Luthers Tischrede Nr. 6539 (aus Johannes Aurifabers Sammlung, Tischreden aus verschiedenen Jahren, WA TR 6, 26,30-28,32) stellt kurz und bündig … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
Pastoraler Restschamanismus und die eigene Bodenhaftung: „Dass dem Pfarrer eine professionelle Wirksamkeit über die empirische Wirklichkeit hinaus zuerkannt wird, verbindet ihn mit einem Schamanen. Zugleich verleiht sie ihm einen besonderen Amtsbonus: Wer sich professionell in höheren Gefilden zu bewegen scheint, wird von unbotmäßiger Kritik meist verschont.“
Pastoraler Restschamanismus und die eigene Bodenhaftung Als evangelischer Pfarrer genießt man ein besonderes Ansehen bei anderen Menschen, nicht nur bei … Mehr
Wem ich im christlichen Glauben verbunden bin – Erfahrungen aus Hongkong: „Mit der Zeit bin ich in Sachen Gottesdienste vielsprachig geworden, kann selbst an katholischen Messen eines marianisch geprägten alten Priesters bei uns in Vöhringen innerlich teilnehmen. Da ließe sich die Frage stellen, ob ich in Sachen Gottesdienst und Glaube beliebig geworden bin. Ich würde das verneinen, kann mitunter in Sachen evangelischer Gottesdienst und Glaube messerscharf urteilen. Aber mir ist bewusst geworden, dass all die unterschiedlichen Gottesdienste und Denominationen je eigene Akzentuierungen unseres christlichen Glaubens haben.“
Wem ich im christlichen Glauben verbunden bin. Erfahrungen aus Hongkong Die Jahre, die ich als Dozent von 2002 bis 2008 … Mehr
Johannes Wirsching – Häresie als Glaubensphänomen
Lesenswert ist immer noch Johannes Wirschings Buch „Kirche und Pseudokirche. Konturen der Häresie“. Darin entschlüsselt er in feinsinniger Weise die … Mehr
„Luther und Hitler sind zwei Männer, von denen das deutsche Volk noch nach Jahrhunderten mit Ehrfurcht spricht.“ – Aus einem Schulaufsatz vom 20. November 1933
„Luther und Hitler sind zwei Männer, von denen das deutsche Volk noch nach Jahrhunderten mit Ehrfurcht spricht.“ – Aus einem … Mehr
Volker Reinhardt im Epilog seines lesenswerten Buchs „Luther, der Ketzer“: „Jede und jeder kommt ins Paradies, wenn sie oder er nur etwas guten Willen mitbringt“ – Von der liberalprotestantischen correctness in Sachen Seelenheil
Aufschlussreich ist, was der Historiker Volker Reinhardt im Epilog seines lesenswerten Buchs „Luther, der Ketzer. Rom und die Reformation“ (CH … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über Römer 1,16-17 zum Reformationstag 1944: „Da sind die zerquälten Gesichter der Frauen, da ist die gebrochene Hoffnung des Alters — und dazu das Evangelium! Müssten wir nicht eigentlich alle verstummen, was bedeutet es gegenüber dem erbarmungslosen Lied des Krieges, wenn hier und da noch gepredigt wird? Hat nicht Gott verloren und der Teufel gewonnen?“
Wie kann man nur in der bombenzerstörten Stadt Dortmund zum Reformationstag am 31. Oktober 1944 von der Gerechtigkeit Gottes als … Mehr
Goethe zum Reformationsjubiläum: „Nach und nach werden wir aus einem Christentum des Wortes und Glaubens immer mehr zu einem Christentum der Gesinnung und Tat kommen“
So lässt es sich feiern – die Reformation vor 500 Jahren als kulturgeschichtliches Ereignis, in dem sich der aufgeklärt religiöse … Mehr
Der „Deutsche Luthertag“ 1933 und die „Schreckenskammer der Luther-Jubiläen“: „Es war Hermann Sasse, der für den ideologischen Missbrauch eines kirchlichen Luther-Gedenkens klare Worte fand: ‚Je mehr die Lehre Luthers aus dem Bewusstsein seiner Kirche schwindet, umso törichter wird der Kultus seiner Person getrieben. Und je mehr man dem evangelischen Volk in schwülstigen, verlogenen Festreden den ‚Helden von Worms‘, den ‚Landsknecht Gottes‘ und wie die übrigen Gestalten und Symbole aus der Schreckenskammer der Luther-Jubiläen heißen, vorsetzte, umso mehr entfremdete es man der Reformation.'“
Der „Deutsche Luthertag“ 1933 und die „Schreckenskammer der Luther-Jubiläen“ In Sachen Reformationsjubiläum 2017 heißt es aufzupassen, dass man Luther und … Mehr