Die Christen und der Staat nach Offenbarung 13 Von Jürgen Roloff Man kann den innerhalb des Neuen Testaments einzigartigen Aussagen … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Emanuel Hirsch, Die Stillung des Sturms. Predigtmeditation zu Markus 4,35-41: „Man sitzt auf einmal mit den Jüngern im Boot. Und man sitzt darin nicht als einer, der im voraus weiß, dass alle Angst und Bangigkeit wirklich töricht ist, weil der zum Kreuzestod Ersehene noch durch viel größere Fährnisse hindurchkommen wird. Nein, man ist ganz in die Gegenwart jener Sturmesfahrt versunken. Das unenthüllte Geheimnis, welches um die Jünger weht, haucht einen selber an. Und so allein kann denn echter Glaube an Jesus als den vom Vater gesandten Sohn sich gebären.“
Die Stillung des Sturms. Predigtmeditation zu Markus 4,35-41 Von Emanuel Hirsch Die Geschichte gehört, wenn man einige geringe Übermalungen fortnimmt, … Mehr
Hellmut Traub, Antichrist in der Bibel: „Die Bedeutung der Verkündigung vom Antichrist ist der Trost für die Gemeinde, dass das Leiden, das durch den Antichrist über sie kommt, Gottes Wille ist und ihre Bewährung und Reinigung bedeutet, vor allem ihr aber die Teilhabe an Christi Leiden und damit ihre Vollendung schenkt. Deshalb heißt es in der Mitte der Beschreibung des antichristlichen Reiches: hier ist Geduld und Glaube der Heiligen.“
Antichrist in der Bibel Von Hellmut Traub Das Wort ist von Luther übersetzt mit Widerchrist (anti — entgegen), vielleicht wegen … Mehr
Jürgen Roloff, Gemeinde im Neuen Testament: „Wesentlich für die Gemeinde ist, dass sie »zusammenkommt« zum Gottesdienst. Durch das, was sie hier in Wort und Sakrament empfängt, wird sie das, was sie ist: Lebens- und Zeugnisgemeinschaft, in der Menschen nicht mehr übereinander herrschen, sondern einander nach der Weise Jesu dienen, und in der die befreiende Macht des Evangeliums sich in der Überwindung aller zwischenmenschlichen Unterschiede und Schranken erweist.“
Gemeinde im Neuen Testament Von Jürgen Roloff 1.Zum Begriff Der Begriff Gemeinde hat sich im Deutschen, neben Kirche, als Wiedergabe … Mehr
Richard B. Hays (1948-2025), Die Heilige Schrift mit den Augen des Glaubens lesen: „So lehrt uns Lukas – wenn wir sein Evangelium im Kontext des intertextuellen Netzwerks lesen, auf das es verweist – Jesus, der den Armen die frohe Botschaft bringt, als unseren HERRN anzuerkennen, auch wenn wir gefangen und von Zweifeln geplagt sind, auch wenn die Zeit der Ankunft des Königreichs langsam zu vergehen scheint und die Macht der Gewalt noch immer zu herrschen scheint. Wenn wir das erkennen, öffnen sich unsere Augen, wie die Augen der Jünger auf dem Weg nach Emmaus, um in Mose und allen Propheten die Wahrheit des Zeugnisses des Evangeliumszu erkennen: ‚Seid stark und fürchtet euch nicht! Hier ist euer Gott … Er wird kommen und euch retten.’“
Nachdem Richard B. Hays am 3. Januar an seiner Tumorerkrankung gestorben ist, zum Gedächtnis sein Vortrag Reading Scripture with Eyes … Mehr
Warum die Jahreslosung 2025 „Prüft alles und behaltet das Gute“ missverständlich ist: „Das Verführerische dieser Jahreslosung ist ‚das Gute‘, im Quartett mit ‚dem Frieden‘, ‚dem Leben‘ und ‚der Liebe‘ eines der verabsolutierten Worte, denen wir Menschen so leicht auf dem Leim gehen: ‚Das Gute‘ scheint für sich selbst zu sprechen, so dass es sich bedenkenlos vereinnahmen lässt. Unter einem ‚gütigen‘ Anspruch kann das eigene Wollen, wenn nicht gar die Begierde sich maskieren bzw. legitimieren.“
Warum die Jahreslosung 2025 „Prüft alles und behaltet das Gute“ im Hinblick auf das Evangelium Jesu Christi missverständlich ist Ich … Mehr
Hans Thimme, ‚Gut‘ in der Bibel: „Der Begriff des Guten ist nach biblischem Sprachgebrauch also theonom bestimmt und innerweltlicher Verfügbarkeit entnommen. Das steht in entscheidendem Gegensatz zum Sprachgebrauch und zur Vorstellungswelt des griechischen Humanismus, innerhalb dessen das Gute eine Idee darstellt, die Wert und Wesen in sich selber hat und der Bezogenheit auf Gottes besondere Offenbarung ermangelt.“
‚Gut‘ in der Bibel Von Hans Thimme „Das sei aber den Einfältigen gesagt, …daß man Gott alleine trauen und sich … Mehr
Hans Bietenhard, Der Name Gottes in der Bibel (1950): „In Johannes 12,28 bittet Jesus: «Vater, verherrliche deinen Namen.» Jesus spricht diese Bitte aus im Angesicht des Todes. Es ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass nach jüdischer Lehre die «Verherrlichung des Namens Gottes» gleich ist der «Heiligung des Namens Gottes»; Jesu Gang ans Kreuz bedeutet die Verherrlichung und damit die Heiligung des Namens Gottes. Die Verherrlichung des Namens Gottes, auf die das Alte Testament blickt und die es erhofft, kommt zu ihrer Erfüllung im Leben, Sterben und Auferstehen Jesu.“
Der Name Gottes in der Bibel1 Von Hans Bietenhard Wie in allen Religionen ist auch in Israel das Verlangen da, … Mehr
Hans Graf von Lehndorff, Zu welchem Ziel reisst uns die Zeit noch hin? (zu Johannes 14,6): „So legen wir die Zeit in deine Hand; / mag sie zu noch so fernen Ufern streben – / du bleibst der Weg, die Wahrheit und das Leben, / und alle Tage sind dir zugewandt.“
Zu welchem Ziel reißt uns die Zeit noch hin?(zu Johannes 14,6) Zu welchem Ziel reißt uns die Zeit noch hin?Herr … Mehr