Hans Joachim Iwands Predigt über Römer 1,16-17 zum Reformationstag 1944: „Da sind die zerquälten Gesichter der Frauen, da ist die gebrochene Hoffnung des Alters — und dazu das Evangelium! Müssten wir nicht eigentlich alle verstummen, was bedeutet es gegenüber dem erbarmungslosen Lied des Krieges, wenn hier und da noch gepredigt wird? Hat nicht Gott verloren und der Teufel gewonnen?“

Wie kann man nur in der bombenzerstörten Stadt Dortmund zum Reformationstag am 31. Oktober 1944 von der Gerechtigkeit Gottes als … Mehr

Der „Deutsche Luthertag“ 1933 und die „Schreckenskammer der Luther-Jubiläen“: „Es war Hermann Sasse, der für den ideologischen Missbrauch eines kirchlichen Luther-Gedenkens klare Worte fand: ‚Je mehr die Lehre Luthers aus dem Bewusstsein seiner Kirche schwindet, umso törichter wird der Kultus seiner Person getrieben. Und je mehr man dem evangelischen Volk in schwülstigen, verlogenen Festreden den ‚Helden von Worms‘, den ‚Landsknecht Gottes‘ und wie die übrigen Gestalten und Symbole aus der Schreckenskammer der Luther-Jubiläen heißen, vorsetzte, umso mehr entfremdete es man der Reformation.'“

Der „Deutsche Luthertag“ 1933 und die „Schreckenskammer der Luther-Jubiläen“ In Sachen Reformationsjubiläum 2017 heißt es aufzupassen, dass man Luther und … Mehr

Geduldige Annahme und gekonnte Hingabe. Was man als Pfarrer vom Schäfer James Rebanks lernen kann: „Geduldige Annahme und gekonnte Hingabe – was als pastorale Tugenden benannt werden kann, bedarf einer besonderen Story, in der man sich als Christ in der Gemeinschaft der Heiligen auf die göttliche Verheißung hin wiederfindet.“

Geduldige Annahme und gekonnte Hingabe. Was man als Pfarrer vom Schäfer James Rebanks lernen kann Stanley Hauerwas hatte Anfang November … Mehr

Karl Barths Feuilletonartikel „Das Wunder der Weihnacht“ von 1927: „Wo gibt es denn das: Gott in unserer Welt, Gott in unserer Welt? Die Tatsachen schreien doch dagegen, dass das wahr ist, schreien von der Weltferne Gottes und von der Gottesferne der Welt. Es braucht wohl schon Bekenntnis dazu, Versöh­nung als Wahrheit zu anerkennen, Bekenntnis, das darin stark und schwach ist, dass es sich nur auf Offenbarung beruft, dass es nur im Glauben getan und nur im Glauben aufgenommen wer­den will und kann.“

In einem Feuilletonartikel für die Münchner Neuesten Nach­richten zu Weihnachten 1927 nimmt Karl Barth 1.Korinther 13,8 auf – „Die Liebe … Mehr