Das christliche Verständnis des Todes Von Protopresbyter Alexander Schmemann „Er hat gelitten und wurde begraben. Und er ist auferstanden…“ Nach … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
David. J. Bosch, Die Verwundbarkeit der Mission (The Vulnerability of Mission): „Nur wenn wir uns von falscher Macht und falscher Sicherheit abwenden, kann es echte christliche Mission geben. Natürlich wird dies zu Widerstand, vielleicht sogar zu Leid, Verfolgung und Martyrium führen. Aber Martyrium und Verfolgung gehörten schon immer zu den geringeren Bedrohungen für das Leben und Überleben der Kirche. Außerdem werden sie nicht das letzte Wort haben. So wie das letzte Wort der Schrift nicht das Kreuz, sondern die Auferstehung und der Triumph Gottes ist, so ist das letzte Wort für uns nicht das Leiden, sondern die Hoffnung.“
Die Verwundbarkeit der Mission (The Vulnerability of Mission) Von David. J. Bosch DIE GESCHICHTE VON FR RODRIGUES Einer der bewegendsten … Mehr
Ernst Fuchs, Die Sprache im Neuen Testament (1958): „Das Neue Testament lehrt uns im Blick auf Jesus, dass die Freiheit des Glaubens die Freiheit zum Wort ist. Jetzt kommt es darauf an, ob der Glaube auch bei uns das Wort nehmen wird. Das Neue Testament schickt uns die Verantwortung für die Freiheit des Glaubens zu, es nimmt sie uns nicht ab. Es will nicht, dass wir das Wort ihm überlassen, sondern es will, dass wir selber das Wort nehmen, wie Jesus das Wort nahm.“
Die Sprache im Neuen Testament Von Ernst Fuchs Sprache ist Mitteilung. Wer von der Sprache im Neuen Testament reden will, … Mehr
Karl Barth, Biblische Fragen, Einsichten und Ausblicke (1920): „Was uns die Bibel an Erkenntnis zur Deutung des Weltgeschehens zu bieten hat, fragen wir. Diese Frage kehrt sich aber sofort um, richtet sich an uns selbst und lautet dann, ob und inwiefern wir denn in der Lage sind, uns die in der Bibel gebotene Erkenntnis zu eigen zu machen. Auf unsere Frage muss ja ohne Besinnen die Antwort gegeben werden: Erkenntnis Gottes bietet uns die Bibel, also keine besondere, nicht diese oder jene Erkenntnis, sondern den Anfang und das Ende, den Ursprung und die Grenze, die schöpferische Einheit und die letzte Problematik aller Erkenntnis. Was fragen wir lange? «Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde» und «Amen, ja komm Herr Jesu!». Das ist die Deutung des Weltgeschehens, die sich aus der in der Bibel gebotenen Erkenntnis ergibt. Uns selbst und unser Tagewerk und unsere geschichtliche Stunde in Gott dem Schöpfer und Erlöser zu begreifen, das ist die Aufgabe, an deren Bearbeitung sich diese Deutung bewähren muss. Sie hat neben einer andern Deutung keinen Platz und eine andre Deutung keinen Platz neben ihr. Denn in dieser Deutung sind alle Deutungen, die naturwissenschaftliche, die historische, die ästhetische und die religiöse zugleich inbegriffen und aufgehoben – und mit der philosophischen Deutung wird sie, sofern es sich um eine Philosophie handelt, die sich selbst versteht, letzten Grundes identisch sein. Sie ist die außer Konkurrenz und außer Diskussion stehende Deutung schlechthin, die Deutung sub specie aeterni. Was wollen wir mehr?“
Biblische Fragen, Einsichten und Ausblicke (1920) Von Karl Barth Was uns die Bibel an Erkenntnis zur Deutung des Weltgeschehens zu … Mehr
Karl Barth, Vom Oberlicht der Geschichte. Auslegung zu Römer 4,17b (Der Römerbrief, 1922): „Nie ist die Geschichte, nie die geschichtliche Persönlichkeit des Menschen ganz ohne dieses ungeschichtliche Oberlicht: ‚vor Gott, an den er glaubte‘. In diesem Oberlicht verliert sich die Vereinzelung des Einzelnen, die Vergangenheit des Gewesenen, die Entlegenheit des Fernen, die Getrenntheit des Besonderen, die Zufälligkeit des Persönlichen. In diesem Oberlicht erscheint die Gleichzeitigkeit, die einheitliche Wichtigkeit und Würde alles Geschehens.“
Jüngst hat Sabine Rückert in der Sonderausgabe der ZEIT „Die 100 besten Bücher“ die Lutherbibel besprochen und sie abschließend mit … Mehr
Martin Buber, Im Anfang (1924): „Es kommt nicht darauf an, ein ‚Ideal‘ zu verkünden und seine Erfüllung zu fordern, zu verfechten und abzuwarten, sondern darauf, an jedem Morgen mit der Verwirklichung des Rechten neu zu beginnen, ohne zu wissen, wie weit man heute kommt, wissend, dass es am nächsten Tag erneuten Anfang gilt — und dass in diesem All-Tag verborgen unser Vollenden und unsere Vollendung ruht.“
Im Anfang (1924) Von Martin Buber Die ersten Worte der Schrift „Im Anfang schuf Gott“ haben unsere Weisen so gedeutet: … Mehr
Erik Peterson, Christus als Imperator (1936): „So wird denn die in den Märtyrern streitende Kirche Christus als den Imperator sehen, um in der Überwindung einer Welt, die in den Juden ohne König ist und in den Heiden nur den Cäsar hat, den König der kommenden Welt zu erwarten.“
Christus als Imperator Von Erik Peterson Die altchristliche Literatur kennt neben der Bezeichnung mit rex noch die Benennung Christi als … Mehr
Walter Brueggemann über Daniel 12,1-3 und die Praxis der Hoffnung: „Die Verzweiflung unter den Wohlhabenden ist vielleicht noch tiefgreifender, weil viele der Wohlhabenden ebenfalls glauben, dass das System ihren tiefsten Bedürfnissen und tiefsten Sehnsüchten nicht gerecht wird. In einem solchen Kontext ist es die gemeinsame Aufgabe von Juden und Christen, sich der Gewalt der Verzweiflung zu entziehen, um einen Gott zur Sprache zu bringen, der eine radikale Zukunft heraufbeschwört, wenn auch durch Vertreter, aber nur als Gottes eigenes Geschenk.
Über Daniel 12,1-3 und die Praxis der Hoffnung Von Walter Brueggemann Daniel 12,1-3 ist einer von zwei Texten im Alten … Mehr
Robert W. Jenson, Theologischer Kommentar zu Ezechiel 22,23-31: „Die Verstrickung – ja die emotionale Verstrickung – des HERRN in die Geschichte seines Volkes könnte kaum drastischer dargestellt werden als hier. Wir finden den HERRN auf beiden Seiten der Mauern Jerusalems: Er greift die Stadt wegen ihrer Übel an und sucht jemanden, der seinen eigenen Angriff abwehrt.“
Theologischer Kommentar zu Ezechiel 22,23-31 (Nach dem Tag) Von Robert W. Jenson Ezechiel 22 versammelt drei Verkündigungen der Zerstörung Jerusalems. … Mehr