Lesenswert ist immer noch Johannes Wirschings Buch „Kirche und Pseudokirche. Konturen der Häresie“. Darin entschlüsselt er in feinsinniger Weise die … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
„Luther und Hitler sind zwei Männer, von denen das deutsche Volk noch nach Jahrhunderten mit Ehrfurcht spricht.“ – Aus einem Schulaufsatz vom 20. November 1933
„Luther und Hitler sind zwei Männer, von denen das deutsche Volk noch nach Jahrhunderten mit Ehrfurcht spricht.“ – Aus einem … Mehr
Volker Reinhardt im Epilog seines lesenswerten Buchs „Luther, der Ketzer“: „Jede und jeder kommt ins Paradies, wenn sie oder er nur etwas guten Willen mitbringt“ – Von der liberalprotestantischen correctness in Sachen Seelenheil
Aufschlussreich ist, was der Historiker Volker Reinhardt im Epilog seines lesenswerten Buchs „Luther, der Ketzer. Rom und die Reformation“ (CH … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über Römer 1,16-17 zum Reformationstag 1944: „Da sind die zerquälten Gesichter der Frauen, da ist die gebrochene Hoffnung des Alters — und dazu das Evangelium! Müssten wir nicht eigentlich alle verstummen, was bedeutet es gegenüber dem erbarmungslosen Lied des Krieges, wenn hier und da noch gepredigt wird? Hat nicht Gott verloren und der Teufel gewonnen?“
Wie kann man nur in der bombenzerstörten Stadt Dortmund zum Reformationstag am 31. Oktober 1944 von der Gerechtigkeit Gottes als … Mehr
Goethe zum Reformationsjubiläum: „Nach und nach werden wir aus einem Christentum des Wortes und Glaubens immer mehr zu einem Christentum der Gesinnung und Tat kommen“
So lässt es sich feiern – die Reformation vor 500 Jahren als kulturgeschichtliches Ereignis, in dem sich der aufgeklärt religiöse … Mehr
Der „Deutsche Luthertag“ 1933 und die „Schreckenskammer der Luther-Jubiläen“: „Es war Hermann Sasse, der für den ideologischen Missbrauch eines kirchlichen Luther-Gedenkens klare Worte fand: ‚Je mehr die Lehre Luthers aus dem Bewusstsein seiner Kirche schwindet, umso törichter wird der Kultus seiner Person getrieben. Und je mehr man dem evangelischen Volk in schwülstigen, verlogenen Festreden den ‚Helden von Worms‘, den ‚Landsknecht Gottes‘ und wie die übrigen Gestalten und Symbole aus der Schreckenskammer der Luther-Jubiläen heißen, vorsetzte, umso mehr entfremdete es man der Reformation.'“
Der „Deutsche Luthertag“ 1933 und die „Schreckenskammer der Luther-Jubiläen“ In Sachen Reformationsjubiläum 2017 heißt es aufzupassen, dass man Luther und … Mehr
Geduldige Annahme und gekonnte Hingabe. Was man als Pfarrer vom Schäfer James Rebanks lernen kann: „Geduldige Annahme und gekonnte Hingabe – was als pastorale Tugenden benannt werden kann, bedarf einer besonderen Story, in der man sich als Christ in der Gemeinschaft der Heiligen auf die göttliche Verheißung hin wiederfindet.“
Geduldige Annahme und gekonnte Hingabe. Was man als Pfarrer vom Schäfer James Rebanks lernen kann Stanley Hauerwas hatte Anfang November … Mehr
„Gehören Sie einer christlichen Konfession an?“ Wie eine Frage auf dem Einwohnermeldeamt reformierte Ungarn und freikirchliche Bulgaren in Deutschland ungewollt zu steuerpflichtigen Mitgliedern einer verfassten Landeskirche werden lässt
Können zugezogene protestantische Christen als Mitglieder der Landeskirche vereinnahmt werden? Mir stellt sich gegenwärtig eine neue Herausforderung in Sachen Kirchensteuer. … Mehr
Karl Barths Feuilletonartikel „Das Wunder der Weihnacht“ von 1927: „Wo gibt es denn das: Gott in unserer Welt, Gott in unserer Welt? Die Tatsachen schreien doch dagegen, dass das wahr ist, schreien von der Weltferne Gottes und von der Gottesferne der Welt. Es braucht wohl schon Bekenntnis dazu, Versöhnung als Wahrheit zu anerkennen, Bekenntnis, das darin stark und schwach ist, dass es sich nur auf Offenbarung beruft, dass es nur im Glauben getan und nur im Glauben aufgenommen werden will und kann.“
In einem Feuilletonartikel für die Münchner Neuesten Nachrichten zu Weihnachten 1927 nimmt Karl Barth 1.Korinther 13,8 auf – „Die Liebe … Mehr