Menschen in der Ukraine). Ein neues beginnt. Wird es besser als das 2022. Unter dem Versprechen „Ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende“ erschlagen uns die bitteren Tage nicht. Darum dürfen wir uns bei allen Sorgen dennoch freuen auf das neue Jahr. Es wird ein Jahr der treuen Gegenwart Gottes sein.“

Silvesterpredigt über Matthäus 28, 20 Von Rolf Wischnath Auch heute Abend möchte ich mit Ihnen nur einen Vers aus dem … Mehr

Ralf Frisch, Das Band zur Anderswelt: „»Und Friede auf Erden. Und den Menschen ein Wohlgefallen.« Diese Worte der Heiligen Schrift sind für mich Heiliger Abend ge­nug. Mehr brauche ich nicht. Mehr brauche ich nicht, um sie zu spüren, die Verbindung zwischen Himmel und Erde, zwischen der Welt und der Anderswelt, zwi­schen Gott und Mensch. Mehr braucht es nicht, um die Hoff­nung nicht zu verlieren, dass er ja vielleicht doch da ist. Der Hei­land. Christ, der Retter.“

Das Band zur Anderswelt »Friede auf Erden«: Der Segen der Weihnachtsengel schafft die Verbindung von Himmel und Erde Von Ralf … Mehr

Martin Luther über das wahrhaft schauende Leben (Auslegung zu Genesis 19,14): „Lasst uns zu die­sem Kind gehen, das im Schoß seiner Mutter Maria liegt, zu dem Opfer, das am Kreuz hängt: Dort werden wir Gott wahrhaft betrachten, dort werden wir ungehindert in sein Herz schauen und sehen, dass er barmherzig ist und dass er keinen Gefallen hat am Tod des Sünders, sondern dass er umkehre und lebe. Aus einer solchen Schau bzw. Betrachtung er­wächst wahrer Friede und wahre Freude des Herzens.“

Vom wahrhaft schauenden Leben (Auslegung zu Genesis 19,14) Von Martin Luther Wer in rechter Weise Gedanken entfalten will (recte speculari), … Mehr

Nächstenliebe, Bruderliebe und die Frage der Reinheit: „Die Reinheitserklärung ‚Es gibt nichts, was von außen in den Menschen hineingeht, das ihn unrein machen könnte; sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist’s, was den Menschen unrein macht.‘ (Markus 7,15) ist der revolutionäre Satz Jesu. Er ermöglicht die Annäherung bzw. Nächstennähe, die gemeinschaftliche Reinheitsdistanzierung zurückzustellen weiß. Die Begegnungsnähe mit der jeweiligen Hilfsbedürftigkeit wird nicht länger in die Gemeinschaftsverpflichtung zurückgenommen.“

Nächstenliebe, Bruderliebe und die Frage der Reinheit Wir sind es gewohnt, das Gebot der Nächstenliebe, wie Jesus es im Gleichnis … Mehr

Joseph Wittig, Siehe ich verkündige euch …: „Ich weiß, dass es auf Erden und im Menschenleben Zustände gibt, in denen der Mensch ganz alltägliche Dinge, rational durchaus deutbare Vorkommnisse so biblisch erlebt, dass er sie, falls er sie wie meist nicht ganz verschweigt, nur in jener Wundersprache erzählen kann, die allein die Bibel uns sprechen gelehrt hat. Man muss nur erst „so lange auf der Straße gehen müssen wie die Heiligen Drei Könige“, „so lange ganz allein auf den Feldern weilen müssen wie die Hirten“.“

Siehe ich verkündige euch … Von Joseph Wittig Es entspräche wohl evangelischem Brauch, wenn ich zu der Über­schrift hinzusetzte: „Lukas … Mehr