Nachdem Richard B. Hays am 3. Januar an seiner Tumorerkrankung gestorben ist, zum Gedächtnis sein Vortrag Reading Scripture with Eyes … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Warum die Jahreslosung 2025 „Prüft alles und behaltet das Gute“ missverständlich ist: „Das Verführerische dieser Jahreslosung ist ‚das Gute‘, im Quartett mit ‚dem Frieden‘, ‚dem Leben‘ und ‚der Liebe‘ eines der verabsolutierten Worte, denen wir Menschen so leicht auf dem Leim gehen: ‚Das Gute‘ scheint für sich selbst zu sprechen, so dass es sich bedenkenlos vereinnahmen lässt. Unter einem ‚gütigen‘ Anspruch kann das eigene Wollen, wenn nicht gar die Begierde sich maskieren bzw. legitimieren.“
Warum die Jahreslosung 2025 „Prüft alles und behaltet das Gute“ im Hinblick auf das Evangelium Jesu Christi missverständlich ist Ich … Mehr
Hans Thimme, ‚Gut‘ in der Bibel: „Der Begriff des Guten ist nach biblischem Sprachgebrauch also theonom bestimmt und innerweltlicher Verfügbarkeit entnommen. Das steht in entscheidendem Gegensatz zum Sprachgebrauch und zur Vorstellungswelt des griechischen Humanismus, innerhalb dessen das Gute eine Idee darstellt, die Wert und Wesen in sich selber hat und der Bezogenheit auf Gottes besondere Offenbarung ermangelt.“
‚Gut‘ in der Bibel Von Hans Thimme „Das sei aber den Einfältigen gesagt, …daß man Gott alleine trauen und sich … Mehr
Hans Bietenhard, Der Name Gottes in der Bibel (1950): „In Johannes 12,28 bittet Jesus: «Vater, verherrliche deinen Namen.» Jesus spricht diese Bitte aus im Angesicht des Todes. Es ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass nach jüdischer Lehre die «Verherrlichung des Namens Gottes» gleich ist der «Heiligung des Namens Gottes»; Jesu Gang ans Kreuz bedeutet die Verherrlichung und damit die Heiligung des Namens Gottes. Die Verherrlichung des Namens Gottes, auf die das Alte Testament blickt und die es erhofft, kommt zu ihrer Erfüllung im Leben, Sterben und Auferstehen Jesu.“
Der Name Gottes in der Bibel1 Von Hans Bietenhard Wie in allen Religionen ist auch in Israel das Verlangen da, … Mehr
Hans Graf von Lehndorff, Zu welchem Ziel reisst uns die Zeit noch hin? (zu Johannes 14,6): „So legen wir die Zeit in deine Hand; / mag sie zu noch so fernen Ufern streben – / du bleibst der Weg, die Wahrheit und das Leben, / und alle Tage sind dir zugewandt.“
Zu welchem Ziel reißt uns die Zeit noch hin?(zu Johannes 14,6) Zu welchem Ziel reißt uns die Zeit noch hin?Herr … Mehr
Martin Luther über den rechten Gottesdienst wider die Herodisten (Weihnachtspostille, 1522): „Wenn du das heilige Kreuz trägst und musst viel um solchen Glaubens und Bekenntnisses willen leiden, so dass du Leib und Leben, Gut und Ehre, Freund und Gunst daran setzen musst, das heißt recht gefeiert und den Sabbat geheiligt, da nicht du selbst, sondern Gott allein in dir wirkt, und du nur ein leidender, verfolgter Mensch bist. Das ist das dritte Stück des Gottesdienstes, im dritten Gebot zusammengefaßt. Siehe, das ist die erste Tafel mit den ersten drei Geboten, welche in die drei Stücke inbegriffen werden: Glauben, Bekennen und Leiden; dadurch wird diesem Leben und der Welt entsagt und allein Gott gelebt.“
Vom rechten Gottesdienst wider die Herodisten (Weihnachtspostille, 1522) Von Martin Luther Keinen bessern Unterschied kann man hierin haben als Gottes … Mehr
Odo Casel, Das Mysterium der Menschwerdung: „Dringen wir gehorsam durch das Halbdunkel des Glaubens vor, dann erschließt sich uns schon jetzt das Licht Gottes. Dann erkennen wir in diesem mit Elend geschlagenen Menschen, dem Kinde von Bethlehem, dem Gekreuzigten von Golgotha, den König der Herrlichkeit, das göttliche Licht der Weisheit, die die Welt besiegende Macht Gottes.“
Das Mysterium der Menschwerdung Von Odo Casel Weihnachten ist nicht ein Fest edler Menschlichkeit, nicht eine Hingabe an Kindheitserinnerungen und … Mehr
Rolf Wischnath, Krippe: Praktisch und wirklich – und legte ihn in eine Krippe (Lukas 2,7c): „An diese Krippe treten wir zu Weihnachten. An ihr legen wir alles Feierliche ab. Wir brauchen uns nicht zu verkleiden, schminken und schmücken. Denn der Erstgeborene berührt die Welt schmucklos und unbekleidet. So fängt das irdische Leben an, in dem Gott sich aussagt. Die Bühne dieses göttlichen Dramas auf Erden scheint erbärmlich zu sein, eine enge Bühne, auf der von vornherein nicht viel gezeigt werden kann. Es ist so wie in unserem eigenen Erdendasein. Auch wir haben einmal in einer engen Wiege die Erde berührt. Und in einem engen Sarg wird sie uns einmal umschließen.“
KRIPPE: PRAKTISCH UND WIRKLICH – UND LEGTE IHN IN EINE KRIPPE [LK 2, 7C] Von Rolf Wischnath Mutter Maria hatte … Mehr
Martin Luther, Das Evangelium in der hohen Christmesse (Johannes 1,1-14, Auszüge aus der Kirchenpostille von 1522): „Wie man nun Christi Wort auslegt, da er sagt: Ich bin das Leben, also soll man dies auch auslegen, gar nichts von dem Leben der Kreaturen in Gott auf philosophisch, sondern wiederum wie Gott in uns lebe und seines Lebens uns teilhaftig mache, dass wir durch ihn, von ihm und in ihm leben.“
Das Evangelium in der hohen Christmesse (Johannes 1,1-14). Auszüge aus der Kirchenpostille von 1522 Von Martin Luther Dieses ist das … Mehr