Gedanken zu Gründonnerstag Von Hans Joachim Iwand Und als die Stunde kam, setzte er sich nieder und die Apostel mit … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Hans Joachim Iwand, Und sie sahen seine Herrlichkeit. Eine Meditation über die Osterbotschaft (Matthäus 28,1-10, DIE ZEIT 1948): „So haben die Frauen etwas an diesem Grab gelernt, was man an keinem anderen Ort lernen kann: sie haben den Zweifel gelernt, den Osterzweifel, der an allem zweifeln lässt, an dem Tod und dem Triumph der Mächte, die ihren Herrn ins Grab legten, an dem Sosein dieser Welt, ihrer Nacht und Sünde, ihrer in sich geschlossenen Endlichkeit und Todesdichte — nur an einem nicht mehr: an Jesu, an der Offenbarung des lebendigen Gottes mitten unter uns.“
Und sie sahen seine Herrlichkeit. Eine Meditation über die Osterbotschaft [Matthäus 28,1-10] Von Hans [Joachim] Iwand Der Osterbericht des Matthäus-Evangeliums … Mehr
Wenn in Jesaja 50,4-9 „’ădonāj JHWH“ falsch übersetzt wird …: „Mit Hellmut Rosin bzw. Kornelis Heiko Miskotte kann nicht oft genug betont werden, dass in der Bibel der NAME dem Appelativum (Gattungsnamen) ‚Gott‘ vorgängig ist. Der Bekenntnissatz lautet: ‚JHWH ist Gott‘ (analog zu ‚JHWH ist König‘), aber niemals umgekehrt. Wer von „Namen Gottes“ redet oder sagt ‚Gott heißt [im Alten Testament] JHWH‘, macht sich an einem anonymen bzw. metaphysischen Gottesbegriff fest und kann damit die biblische NAMENsverheißung nicht gelten lassen.“
Wenn in Jesaja 50,4-9 „’ădonāj JHWH“ falsch übersetzt wird … Nachdem am morgigen Sonntag Palmarum, 13. April, über Jesaja 50,4-9 … Mehr
Rowan Williams über die „dunkle Nacht“: „Die klarste Systematisierung findet sich bei Johannes vom Kreuz. Er nimmt die nächtliche Bildsprache des Hoheliedes als Ausgangspunkt und teilt die Nacht in drei Teile ein. Es gibt die wachsende Dunkelheit der ‚Nacht der Sinne‘, in der das Ich sein Verlangen auf Gott allein und nicht auf irgendwelche äußeren Ziele konzentriert. Der dunkelste Teil der Nacht ist jedoch die ‚Nacht des Geistes‘ (die gewöhnlich als ‚Dunkle Nacht der Seele‘ bezeichnet wird), in der das Selbst sogar von jeder verbleibenden geistigen Befriedigung und von jedem tröstlichen Bild von sich selbst beraubt wird. Erst darüber hinaus bricht die Morgendämmerung der Erleuchtung zur endgültigen Vereinigung auf.“
Dunkle Nacht, Dunkelheit Von Rowan Williams „Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis“ (1 Johannes 1,5). Texte wie … Mehr
Hans-Werner Surkau über den Kreuzestod Jesu in der Bibel: „So offenbart das Kreuz Jesu als das zentrale Ereignis der Heilsgeschichte die Wahrheit Gottes über den Menschen, seine Verurteilung und seine Begnadigung. Darum nennt Luther das Kreuz den ‚warnenden Spiegel‘, in dem wir uns selbst erkennen sollen.“
Kreuzestod Jesu in der Bibel Von Hans-Werner Surkau 1. Die evangelischen Berichte Paulus faßt alles, was er seinen Gemeinden zu … Mehr
Hermann Diems Predigt zu 2. Korinther 1,3-11 (1948): „Es könnte dann nicht mehr sein, dass man mit Christen über die politische Lage redet, über die Besatzungsmächte und die Regierung, über die Ernährungslage und die wirtschaftlichen Aussichten, und es erscheint alles grau in grau und hinterher fragt man sich, wozu man denn überhaupt miteinander geredet hat, wenn doch nur jeder dem andern seine Trostlosigkeit klagen konnte. Man hat genau so geredet wie jedermann, der kein Christ ist.“
Predigt zu 2. Korinther 1,3-11 Von Hermann Diem Liebe Gemeinde! Wir könnten unsere Briefe und unsere Gespräche eigentlich auch einmal … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Predigt zu Jeremia 20,7 (London 1934): „Unsere Ketten und die Fetzen unserer Kleider und die Narben, die wir tragen müssen, sind der Lobpreis auf den, der die Wahrheit und die Liebe und die Gnade an uns verherrlichte. Der Siegeszug der Wahrheit und der Gerechtigkeit, der Siegeszug Gottes und seines Evangeliums durch diese Welt schleift hinter dem Siegeswagen die Gebundenen und Gefangenen hinter sich her.“
Predigt zu Jeremia 20,7 (1934) Von Dietrich Bonhoeffer Jeremia 20,7: Herr, du hast mich überredet und ich habe mich überreden … Mehr
Klaus Koch, Fluch in der Bibel: „Der heutige Bibelleser mag vor solchen dunklen Wortpraktiken zurückschrecken, die für ihn an Zauber und Aberglaube grenzen. Doch steht dahinter eine urtümliche und ungebrochene Erfahrung von der Macht des gesprochenen Wortes, das sich, einmal ausgesprochen, nicht mehr zurücknehmen läßt. Solche Wirkungen mögen wir heute vielleicht als psychologisch einstufen, derartige Kategorien standen dem Altertum dafür jedoch nicht zur Verfügung. Der Zweck des Fluches war – in seiner bedingten Form – die Abschreckung; dieser hat sich gewiß in ungezählten Fällen als wirksamer erwiesen als alle modernen Abschreckungsmethoden im Strafvollzug.“
Fluch in der Bibel Von Klaus Koch »Fluch« meint in der Bibel nicht wie in der modernen Alltagssprache den Gebrauch … Mehr
Kocku von Stuckrad über Dämonen: „Die Aufwertung der Dämonen als göttliche Gegenspieler zieht sich als roter Faden durch die gesamte Geschichte der europäischen Christentümer. Auf kollektiver Ebene behindern Dämonen die endzeitliche Erneuerung der Welt, auf individueller Ebene sabotieren sie (durch ‚Einflüsterungen‘ oder ‚Verführung‘) das gottgewollte gute Leben des Einzelnen. Die Kontrolle der Dämonen wird vor diesem Hintergrund zu einem wichtigen Element christlichen Lebenswelten.“
Dämonen Von Kocku von Stuckrad Der Begriff „Dämon“ hat eine lange und wechselvolle Geschichte, die bis in die griech. Antike … Mehr